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	<title>Kritische Ausgabe &#187; Aus der Redaktion</title>
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	<description>Zeitschrift für Germanistik &#38; Literatur</description>
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		<title>Auf den Spuren des Gedächtnisses</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 05:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/KA_illu_vergessen.jpg" alt="Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)" title="Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)" width="150" height="100" class=right />Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin …<br />&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl style="width:300px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/KA_illu_vergessen.jpg" alt="Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)" title="Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)" width="300" height="200" /></dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Die <em>Kritische Ausgabe</em> auf den Spuren des Gedächtnisses<br />
(Illustration: © <a href="http://www.johnnybookjacket.de/">Johnny Bookjacket/Johanna Neubert</a>, Berlin)</dd>
</dl>
<p>Cicero soll einst gesagt haben: »Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.« Auch heute hat das, was der berühmte römische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Gedächtnis formuliert haben soll, seine Gültigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern gehört zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin.</p>
<p>Als zentrales kulturwissenschaftliches Paradigma hat Gedächtnis – hier insbesondere das sog. »kulturelle Gedächtnis« als Übertragung der Dynamiken des individuellen Gedächtnisses auf ein Kollektiv (Gruppe, Staat, Nation) – nicht zuletzt durch den »cultural turn« auch in der Literaturwissenschaft vielfache Beachtung gefunden.</p>
<p>Literatur ist Bestandteil des »kulturellen Gedächtnisses« und unterliegt insofern den folgenreichen Prozessen des Erinnerns und Vergessens. Diese Perspektive wirft eine Reihe grundlegender Fragen auf wie z.B.:</p>
<blockquote><li>Wie funktionieren die selektiven Prozesse des Erinnerns und Vergessens von literarischen Texten im institutionellen Gedächtnis des Kanons und der Literaturgeschichtsschreibung?</li>
<li>Welche narrativen Muster und Strukturen weisen Erinnerung, Gedächtnis und Identität in literarischen Texten auf? </li>
<li>Welches Wissen über die Vergangenheit erinnert oder vergisst die Literatur? </li>
<li>Gibt es einen Zusammenhang zwischen spezifischen Erinnerungskulturen und der Literatur als Medium des kollektiven Gedächtnisses und der Identitätsbildung?</li>
</blockquote>
<p>Für ihr nächstes Themenheft sucht die <em>Kritische Ausgabe</em> wissenschaftliche Beiträge, die sich den oben genannten Fragestellungen widmen und ferner auch solche, die über den germanistischen Blickwinkel hinausgehen, wie beispielsweise kultur-, politik- und sozialwissenschaftliche sowie auch (kognitions-) psychologische Beiträge.</p>
<p>Wir möchten Sie zunächst gerne bitten, Ihr Thema in einem kurzen <strong>Exposé</strong> von etwa <strong>3.500 Zeichen</strong> (inklusive Leerzeichen) zu skizzieren. Bitte schicken Sie dieses Exposé bis einschließlich Freitag, den <strong>25.06.2010</strong> an: <a href="mailto:heft@kritische-ausgabe.de"><em>heft@kritische-ausgabe.de</em></a>. Sie erhalten dann bis Freitag, den <strong>13.08.2010</strong>, eine <strong>Rückmeldung </strong>zu ihrem Exposé, in dem wir Sie ggf. um einen ausführlich formulierten <strong>Beitrag </strong>bitten, den Sie bitte bis Freitag, den <strong>15.10.2010</strong> einreichen. Der Text sollte einen Umfang von <strong>18.000 Zeichen</strong> (inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat) nicht überschreiten. </p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Heftbeiträge!</p>
<p>Falls Sie noch Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:heft@kritische-ausgabe.de"><em>heft@kritische-ausgabe.de</em></a>.</p>
<p><em>Tine Bücken/Angela Gencarelli<br />
Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik &#038; Literatur<br />
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn<br />
Am Hof 1d<br />
53113 Bonn<br />
<a href="http://www.kritische-ausgabe.de/">http://www.kritische-ausgabe.de</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erkundungen des weiten Feldes Familie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte <strong>John von Düffel</strong> unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das jüngste Heft der <em>Kritischen Ausgabe</em> gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.

Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden <strong>Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im KULT 41</strong> in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt« …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_von_D%C3%BCffel"><strong>John von Düffel</strong></a> unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">jüngste Heft</a> der <em>Kritischen Ausgabe</em> gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.</p>
<dl style="width:200px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/Marko_Milovanovic.jpg" alt="Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)" title="Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)" width="200" height="198" /></dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Marko Milovanovic<br />
(Foto: © Corinna Northe)</dd>
</dl>
<p>Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden <strong>Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im <a href="http://www.kult41.de/">KULT 41</a></strong> in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt«. Als Lesender eingeladen ist der Berliner Musiker, Autor und ehemalige <em>K.A.</em>-Redaktionskollege <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/marko-milovanovic/"><strong>Marko Milovanovic</strong></a>, der Auszüge aus seinem noch unveröffentlichten Debütroman <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2695/"><em>Fernlicht</em></a> präsentieren wird. Weiterer Gast ist der Bonner Literat, Physiker und Philosoph <a href="http://www.iphil.uni-bonn.de/mitarbeiter/copy_of_privatdozenten/pd-dr.-dietmar-huebner-1"><strong>Dietmar Hübner</strong></a> mit seiner Kurzgeschichte <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2684/"><em>Das Kind in Holland</em></a>, in der er für die <em>K.A.</em> ebenfalls Szenen einer (modernen?) Familienkonstellation ausgeleuchtet hat.</p>
<p>Wer mag, kann sich im Anschluss dann gleich ein Exemplar der neuesten <em>Kritischen Ausgabe</em> mit den Texten der beiden Autoren sichern und signieren lassen. Alle Hefte werden am Montagabend zum Aktionspreis von 3,– Euro angeboten – und wer drei oder mehr Hefte kauft, bekommt (solange der Vorrat reicht) noch eine <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/989/">Leseratten-Zugabe</a> von <em>K.A.</em>-Kolumnist <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/manfred-poser/"><strong>Manfred Poser</strong></a> obendrauf.</p>
<dl style="width:200px; float:left; padding:2px 6px 6px 6px; margin:2px 6px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/Dietmar_Hübner.JPG" alt="Dietmar Hübner (Foto: © privat)" title="Dietmar Hübner (Foto: © privat)" width="200" height="150"  /></dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Dietmar Hübner<br />
(Foto: © privat)</dd>
</dl>
<p>Übrigens: Studierende und alle anderen Interessenten haben bereits im Vorfeld der »Release-Party« über die <em>Kritische Ausgabe</em> und die ehrenamtliche Arbeit der Redaktion informieren. <strong>Von Dienstag bis Donnerstag, 8. bis 10. Juni,</strong> stehen Redakteurinnen und Redakteure der <em>K.A.</em> im Vestibül des <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de">Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft</a> (<strong>Universitätshauptgebäude, Südturm, 2. OG</strong>) jeweils <strong>von 11 bis 12 Uhr</strong> sowie von <strong>14 bis 16 Uhr</strong> Rede und Antwort; <strong>am Donnerstag und Montag, 10. und 14. Juni,</strong> zudem <strong>von 12 bis 14 Uhr</strong> in der <a href="http://www.studentenwerk-bonn.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=27&#038;Itemid=180"><strong>Mensa in der Nassestraße 11</strong></a>. Und das Beste: Der Sonderpreis für die Hefte gilt schon dort, und Studierende können an diesen Tagen außerdem Karten für die Lesung zum vergünstigen Vorverkaufspreis von 3,50 Euro erwerben. An der Abendkasse kostet der Eintritt dann 5,– Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Release-Party der Kritischen Ausgabe mit Lesung und Musik: Montag, 14. Juni 2010, 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr) im KULT 41, Hochstadenring 41, 53119 Bonn. Eintritt (Abendkasse): 5,– Euro; für KULT-Mitglieder 20% Nachlass.</em></p>
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		<title>Der Lockruf der Bücher</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Buchmesse_Datum_4c-300x78.jpg" alt="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" title="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" width="175" height="46" class="right" />Mit einer Motto-Anleihe bei Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«), dem Versprechen von rund 2.100 Ausstellern und den Namen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern (Günter Grass und Herta Müller) im literarischen Rahmenprogramm erklingt dieser Tage der alljährliche Lockruf der Bücher, der Literaten und Verleger, Literaturbegeisterte und Journalisten auf das Leipziger Messegelände ruft. Dort öffnet am kommenden Donnerstag für vier Tage die <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">Leipziger Buchmesse 2010</a> ihre Pforten.

