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	<title>Kommentare zu: Zackig</title>
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	<description>Zeitschrift für Germanistik &#38; Literatur</description>
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		<title>Von: Manfred Poser</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3752</link>
		<dc:creator>Manfred Poser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 14:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Bernd! Heute schon Todesmuster bestellt. Und danke für den Link. Wo ich die Bücher herkriege, weiß ich schon, und wenn ich wieder mehr Zeit habe, geht&#039;s los. Freu mich schon. Viele Grüße Manfred Poser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernd! Heute schon Todesmuster bestellt. Und danke für den Link. Wo ich die Bücher herkriege, weiß ich schon, und wenn ich wieder mehr Zeit habe, geht&#8217;s los. Freu mich schon. Viele Grüße Manfred Poser.</p>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3749</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 07:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Manfred,

das Recht Kritik zu üben, gerne auch polemisch, wird Dir nicht abgesprochen. Nur denke ich, dass auch diese begründet sein muss, wenn man Ernst genommen werden will. Mit Einschüchterung hat das nun aber auch gar nichts zu tun - eher mit Seriösität.

Bzgl. des &quot;Stein des Anstoßes&quot;. Ja bitte, dann auch mit &quot;Feedback&quot;. 

Ellroy, Bruen, ganz klar, immer im  Original. Ellroy braucht ein wenig Übung (hilfreich hier ein Glossar auf http://www.ellroy.com/glossary.htm), Bruen gibt eh nur im Original. 

Was das Barthes Zitat betrifft, ließe sich hier sicherlich trefflich und gedeihlich streiten. Es bedürfte dazu goßerer Muße, aber kurz gesagt, gibt es, so meine ich, doch viele - auch gute Krimis - die so gekonnt geschrieben sind, dass der Autor und seine Schrift hinter der Story &quot;verwinden&quot; - und das ist nicht das geringste Kompliment.

Beste Grüße

Bernd Kochanowski</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred,</p>
<p>das Recht Kritik zu üben, gerne auch polemisch, wird Dir nicht abgesprochen. Nur denke ich, dass auch diese begründet sein muss, wenn man Ernst genommen werden will. Mit Einschüchterung hat das nun aber auch gar nichts zu tun &#8211; eher mit Seriösität.</p>
<p>Bzgl. des &#8220;Stein des Anstoßes&#8221;. Ja bitte, dann auch mit &#8220;Feedback&#8221;. </p>
<p>Ellroy, Bruen, ganz klar, immer im  Original. Ellroy braucht ein wenig Übung (hilfreich hier ein Glossar auf <a href="http://www.ellroy.com/glossary.htm)" rel="nofollow">http://www.ellroy.com/glossary.htm)</a>, Bruen gibt eh nur im Original. </p>
<p>Was das Barthes Zitat betrifft, ließe sich hier sicherlich trefflich und gedeihlich streiten. Es bedürfte dazu goßerer Muße, aber kurz gesagt, gibt es, so meine ich, doch viele &#8211; auch gute Krimis &#8211; die so gekonnt geschrieben sind, dass der Autor und seine Schrift hinter der Story &#8220;verwinden&#8221; &#8211; und das ist nicht das geringste Kompliment.</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Bernd Kochanowski</p>
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		<title>Von: Manfred Poser</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3747</link>
		<dc:creator>Manfred Poser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 15:40:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Bernd! Dass Bruen und White Jazz Glanzlichter seien, hatte ich begriffen. Möchte ich mal lesen, vielleicht im Original. Von dem Buch habe ich einen Auszug gelesen und mir dann das von der Seele geschrieben. Es war ja kein FAZ-Beitrag und auch keine Dissertation, sondern eine schnelle Polemik. Mich wundert, wie oft einem das Recht abgesprochen wird, Kritik zu üben. Das ist nur Einschüchterung. Wenn sich alle 100-prozentig gründlich informieren müssten, bevor sie den Mund auftun, wäre es ziemlich still in Deutschlands Medienlandschaft. Was Barthes angeht: Ich finde das Zitat völlig  zutreffend, aber jemand anders kann gerne den Kommissar oder sein Auto, die Leiche oder die Stadt, in der der Krimi spielt, für die Hauptperson halten. Ich selber schaue manchmal in deutsche Krimis hinein, aber nach ein paar Sätzen bin ich meistens schon bedient. Morgen radle ich zur Buchhandlung und hole mir das Werk, das den Anstoß gegeben hat. 6,50, das ist drin im Budget. Danach kann ich ja mein Urteil revidieren. Viele Grüße Manfred Poser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernd! Dass Bruen und White Jazz Glanzlichter seien, hatte ich begriffen. Möchte ich mal lesen, vielleicht im Original. Von dem Buch habe ich einen Auszug gelesen und mir dann das von der Seele geschrieben. Es war ja kein FAZ-Beitrag und auch keine Dissertation, sondern eine schnelle Polemik. Mich wundert, wie oft einem das Recht abgesprochen wird, Kritik zu üben. Das ist nur Einschüchterung. Wenn sich alle 100-prozentig gründlich informieren müssten, bevor sie den Mund auftun, wäre es ziemlich still in Deutschlands Medienlandschaft. Was Barthes angeht: Ich finde das Zitat völlig  zutreffend, aber jemand anders kann gerne den Kommissar oder sein Auto, die Leiche oder die Stadt, in der der Krimi spielt, für die Hauptperson halten. Ich selber schaue manchmal in deutsche Krimis hinein, aber nach ein paar Sätzen bin ich meistens schon bedient. Morgen radle ich zur Buchhandlung und hole mir das Werk, das den Anstoß gegeben hat. 6,50, das ist drin im Budget. Danach kann ich ja mein Urteil revidieren. Viele Grüße Manfred Poser.</p>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3745</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 10:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Manfred,

