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Crauss.

Archive for Oktober, 2004

»Wie weit würden Sie gehen?«

Freitag, Oktober 29th, 2004

Dass der Hochgeistige, um den es hier geht, sich manchmal gern ins sumpfige Milieu verliert, ist wohl allgemein bekannt – und wie kämen wir dazu, ihn deswegen verurteilen zu wollen! Aber: dass wir uns dann selbst in nämliche Niederungen begeben müssen, um seine dort liegen gelassenen Worte aufzusammeln, weil sich ansonsten offenbar alle zu schade [...]

Was macht eigentlich…

Freitag, Oktober 29th, 2004

… die Debatte um die Rechtschreibreform? Immerhin durfte sie in diesem Jahr (nicht nur) im Feuilleton recht erfolgreich als Sommerlochstopfer herhalten.
Wir fassen kurz zusammen:
Höhepunkt war zweifellos die seltsame Allianz von Spiegel-Verlag, Axel-Springer-AG und Süddeutscher Zeitung, die am 6. August mit ihrer Ankündigung, als “Konsequenz aus Verwirrung und geringer Akzeptanz” der Reform (so SZ-Chefredakteur Hans [...]

Auf die Schnelle: Das Buch der Deutschen

Mittwoch, Oktober 27th, 2004

Sind wir nicht alle ein bißchen deutsch? Irgendwie ja schon – und da wir als Deutsche kaum eine Chance auf gemeinsame Identitätsbildung haben, erbarmten sich Johannes Thiele und die Verlagsgruppe Lübbe dazu, uns Verwirrten ein Werk zu schenken, das weiterhelfen soll: Das Buch der Deutschen – Alles, was man kennen muss!
Wunderbar, uns wird eine [...]

Lektüre-Hilfen

Mittwoch, Oktober 27th, 2004

Für den/die moderne/n Leser/in:

Die Leselotte
(via BuchBlogger)

Der Buchhalter
(via de.rec.buecher)

Genazinos Langeweile

Sonntag, Oktober 24th, 2004

Sehr geehrte Chefredakteure, Programmleiter, Fernsehdirektoren, Eventdenker, Kaufhauschefs! Sehr verehrte Planer von Freizeitparks, Loveparades, Expos und all dem anderen Nonsens! Lasst die Finger weg von unserer Langeweile! Sie ist unser letztes Ich-Fenster, aus dem wir noch ungestört, weil unkontrolliert in die Welt schauen dürfen! Hört auf, uns mit euch bekannt zu machen! Hört auf, euch für [...]

»Habseligkeiten«

Sonntag, Oktober 24th, 2004

So lautet das Wort, das unter 22.838 Einsendungen aus 111 Ländern heute von einer Jury, bestehend aus Mitarbeitern des Deutschen Sprachrats, des Goethe-Instituts und der Gesellschaft für deutsche Sprache (mit dabei auch Jutta Limbach, Herbert Grönemeyer, Uwe Timm und Joseph Vilsmaier), zum Sieger gekürt wurde.
Nun, warum nicht – auch wenn man sich fragen kann, [...]

Suchtobjekt Buch

Mittwoch, Oktober 20th, 2004

Da ist Arturu bzw. Greser & Lenz natürlich beizupflichten!

Warten auf den Durchbruch

Montag, Oktober 18th, 2004

Unzählige Menschen in Deutschland träumen von einer Schriftstellerkarriere – und verdienen ihr Geld bis zum erhofften großen Durchbruch mit oft ungeliebten Jobs. Sie arbeiten als Fremdenführer oder jobben in Sekretariaten [...]
Mehr von Lust & Leid junger, noch unentdeckter Autorinnen und Autoren kann beim DeutschlandRadio Berlin nachgelesen und -gehört werden.
(via Buchblogger.de)

»Jeder möchte Spuren hinterlassen«

Freitag, Oktober 15th, 2004

[...] seit kurzer Zeit gibt es auch für Otto Normalverbraucher die Möglichkeit, bei der Niederschrift seiner Memoiren die professionelle Hilfe eines “Ghostwriters” in Anspruch zu nehmen.
Meldet heute und verweist etwa auf den Verlag “Mein Leben”, der sich auf Autobiographien spezialisiert hat:
Ellen Schönfelder und Irina Ploch-Harabacz vertiefen sich seit drei Jahren in das Leben anderer [...]