Klar, dass auch die <em>Kritische Ausgabe</em> es sich nicht nehmen lässt, mit ihrem <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">druckfrischen Heft</a> vor Ort wieder mit dabei zu sein. Unseren Messestand teilen wir uns wie in den vergangenen Jahren in bewährter Manier mit der <a href="http://www.da-ve.de/">dahlemer verlagsanstalt</a>, wandern diesmal aber gemeinsam an den Anfang der <strong>Halle 5 (E 101)</strong>. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Buchmesse_Datum_4c-300x78.jpg" alt="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" title="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" width="175" height="46" class="right" />Mit einer Motto-Anleihe bei Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«), dem Versprechen von rund 2.100 Ausstellern und den Namen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern (Günter Grass und Herta Müller) im literarischen Rahmenprogramm erklingt dieser Tage der alljährliche Lockruf der Bücher, der Literaten und Verleger, Literaturbegeisterte und Journalisten auf das Leipziger Messegelände ruft. Dort öffnet am kommenden Donnerstag für vier Tage die <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">Leipziger Buchmesse 2010</a> ihre Pforten.</p>
<p>Klar, dass auch die <em>Kritische Ausgabe</em> es sich nicht nehmen lässt, mit ihrem <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">druckfrischen Heft</a> vor Ort wieder mit dabei zu sein. Unseren Messestand teilen wir uns wie in den vergangenen Jahren in bewährter Manier mit der <a href="http://www.da-ve.de/">dahlemer verlagsanstalt</a>, wandern diesmal aber gemeinsam an den Anfang der <strong>Halle 5 (E 101)</strong>. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen!</p>
<p>Zum krönenden Abschluss der Messe präsentieren wir Ihnen übrigens auch in diesem Jahr und in Zusammenarbeit mit den <a href="http://www.junge-magazine.de/">Jungen Magazinen</a> literarische Schmankerln junger Autoren, und zwar am <strong>Sonntag, den 21. März,</strong> ab <strong>10:30 Uhr</strong> auf der <strong>Leseinsel der Jungen Verlage</strong> in <strong>Halle 5 (E 200)</strong>. Die <em>Kritische Ausgabe</em> wird vertreten durch <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/marko-milovanovic/">Marko Milovanovic</a>, dessen Romandebüt <em>Fernlicht</em> wir ihnen auch in unserem aktuellen Heft <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2695/">auszugsweise</a> vorstellen. Daneben schicken die Kollegen der <a href="http://www.editonline.de/"><em>EDIT</em></a> und der <a href="http://www.bellatriste.de/"><em>BELLA triste</em></a> unter anderem Marten Kirchner und Robert Wenrich vors Mikrofon.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine »essentielle und essentialistisch gesellschaftliche Grundlage«</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2710/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Die neue K.A.]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Familie ist ein immer aktuelles Thema. Kein Wunder, daß es auch in der Literatur eine große Rolle spielt. Schnell denkt man an Thomas Manns Roman <em>Buddenbrooks</em>, der bereits mit dem Untertitel <em>Verfall einer Familie </em>deutlich macht, daß Familie auch ein fragiles Gebilde sein kann. Jeder hat eine Familie, und schon wenn einer der Elternteile im Leben eines Menschen keine Rolle mehr spielt – oder nie gespielt hat –, geht etwas unersetzbar verloren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Familie ist ein immer aktuelles Thema. Kein Wunder, daß es auch in der Literatur eine große Rolle spielt. Schnell denkt man an Thomas Manns Roman <em>Buddenbrooks</em>, der bereits mit dem Untertitel <em>Verfall einer Familie </em>deutlich macht, daß Familie auch