sicher, viele Bücher sind nicht gerade von literarischen Genies geschrieben. Aber das gibt einem doch nicht das Recht ein Buch zu verurteilen (und so ist der Text angekommen), welches (vielleicht) eine oberflächliche Ähnlichkeit zu solchen Machwerken besitzt. Schon aus Respekt gegenüber dem Autor.

Ansonsten bin ich wohl missverstanden worden. Ken Bruen und erst recht &quot;White Jazz&quot; sind Glanzlichter des Genres. 

Bezüglich des Roland Barthes Zitats bin ich mir gar nicht so sicher, ob es auch auf Krimis zutrifft [D.h. eigentlich bin ich mir sicher, dass es nicht zutrifft]. Aber nun ja, weder R. Barthes noch Du sind ja, so scheint es, erfahrene Krimileser.
Bernd Kochanowski</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred,</p>
<p>sicher, viele Bücher sind nicht gerade von literarischen Genies geschrieben. Aber das gibt einem doch nicht das Recht ein Buch zu verurteilen (und so ist der Text angekommen), welches (vielleicht) eine oberflächliche Ähnlichkeit zu solchen Machwerken besitzt. Schon aus Respekt gegenüber dem Autor.</p>
<p>Ansonsten bin ich wohl missverstanden worden. Ken Bruen und erst recht &#8220;White Jazz&#8221; sind Glanzlichter des Genres. </p>
<p>Bezüglich des Roland Barthes Zitats bin ich mir gar nicht so sicher, ob es auch auf Krimis zutrifft [D.h. eigentlich bin ich mir sicher, dass es nicht zutrifft]. Aber nun ja, weder R. Barthes noch Du sind ja, so scheint es, erfahrene Krimileser.<br />
Bernd Kochanowski</p>
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		<title>Von: Manfred Poser</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3741</link>
		<dc:creator>Manfred Poser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 05:45:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/#comment-3741</guid>
		<description>Hallo Bernd! Manchmal reicht ja ein Wort. Jedes Buch ist toll, das einen packt und nicht mehr loslässt und das authentisch ist. Auch mit kurzen Sätzen. Kaminski. Hemingway. Wichtiger ist manchmal das, was nicht erwähnt wird. Die Leere spricht. - Mein Beitrag war ja nur ein Aufschrei, und vielleicht tue ich dem erwähnten Buch Unrecht ... es nervt mich bloß, dass viele Bücher aus Unfähigkeit heraus simpel und irgendwie grob geschrieben sind. Wollte keine Regeln aufstellen. Viele Grüße Manfed Poser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernd! Manchmal reicht ja ein Wort. Jedes Buch ist toll, das einen packt und nicht mehr loslässt und das authentisch ist. Auch mit kurzen Sätzen. Kaminski. Hemingway. Wichtiger ist manchmal das, was nicht erwähnt wird. Die Leere spricht. &#8211; Mein Beitrag war ja nur ein Aufschrei, und vielleicht tue ich dem erwähnten Buch Unrecht &#8230; es nervt mich bloß, dass viele Bücher aus Unfähigkeit heraus simpel und irgendwie grob geschrieben sind. Wollte keine Regeln aufstellen. Viele Grüße Manfed Poser.</p>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3738</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2006 09:55:28 +0000</pubDate>
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		<description>? Wie würde Manfred Poser wohl &quot;White Jazz&quot; von James Ellroy bewerten ?

