»Wie man (k)einen erfolgreichen Roman schreibt«

Des weiteren berichten Axel Klingenberg und Karsten Lieberam-Schmidt von ihren Erlebnissen bei Poetry Slams, und Dieter Wellershoff gibt im Interview nicht nur Einblick in sein Leben, Denken und Schaffen, sondern auch die ein oder andere Empfehlung für "Nachwuchsautoren":

Ich glaube das Entscheidende ist, dass man den Kernpunkt seines Interesses am Leben findet, und man soll das nicht marktorientiert tun. Also ein Autor, so wie ich ihn verstehe, ist nicht jemand, der sich überlegt, was könnte denn jetzt aktuell sein, sondern, was will ich schreiben, was interessiert mich wirklich. Wenn man sein eigenes Interesse am Leben und am Menschen gefunden hat, dann bekommt der Text auch eine Substanz. Wenn man sich etwas ausdenkt, dann fängt man an Figuren in die Richtung eines vorgegebenen Themas zu konstruieren.

Außerdem präsentiert Federwelt Nr. 48 wie gewohnt Rezensionen, den BVjA-Terminkalender mit aktuellen Ausschreibungen zu Literaturwettbewerben und neue Texte sowohl unbekannter wie auch bekannterer Autor/inn/en (siehe Inhaltsverzeichnis auf der Internetpräsenz). Bestellt werden kann das 56 Seiten starke Heft zum Preis von 3,- Euro (zzgl. Versandkosten) per E-Mail an verlag@federwelt.de. Ob das helfen wird, die Menge halbgelungener Romane der jüngeren Generation in Zukunft zu vermindern, muss freilich dahingestellt bleiben. Vielleicht aber kann es sich der Verlag dadurch bald leisten, die offenbar schon seit längerem vakante Stelle eines Korrekturlesers neu zu besetzen, um damit dem oben erwähnten Anspruch der Zeitschrift, der inhaltlich voll erfüllt wird, auch formal gerecht zu werden...

Hallo, ich hab zwar noch

Hallo,
ich hab zwar noch keine einzige Ausgabe der Federwelt gelesen, aber den Text kenn ich schon ein ganzes Weilchen. Ich habe mich köstlich darüber amüsiert. Was mich aber nachdenklich gemacht hat: Es gibt so wenige junge Autoren, die diese empfohlenen Vorgehensweisen wirklich in Betracht ziehen.
Gruß
Harald
Rotbarts Schreibwerkstatt

 

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