ein fragiles Gebilde sein kann. Jeder hat eine Familie, und schon wenn einer der Elternteile im Leben eines Menschen keine Rolle mehr spielt – oder nie gespielt hat –, geht etwas unersetzbar verloren. Familie ist etwas irgendwie ›Normales‹ und zeigt sich doch in all ihren möglichen Konstellationen als etwas Besonderes. Gleichwohl, wer heute von einer normalen Familie spricht, hat meist noch immer zuerst das seit Jahrhunderten überlieferte Ideal vom Zusammenleben zweier Eltern mit Kindern vor Augen. Das Themenspektrum der <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">Artikel dieses Heftes</a> hingegen ist so vielfältig wie die Zahl denkbarer Familienkonstruktionen. Angefangen bei den Märchen der Gebrüder Grimm bis hin zu den Filmen Michael Hanekes decken die Beiträge auch eine breite Zeitspanne ab.</p>
<p>In den Märchen der Gebrüder Grimm spielt Familie bei über 50&nbsp;% der Handlungen mit menschlichen Protagonisten eine tragende Rolle. Mareike Bohnen zeigt in ihrem Aufsatz auch, daß es nur wenige Ausnahmen gibt, in denen eine Drei-Generationen-Familie vorkommt. Eigentlich kein Wunder bei Texten aus einer Zeit, in der die Lebenserwartung um einiges niedriger war als heute, etwa bei der hohen Muttersterblichkeit damals, die sich auch in dem uns aus Märchen so präsenten Bild der Stiefmutter widerspiegelt. Heute sind die Gründe für das Zerbrechen von Familien freilich meist andere. Andreas Jüngling hat Julia Flint-Ayadi, eine Anwältin für Familienrecht, daher gefragt: Ist Familienrecht heute Scheidungsrecht?</p>
<p>Auch wenn die stetigen Veränderungen der Familienverbände immer auch einen Verlust von Orientierungspunkten im Leben bedeuten, bleibt Familie in politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten Rückzugsort. Beispiele hierfür liefert der erfolgreiche amerikanische Familienroman des vergangenen Jahrzehnts. Mit ihm hat sich Zuzanna Jakubowski beschäftigt. Angefangen mit Jonathan Franzens <em>Korrekturen </em>sind besonders seit dem 11. September 2001 auffällig viele Familienromane erschienen. Jakubowski zeigt auf, auf welche Weise sich hier neorealistische und selbstreflexive Elemente paaren. Familie stellt sich auch hier als »essentielle und essentialistisch gesellschaftliche Grundlage« dar, und so ist es wenig verwunderlich, daß auch die Staatenbildung oftmals mit dem Bild der Familie verglichen wird.</p>
<p>In unserem <strong>Literaturteil</strong>, den dankenswerterweise der <a href="http://www.deutscher-literaturfonds.de/">Deutsche Literaturfonds</a> gefördert hat, beschäftigen sich neun Autorinnen und Autoren mit dem Thema Familie. Auch hier zeigt sich, daß Familie oft mit Konflikten einhergeht, in deren Kern die Frage nach der Identität des Einzelnen steht – so zum Beispiel in dem Auszug aus Marko Milovanovics noch unveröffentlichtem Roman <em>Fernlicht</em>, der mit den bezeichnenden Sätzen endet: »Mein Vater hat nicht existiert. Ich existiere nicht.«</p>
<p>Gewohnt vielseitig präsentieren sich unsere weiteren Rubriken, so etwa zur germanistischen <strong>Forschung</strong>. Fabian Beer geht ausführlich dem Verhältnis zwischen Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt nach und zeigt, bei aller Unterschiedlichkeit dieser beiden Künstler, auch Gemeinsamkeiten zwischen ihnen auf – hier gebündelt im Motiv des Schachspiels. Im neuesten Teil der Reihe <strong>In der Tat: Linguistik</strong> stellt Bernhard Fisseni die Computerlinguistik vor. Und Florian Radvan erinnert sich in einem <strong>Portrait</strong> an seinen Doktorvater, den Schriftsteller und Hochschullehrer W.G. Sebald.</p>