Naja, kann man sich denken: Durchgefallen. Vermutlich zu wenig Verben.

Genauso schlimm: Ken Bruen. Manchmal: Ein Wort, eine Zeile, ein Satz. 

Ganz richtig ! So geht es nicht. Haltet das Genre zusammen, lasst alle so schreiben wie Steinfest !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>? Wie würde Manfred Poser wohl &#8220;White Jazz&#8221; von James Ellroy bewerten ?</p>
<p>Naja, kann man sich denken: Durchgefallen. Vermutlich zu wenig Verben.</p>
<p>Genauso schlimm: Ken Bruen. Manchmal: Ein Wort, eine Zeile, ein Satz. </p>
<p>Ganz richtig ! So geht es nicht. Haltet das Genre zusammen, lasst alle so schreiben wie Steinfest !</p>
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	<item>
		<title>Von: random items &#187; Blog Archive &#187; das lesen beginnt ab &#8230;</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3701</link>
		<dc:creator>random items &#187; Blog Archive &#187; das lesen beginnt ab &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 15:07:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/#comment-3701</guid>
		<description>[...] zackig (kritische ausgabe)  &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zackig (kritische ausgabe)  &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; [...]</p>
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		<title>Von: NuT &#187; Blog Archive &#187; Krimirezensionen</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3594</link>
		<dc:creator>NuT &#187; Blog Archive &#187; Krimirezensionen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 12:48:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Egal, ob die Prämissen stimmen oder nicht, die Rezensenten halten sich brav an die Norm und bestätigen Müllers Beobachtung. Ein Beispiel: Der Blogger von hinternet.de findet Norbert Horsts Kriminalroman Todesmuster (2005) gut, während der Kollege von Kritische Ausgabe wenig Begeisterung empfindet und dafür die Kritik eines Dritten einfährt, der den Roman großartig findet. Am vorläufigen Ende setzt hinternet noch eins drauf und wirft dem Kollegen eine &#8220;groteske Verkennung der Sprache und der Bilder, die sie auslöst&#8221; vor. Der Leser bleibt ratlos, weil er nichts zum Zusammenhang von Plot und Sprache erfährt. (Forts. folgt.) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Egal, ob die Prämissen stimmen oder nicht, die Rezensenten halten sich brav an die Norm und bestätigen Müllers Beobachtung. Ein Beispiel: Der Blogger von hinternet.de findet Norbert Horsts Kriminalroman Todesmuster (2005) gut, während der Kollege von Kritische Ausgabe wenig Begeisterung empfindet und dafür die Kritik eines Dritten einfährt, der den Roman großartig findet. Am vorläufigen Ende setzt hinternet noch eins drauf und wirft dem Kollegen eine &#8220;groteske Verkennung der Sprache und der Bilder, die sie auslöst&#8221; vor. Der Leser bleibt ratlos, weil er nichts zum Zusammenhang von Plot und Sprache erfährt. (Forts. folgt.) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jonas</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3585</link>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 15:09:14 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;und trotzdem nicht viel von Sprache begriffen haben...&quot;&lt;/i&gt;