Freuden des Dozentendaseins

Freitag, Oktober 15th, 2004

Der Raum ist voll, sehr voll, Getuschel, ein paar vertraute Gesichter. Ich spüre plötzlich eine unerwartete Freude. Das war mir nicht klar, oder, vielleicht, habe ich es doch geahnt. Ich freue mich, wieder zu unterrichten, diese Erfahrung wieder zu machen. Ich erkenne sie wieder. Es ist immer wie ein Auftritt, vorher bin ich unruhig, nervös. [...]

Ein Leserbrief

Donnerstag, Oktober 14th, 2004

Liebe DER SPIEGEL-Redaktion,

dasselbe Spiel, jeden Montag. Verschlafen aus der Wohnung, die Haustreppe herunter, im letzten Moment den Bus ergattern und ihn dann doch verpassen, weil eine entscheidende Kleinigkeit vergessen wurde: der Briefkasten und mit ihm DER SPIEGEL. Also zurück, hecktisch den Schlüssel heraus, noch hecktischer merken, dass er nicht auffindbar ist und dann wird mit der Hand im Briefschlitz geangelt. SPIEGELlesen ist harte Arbeit …

Es stand im G.A. …

Dienstag, Oktober 12th, 2004

… oder vielmehr steht, nämlich heute und dieses:

Fast eine Viertelseite ist dem Bonner General-Anzeiger die Besprechung (oder besser: Hymne ) unserer aktuellen Ausgabe zum Thema Großstadt wert.
Wir danken herzlich!
Und hier der Artikel im Bild (jpg, 230 kb) sowie als PDF-Dokument (14 kb).

Zoff im Debütantenstadl

Sonntag, Oktober 10th, 2004

Pünktlich zur Buchmesse erschienen: Die neue Ausgabe der österreichischen Literaturzeitschrift VOLLTEXT (von der hier schon einmal die Rede war).
Doch nicht dem Aufmacher – Helmut Krausser in Gespräch und Portrait anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans Die wilden Hunde von Pompeji – soll unsere Aufmerksamkeit gelten, sondern einem Beitrag von Anton Thuswaldner, seines Zeichens Juror des [...]

Just left the building: Jacques Derrida

Samstag, Oktober 9th, 2004

Der französische Philosoph Jacques Derrida ist in der Nacht zum Samstag in Paris gestorben. Der ausgeprägte Querdenker begründete den so genannten Dekonstruktivismus. Manche Kollegen hielten ihn für einen genialen Erneuerer der Philosophie, andere schlicht für einen Scharlatan.
Weiteres bei Spiegel-Online…
addendum (11.10.04): Und hier das zu erwartende Rauschen im Blätterwald.
addendum (18.10.04): Übrigens: Im Dezember-Heft der »Kritischen [...]

Ach ja – und Fotos!

Donnerstag, Oktober 7th, 2004

Also, wir waren auf der Messe vertreten (bzw. sind es noch), zwar nicht mit einem eigenen Stand, aber mit einer netten kleinen Ecke beim Kranichsteiner Literaturverlag (worauf wir ja bereits hingewiesen haben). Und damit auch alles schön dokumentiert wird, gab es ja mein Handy inkl. Kamera …

Das aktuelle Heft


Aktuell

In der K.A. plus

Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Schwarz und Weiß
Manfred Poser sitzt wie viele täglich vor schwarzen Buchstaben auf weißem Papier. Aber da ist mehr ...
Ordnung und Sprache
Manfred Poser wird wieder einmal vom Sortierengel heimgesucht, der Theorie einfordert – und Ordnung
Der Schein trügt
Warum das Leben ohne Tageszeitung ärmer wäre – am Beispiel der Berner Band Schöftland
Lookism oder die hässliche Seite der Schönheit
Einige Gedanken zur Rolle der Schönheit in Gesellschaft, Globalisierung und Arbeitswelt
Aus der Redaktion

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