<p>In letzter Zeit zeigt auch die deutsche Literaturwissenschaft verstärkt Interesse am Comic, der mit der Graphic Novel eine Untergattung, die eher dem Roman als der lustigen Kurzgeschichte ähnelt, gefunden hat. Ute Friederich bespricht in unseren <strong>Rezensionen</strong> mit Rutu Modans <em>Blutspuren </em>eine Bildergeschichte, die zeigt, wie heute ernste Themen in diesem Genre aufgegriffen und verhandelt werden.</p>
<p>Um Ihnen einen Einblick zu geben, präsentieren wir Ihnen auch dieses Mal wieder Auszüge aus allen Artikeln, auf die Sie über das <strong><a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">Inhaltsverzeichnis</a></strong> zugreifen können. Dort finden Sie auch eine Auswahl vollständiger Texte im PDF-Format, die Sie sicherlich auf die gesamte Ausgabe neugierig machen werden. Bestellen können Sie das neue Heft ganz bequem zum Preis von 5,– Euro (zuzüglich Versandkosten) <strong><a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/bestellen/">hier</a></strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angst und Literatur</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2475/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/02/angst_symbolfoto-150x150.jpg" alt="Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)" title="Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)" width="150" height="150" class="right" />Angst! Was ist das? Man kann sich »Angst« von vielen verschiedenen Seiten her nähern und doch scheint es, dass man den Begriff nie ganz genau fassen kann. Es ist das Unbestimmte, das Unbekannte, welches dieses Gefühl beherrscht und es so schwer bestimmen lässt. Für unser nächstes Themenheft suchen wir Beiträge, die sich mit dem Themenkomplex »Angst und Literatur« beschäftigen.
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angst! Was ist Angst? Was hat Angst mit Literatur zu tun? Es ist schwer, den Begriff der Angst eindeutig zu definieren. Ist Angst mit der Beschreibung »Engigkeit in der Brust« einfach zu erklären? Oder hält man es lieber wie die Gebrüder Grimm: »angst ist nicht blosz mutlosigkeit, sondern quälende sorge, zweifelnder, beengender zustand überhaupt.«? Will man Angst als »das älteste und stärkste Gefühl«, wie es H.P. Lovecraft schreibt, oder laut Johann Georg Hamann etwa als »einzigen Beweis unserer Heterogenität« sehen? Man kann sich »Angst« von vielen verschiedenen Seiten her nähern und doch scheint es, dass man den Begriff nie ganz genau fassen kann. Es ist das Unbestimmte, das Unbekannte, welches dieses Gefühl beherrscht und es so schwer bestimmen lässt. </p>
<dl style="width:300px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/02/angst_symbolfoto-300x225.jpg" width=300 height=225 alt="Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)" title="Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">(Foto: © aksel/<a href="http://www.pixelio.de/">PIXELIO</a>)</dd>
</dl>
<p>Und dennoch ist Angst etwas Grundsätzliches und gehört zu jedem Leben. Daher verwundert es auch nicht, dass »Angst« eines der großen Grundmotive in der Literatur ist, wie etwa auch die »Liebe«. Die Angst der Verfolgten wird genauso literarisch verarbeitet, wie die Angst vor der Schreibblockade. Es gibt vielfältige Arten von der Angst und mindestens genauso viele unterschiedliche Herangehensweisen und Möglichkeiten diese Ängste darzustellen, zu illustrieren, zu entdecken, zu hinterfragen und zu diskutieren.</p>
<p>Für das nächste Themenheft sucht die Redaktion der <em>Kritischen Ausgabe</em> wissenschaftliche Beiträge, die nicht nur den germanistischen Blickwinkel abdecken, sondern auch Texte aus dem Bereich der Philosophie, Psychologie oder Soziologie, die sich im Rahmen des Themas beispielsweise dem strukturellen Textaufbau, der inhaltlichen Themen-, Orts- und Personenwahl, der zeitgenössischen oder wissenschaftlichen Rezeption, der Wirkungsgeschichte im jeweiligen Leserkreis (auch im historischen Kontext) oder den Konjunkturen der ANGSTliteratur widmen. Ebenso können Autoren- oder Werkportraits zu bekannten oder vergessenen Schriftstellern des Genres einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieses literarischen Komplexes leisten.</p>
