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Crauss.

Archive for Februar, 2009

Diamantleben

Freitag, Februar 27th, 2009

Coast to coast, L. A. to Chicago … Vor 25 Jahren wurde das Album Diamond Life von Sade veröffentlicht, viele Leser der K.A. waren da womöglich noch gar nicht auf der Welt. Aber die achtziger Jahre sind nicht vergessen und vorerst das letzte Jahrzehnt, dessen populäre Musik man annähernd beschreiben kann; die Adjektive wären: ästhetisch, atmosphärisch, durchgestylt, überproduziert, zurückgenommen, retro, überfeinert, manieriert …

»Fragen, Fragen, Fragen …«

Dienstag, Februar 24th, 2009

Eigentlich ist Ditta Kloth ja gar keine Germanistin: Sie hat ihr Germanistik-Studium abgebrochen und sich der – nach ihrem Geschmack – exotischeren Hispanistik zugewandt. Doch heute übt sie einen Beruf aus, der sicherlich auch ein Traum für viele angehende Germanisten sein dürfte: Sie ist Lektorin im belletristischen Lektorat des Rowohlt Taschenbuch Verlags.

Der ultimative Wenderoman?

Dienstag, Februar 24th, 2009

Der Turm, aktueller Roman des Bachmann-Preisträgers Uwe Tellkamp, wurde von der Kritik mit Lob überschüttet, mit den Buddenbrooks verglichen und als der langerwartete Wenderoman gefeiert. Die K.A.-Rezensenten Fabian Thomas und Stephan Rauer sind sich da weniger einig: »Poetisches Denkmal an die eigene Vergangenheit« (Thomas) oder ›überambitionierter Roman‹ (Rauer)? »Überzeugendes Panorama der widersprüchlichen DDR-Gesellschaft« oder »ein Fall von selten einhelligem kollektivem Fehlurteil der professionellen Kritik«? – Lesen Sie selbst!

Aschenputtel auf Jenseitstrip

Freitag, Februar 13th, 2009

Es war einmal eine Stadt, wie es seither mächtiger keine mehr gegeben hat. Dort, im Rom der Antike, begann regelmäßig just am 13. Februar aus Anlass des Festes Lupercalia eine eigenartige Zeremonie: Zwei Gruppen junger Männer liefen um den Palatin und schlugen dabei mit Peitschenriemen, die aus Ziegenhäuten gefertigt waren, auf Matronen ein, um sie fruchtbar zu machen. Das wiederholte sich täglich bis zum 21. Februar. Der italienische Ethnologe Carlo Ginzburg findet in seinem Buch »Hexensabbat« (1990) daran bedeutsam, dass genau an jenen Tagen dem römischen Kalender zufolge angeblich die Toten umgingen …

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Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Schwarz und Weiß
Manfred Poser sitzt wie viele täglich vor schwarzen Buchstaben auf weißem Papier. Aber da ist mehr ...
Ordnung und Sprache
Manfred Poser wird wieder einmal vom Sortierengel heimgesucht, der Theorie einfordert – und Ordnung
Der Schein trügt
Warum das Leben ohne Tageszeitung ärmer wäre – am Beispiel der Berner Band Schöftland
Lookism oder die hässliche Seite der Schönheit
Einige Gedanken zur Rolle der Schönheit in Gesellschaft, Globalisierung und Arbeitswelt
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