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Crauss.

Archive for Januar, 2010

»Lieber in einer anderen Zeitung«

Donnerstag, Januar 28th, 2010

75 Jahre alt wird der Hamburger Schriftsteller Hermann Peter Piwitt heute. Grund zum Feiern, und hier eine Aufforderung zum Tanz: »Die lesende Welt bekommt noch einmal die Chance, einen Autor zu entdecken, den bislang nicht entdeckt zu haben ihr zum eigenen Schaden gereicht: einen der größten Stilisten, einen der berückendsten Erzähler der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.«

Von Tieren, Champignons und Tieren

Dienstag, Januar 26th, 2010

Laima Muktupavela (Foto: © Weidle Verlag)In Das Champignonvermächtnis erzählt Autorin Laima Muktupavela uns vom Leben und Leiden der lettischen Gastarbeiterin Iva. Man kann dieses Werk als Rezeptbuch für das Leben sehen, zu jeder Situation gibt es ein Rezept, zu jedem Problem einen Lösungsvorschlag. Doch man braucht viel Durchhaltevermögen, um sich all diese Vorschläge bis zum Schluss durchzulesen …

 

 

Die Kunst der Melancholie

Montag, Januar 25th, 2010

Gestern vor 90 Jahren starb einer der bedeutendsten Künstler der Moderne und des 20. Jahrhunderts: Amedeo Modigliani. Seine Porträts mit den überlangen Gesichtern sind zu seinem Markenzeichen geworden und begeistern bis heute. Doch wer war dieser Mann, der in einem einzigen Werk die Seele seines Gegenübers zu erfassen vermochte?

Der Latin Lover und das schöne Tier

Freitag, Januar 22nd, 2010

Hereinspaziert ins Reich der Schatten! Der Film kann ein geisterhaftes Medium sein. Schauspieler leben nicht mehr, sprechen aber zu uns; wir sehen irreale Szenen und Szenerien aus der Vergangenheit, und die Bilder sind körperlos. Der Kritiker Mark Sanderson schrieb einmal: »Und was sind Filmstars – von denen man sagt, sie hätten ›Präsenz‹ – anderes als professionelle Geister?«

Von der erträglichen Schwere, geliebt zu werden, aber nicht selbst zu lieben

Montag, Januar 18th, 2010

Peter Stamm (© Stefan Kubli)Die »große« Literatur kennt mehrere Konstanten. Eine davon lautet: »Große« Literatur erzählt stets davon, wie (un)glücklich Liebende ihr Leben ihrer Liebe und der Hoffnung auf die Erfüllung dieser Liebe widmen. Mit dieser Konstante bricht Peter Stamm. Alexander, Protagonist und Ich-Erzähler von Sieben Jahre, fühlt sich von zwei gänzlich unterschiedlichen Frauen angezogen, die er beide nicht liebt. Sein Leben als Architekt, Vater, Ehemann, Geliebter wird dabei zur Parabel auf die Konstruktion von Liebe in Zeiten sich auflösender Familien.

Kerner, Körner – oder Keiner?

Freitag, Januar 8th, 2010

Das neue Jahr beginnt in den »Ausreißversuchen« mit einem Rätsel. Seit fast zwei Jahren liegt ein literarisches Problem, verwandt mit einem Schachproblem, bei mir in der Schachtel »Unerledigtes« und lässt mir keine Ruhe. Darum hoffe ich nun auf die Mithilfe von Leserinnen und Lesern. Dabei winkt kein Geldpreis, allenfalls ein Stückchen Unsterblichkeit …

Das aktuelle Heft


Aktuell

In der K.A. plus

Ein Sommer mit Kikujiro
Japan-Liebhaber Manfred Poser hat ein Buch von und über Takeshi Kitano entdeckt
»Heute ist sein Werk Gegenstand globaler Diskussion«
Oder: Strategie der Exkulpierung und Apologie in biografischem Gewand – Zu Reinhard Mehrings Carl-Schmitt-Biographie
Objektwelt und Traumwelt
Manfred Poser versucht, zwischen unserer gegenständlichen Welt und der fünften Dimension zu vermitteln. Ob das gutgeht?
David, Jan und Elvis
Manfred Poser war lange auf Radtour – und hat als radelnder Mönch viel Bedenkenswertes erlebt
Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Aus der Redaktion

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