Petition in Sachen Praktika endet heute

Stellung von Praktikanten soll verbessert werden

Eine dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags vorgelegte Petition fordert eine Änderung des Status' von Praktikanten, die nach ihrem Hochschulabschluss in dem Berufsbild arbeiten, für das sie ausgebildet sind. Demnach sollen Praktika, die länger als drei Monate dauern, automatisch in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Im Wortlaut heißt es in der von Petentin Désirée Grebel eingereichten Petition, die unter der Nummer 142 geführt wird:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Begründung: Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.

In den Medien hat die Petition bereits hohe Wellen geschlagen, wie die Suche bei Google beweist. Bei Spiegel Online erläutert die 29-jährige Berlinerin ihre Position im Interview: »Ich bin keine verhärmte Dauerpraktikantin«. Heute (Mittwoch, 14. Juni) läuft die Frist ab, in der man diese Petition mitzeichnen kann und so ihre Chancen erhöht, dem Bundestag vorgelegt zu werden. Bislang sollen 44.000 Stimmen zusammengekommen sein, nach unbestätigten Angaben ist als Richtschnur die Anzahl von 50.000 Stimmen für Online-Petitionen vorgegeben, damit die Petentin zu einem Gespräch geladen wird.

Woher stammt denn diese Zahl

Woher stammt denn diese Zahl 48.150 Unterzeichner ?? Ich habe rund 6.800 Mitzeichner gezählt [...]

Die Zahl von 48.150 Unterzeichnern – genau genommen sind es 48.151 – ergibt sich aus der Addition der Mitzeichner der »ursprünglichen« Petition (41.350) und der Ersatzpetition (6.801).

Das mit den 50.000 stimmt, es ist eine “Kann-Bestimmung” , die der Petauschuss anstrebt, um die Pets dann in den BT zur Debatte weiterzuleiten.

Für diese Informationen vielen Dank. Nach einer weiteren Recherche können ergänzend dazu nunmehr die Verfahrensgrundsätze des Petitionsausschusses zitiert werden, wonach Petitionen in der Ausschussitzung u.a. dann einzeln aufgerufen werden, »wenn eine Sammel- oder Massenpetition bei deren Einreichung von mindestens 50.000 Personen unterstützt wird oder wenn dieses Quorum spätestens drei Wochen nach Einreichung erreicht wird« (Nr. 8.2.1, 7. Spiegelstrich). Ist dieses Quorum bei einer Sammel- oder Massenpetition erreicht, werden ein oder mehrere Petenten »in öffentlicher Ausschusssitzung angehört« (Nr. 8.4 Abs. 4 S. 1). – Aber nun genug davon!

Schließlich freut uns das hier ...

Und hat mich jetzt auch überzeugt.

... ja auch! ;-)

Na ein letztes Mal noch

Na ein letztes Mal noch :

Herzlichen Glückwunsch Ihr lieben Studenten, das wäre ja ein Traum, übernommen werden müssen von Unternehmen nach drei Monaten!

Habt Ihr Angst vor der Zukunft ? Ich bin auch von meinen Praktikastellen übernommen worden, aber das war noch Ende der 90er Jahre.

Ich wünschte die Volksabstimmung auf Bundesebene für ganz Deutschland käme auch auf 50.000 Stimmen. Da hätten wir alle in Deutschland was davon. Das würde auch Arbetisplätze schaffen und so weiter.

Hoffentlich suchen mit dieser Pet die Studenten nicht nur den einfachen Weg in der falschen Zeit. Denn das ist doch unrealistisch! Oder reiner, nackter Ausdruck von Angst vor der eigenen Zukunft in Deutshcland, die ihnen nicht auf dem Tablett serviert wird.

Wird schon stimmen,was Ihr

Wird schon stimmen,was Ihr sagt, finde ich seltsam komisch heute Mittag stand da noch 6.800 und n bisschen. Nun denn der Link sagt es ja jetzt http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionI...

Und hat mich jetzt auch überzeugt.

Danke.

Seltsam aber trotzdem, und ausserdem,
welcher Unternehmer würde dann überhaupt noch Praktikanten einstellen ? Also ich gewiß nicht. Das ist ein Ausruhmanöver. Es ist doch klar, dass gute Praktikanten übernommen werden in guten Zeiten, in schlechten Zeiten eben nicht.

Das mit den 50.000 stimmt, es

Das mit den 50.000 stimmt, es ist eine "Kann-Bestimmung" , die der Petauschuss anstrebt, um die Pets dann in den BT zur Debatte weiterzuleiten. Aber es gibt auch Pets, die haben nur 141 Stimmen bekommen und sind dem Bundestag weitergereicht worden, siehe Pet für Ausweise von Kartenformat auf Scheckkartenformat.

Interssant ist auch die Pet für Volksabstimmungen, , leider erst 1300 Stimmen, obwohl das Debattenthema ist im Bundestag, spricht darüber keiner. Von hohen Wellen über Pets beim BT kann ich nichts sehen.

Ja, was ist das denne ? Woher

Ja, was ist das denne ? Woher stammt denn diese Zahl 48.150 Unterzeichner ?? Ich habe rund 6.800 Mitzeichner gezählt und das ist wirklich schon sehr viel, alle Achtung, aber hier wird doch nicht rückwärts gezählt......., zumindest nicht bei allen anderen Petitionen und ich kenne mich doch auch ein bisschen aus..... Belerht mich eines besseren...

Ein kleines Zahlen-Update: Am

Ein kleines Zahlen-Update: Am Tag nach Ablauf der Mitzeichnungsfrist haben sich, so die Angaben auf dem Server des Deutschen Bundestages, insgesamt 48.150 Personen der Petition angeschlossen – eine Überprüfung auf Gültigkeit der Mitzeichnungen steht allerdings noch aus. Nach Mitteilung des Parlaments wird die Liste der Mitzeichner auf doppelte Unterschriften und zweifelhafte Angaben überprüft. Solche Einträge finden keine Berücksichtigung.
Über den weiteren Stand des Petitionsverfahrens kann man sich hier bzw. hier (Ersatzpetition) informieren.

 

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