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Crauss.

Archive for April, 2007

Nach Italien!

Samstag, April 28th, 2007

Dass das Land, wo die Zitronen blüh’n, eine Anziehungskraft auf deutsche Dichter ausübte und ausübt, ist keine Neuigkeit. Es kann auch nicht wirklich überraschen, dass auch deren Leser sich von den klimatischen sowie all den anderen Vorzügen dieses »Arkadiens« durchaus angezogen fühlen. Zeit, dass sich diese Option endlich auch in dieser Fragebogen-Reihe niederschlägt und eine der hier vorgestellten Germanistik-Absolventen »Et in Italia ego« ausruft. Carla Christiany übernimmt diesen Part gerne für uns: Sie hat es bereits 2001 als Lehrerin für Deutsch an die ehrwürdige Universität in Bologna geschafft.

Das dumme Gesicht

Freitag, April 27th, 2007

Auf dem falschen Fuß erwischt. Was mache ich da wieder für ein blödes Gesicht! Schrecklich! Man sieht sich nicht gern auf Schnappschüssen. Aus Pietät habe ich darum nicht allen Gästen unseres Februarfests alle Fotos gezeigt. Man ist vom Objektiv überrascht worden und sieht da einen Fremden, und der Vergleich mit der Vorstellung von sich führt zu blankem Entsetzen.

Das Monster unterm Bett

Dienstag, April 24th, 2007

Jonas ist allein. Das liegt nicht daran, dass er unausstehlich ist und keiner ihn mag, im Grunde ist er sozial gut integriert, wohnt mit seiner Freundin zusammen und besucht regelmäßig seinen Vater. Doch eines Morgens wacht er auf und ist mutterseelenallein auf der Welt. Es gibt keine Anzeichen für eine Katastrophe, die er überlebt hat, oder sonst einen Grund, warum niemand mehr da ist. Was tut nun das Herdentier Mensch, wenn es das letzte seiner Spezies ist?

Die Kombinationen machen den Reiz aus

Montag, April 23rd, 2007

Zum vierten Lesefest »Lev liest« mit mehr als 100 Teilnehmern rund ums Buch lädt die Stadt Leverkusen vom 23. bis 29. April. Stefan Andres sprach vor dem Start mit Claus Faika vom Kulturbüro der Stadt und Agid Jumpertz von der Stadtbibliothek.

Kultur und Allgemeines

Freitag, April 20th, 2007

Seit Anfang dieses Jahres gibt es bei der »Ärzte-Zeitung« in Neu-Isenburg kein Feuilleton mehr. Zuletzt bestand es aus der netten Redaktionsleiterin (die im letzten Beitrag erwähnt wurde) und zwei tapferen Mohikanern, einem männlich, einem weiblich. Das Ressort, das ich fünf Jahre aus Rom täglich beliefert hatte, hieß, nicht gerade glücklich, »Kultur und Allgemeines«, KuA.

»Everything is average nowadays!«

Dienstag, April 17th, 2007

Erst knapp zwei Jahre ist es her, dass die Kaiser Chiefs ihren fulminanten Einstieg ins Musikbusiness feiern durften. Nach ihrem sehr erfolgreichen Debüt Employment im Jahre 2005 sollte jedoch noch lange nicht Schluss sein mit dem Hype, der um die Newcomer aus Leeds gemacht wurde. Im Februar 2006 räumten sie nämlich erst richtig ab…

Doctor, Doctor, please!

Freitag, April 13th, 2007

Man sollte öfter zu Fuß durch die Straßen pilgern. Man sieht immer etwas. »Die Geschichten liegen auf der Straße«, sagten die alten Lokalchefs, aber dann definierten sie immer selbst, was eine Geschichte war. Als ich für die »Ärzte-Zeitung« arbeitete, hätte ich so gern eine Geschichte über Doktorspiele gemacht, über den Fetischismus mit dem Personal Krankenschwestern und Ärzten. Doch ich wagte es nicht, der netten Ressortleiterin von »Kultur und Allgemeines« das vorzuschlagen.

Just left the building: Kurt Vonnegut

Donnerstag, April 12th, 2007

Der US-amerikanische Schriftsteller Kurt Vonnegut ist gestern im Alter von 84 Jahren in New York gestorben …

Zur Welt hinaushungern

Dienstag, April 10th, 2007

»Ja kann man denn davon leben?«, fragte sich Birgit Vanderbeke, bevor sie 1989 beschloss, Schriftstellerin zu werden, und suchte bei anderen Schriftstellern nach ermutigenden Antworten. Aus dem Ergebnis ihrer Suche entstand der Sammelband »Ich bin ganz, ganz tot, in vier Wochen. Bettel- und Brandbriefe berühmter Schriftsteller«, der im Autorenhaus Verlag erschienen ist, welcher sich speziell an Schriftsteller der Sparten Journalismus, Buch, Theater und Film richtet.

Der Meister und Margarita

Samstag, April 7th, 2007

Bücher haben ihre eigenen Schicksale – auch in der Lesebiografie eines Menschen. Manche Titel tauchen auf, werden verschmäht, machen sich schüchtern Jahre danach wieder bemerkbar, werden angefangen, nicht beendet – bis dann ihre Zeit kommt. So ging es mir mit »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow, das der französische Journalistenschüler Laurent unter dem Arm trug, als er 1984 bei uns in München zu Besuch war.

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Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Schwarz und Weiß
Manfred Poser sitzt wie viele täglich vor schwarzen Buchstaben auf weißem Papier. Aber da ist mehr ...
Ordnung und Sprache
Manfred Poser wird wieder einmal vom Sortierengel heimgesucht, der Theorie einfordert – und Ordnung
Der Schein trügt
Warum das Leben ohne Tageszeitung ärmer wäre – am Beispiel der Berner Band Schöftland
Lookism oder die hässliche Seite der Schönheit
Einige Gedanken zur Rolle der Schönheit in Gesellschaft, Globalisierung und Arbeitswelt
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