Ja, Herr Eckert, das scheint mir bei Ihnen so zu sein. Durchsichtiger Stil. Autor, der sich produziert, nicht erzählt. Will auffallen. Um jeden, jeden. Preis. Abgehakt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;und trotzdem nicht viel von Sprache begriffen haben&#8230;&#8221;</i><br />
Ja, Herr Eckert, das scheint mir bei Ihnen so zu sein. Durchsichtiger Stil. Autor, der sich produziert, nicht erzählt. Will auffallen. Um jeden, jeden. Preis. Abgehakt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Eckert</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/537/comment-page-1/#comment-3577</link>
		<dc:creator>Horst Eckert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2006 11:11:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Aber muss der Krimi so sein?&quot; Nein, muss er nicht. &quot;Reden diese Krimi-Autoren ...?&quot; Welche? Es gibt viele unterschiedliche. Dass Norbert Horst so schreibt, ist ein Glücksfall, der den Deutschen Krimipreis verdient hat. Wenige Autoren, kaum ein Krimiautor, wagt einen solchen reduzierten Schreibstil, quasi eine Ich-Erzählung (fast) ohne &quot;ich&quot;, und in den wenigsten Fällen geht das Wagnis auf, ergibt sich eine so packende Erzählung. Norbert Horst hält sich keineswegs bei Oberflächlichkeiten auf. Wenn es noch in der ersten Zeile des zitierten Romananfangs heißt: &quot;Verdammt, aufpassen&quot;, dann sind wir bereits ganz bei den Gedanken der Hauptfigur und werden im Folgenden nicht mehr losgelassen. Wie gut Horst schreibt, zeigt gerade der Kontrast zur angeblichen Karikatur dieses Stils: &quot;Gestern: Hund ...&quot;. Was beweist Manfred Posers Kritik? Man kann Barthes und &quot;Ernest&quot; zitieren und trotzdem nicht viel von Sprache begriffen haben. Oder wollte hier jemand nur schnell mal Vorurteile über ein literarisches Genre loswerden, und der Anlass war eigentlich egal, das Buch &quot;Todesmuster&quot; nicht einmal gelesen? &quot;Muss der Krimi so sein?&quot; Nein, er kann. Und es ist großartig, dass es solche Krimis gibt.
Mit freundlichem Gruß
Horst Eckert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aber muss der Krimi so sein?&#8221; Nein, muss er nicht. &#8220;Reden diese Krimi-Autoren &#8230;?&#8221; Welche? Es gibt viele unterschiedliche. Dass Norbert Horst so schreibt, ist ein Glücksfall, der den Deutschen Krimipreis verdient hat. Wenige Autoren, kaum ein Krimiautor, wagt einen solchen reduzierten Schreibstil, quasi eine Ich-Erzählung (fast) ohne &#8220;ich&#8221;, und in den wenigsten Fällen geht das Wagnis auf, ergibt sich eine so packende Erzählung. Norbert Horst hält sich keineswegs bei Oberflächlichkeiten auf. Wenn es noch in der ersten Zeile des zitierten Romananfangs heißt: &#8220;Verdammt, aufpassen&#8221;, dann sind wir bereits ganz bei den Gedanken der Hauptfigur und werden im Folgenden nicht mehr losgelassen. Wie gut Horst schreibt, zeigt gerade der Kontrast zur angeblichen Karikatur dieses Stils: &#8220;Gestern: Hund &#8230;&#8221;. Was beweist Manfred Posers Kritik? Man kann Barthes und &#8220;Ernest&#8221; zitieren und trotzdem nicht viel von Sprache begriffen haben. Oder wollte hier jemand nur schnell mal Vorurteile über ein literarisches Genre loswerden, und der Anlass war eigentlich egal, das Buch &#8220;Todesmuster&#8221; nicht einmal gelesen? &#8220;Muss der Krimi so sein?&#8221; Nein, er kann. Und es ist großartig, dass es solche Krimis gibt.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Horst Eckert</p>
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