<p>Die Texte sollten einen Umfang von 18.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat, nicht überschreiten. Zunächst erbitten wir ein Kurzexposé von nicht mehr als 3500 Zeichen.</p>
<p>Für Erich Kästner etwa standen Angst und Phantasie in einem unmittelbaren Zusammenhang: Wenn jemand keine Angst habe, habe er auch keine Phantasie, folgerte er einmal. – In diesem Sinne freuen wir uns auf ihre Artikelvorschläge!</p>
<h5>Redaktionsschluss ist der 17. Mai 2010.</h5>
<p>Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p><em>Ute Friederich </em></p>
<p>Kritische Ausgabe Zeitschrift für Germanistik und Literatur<br />
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften<br />
der Universität Bonn<br />
Am Hof 1d, 53113 Bonn </p>
<p>0228/3 36 18 18<br />
0171/43 17 809</p>
<p><a href="mailto:friederich@kritische-ausgabe.de">friederich@kritische-ausgabe.de</a></p>
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		<title>Der große AdventsKAlender 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 11:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[AdventsKAlender]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kritische-ausgabe.de/?p=2043</guid>
		<description><![CDATA[Die Tage werden länger und riechen zunehmend nach Zimt und Gebäck. Gegen (zumindest normalerweise) sinkende Temperaturen helfen wieder Glühwein und Schal. Spätestens bei den Weihnachtseinkäufen wird dann klar: Es <strong>dezembert</strong> und das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Zeit für einen Rückblick besonderer Art. Dazu verlassen wir in diesem Jahr die wunderbare Welt der Autoren und Texte und wagen den Schritt hinaus auf die Straßen zu den Menschen aus Bonn und Umgebung.

Die Kultur steht dieses Mal im Mittelpunkt des großen <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/tipps-fundstuecke/adventskalender/">AdventsKAlenders</a>. Was aber ist das eigentlich, <strong>»Kultur«</strong>? Wie wird sie wahrgenommen, wie nimmt der Einzelne daran teil, wie wird das Gesehene, Gehörte oder Gelesene bewertet – und was davon bleibt im Gedächtnis hängen? Alternativ oder ergänzend zur alltäglichen Schokoladendosis finden Sie ab morgen spontane Kurzinterviews zu diesem Thema hinter den – nunmehr »klingenden« – 24 Türchen unseres Kalenders. Reinhören lohnt sich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage werden länger und riechen zunehmend nach Zimt und Gebäck. Gegen (zumindest normalerweise) sinkende Temperaturen helfen wieder Glühwein und Schal. Spätestens bei den Weihnachtseinkäufen wird dann klar: Es <strong>dezembert</strong> und das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Zeit für einen Rückblick besonderer Art. Dazu verlassen wir in diesem Jahr die wunderbare Welt der Autoren und Texte und wagen den Schritt hinaus auf die Straßen zu den Menschen aus Bonn und Umgebung.</p>
<p>Die Kultur steht dieses Mal im Mittelpunkt des großen <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/tipps-fundstuecke/adventskalender/">AdventsKAlenders</a>. Was aber ist das eigentlich, <strong>»Kultur«</strong>? Wie wird sie wahrgenommen, wie nimmt der Einzelne daran teil, wie wird das Gesehene, Gehörte oder Gelesene bewertet – und was davon bleibt im Gedächtnis hängen? Alternativ oder ergänzend zur alltäglichen Schokoladendosis finden Sie ab morgen spontane Kurzinterviews zu diesem Thema hinter den – nunmehr »klingenden« – 24 Türchen unseres Kalenders. Reinhören lohnt sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Rückblick: »AdventsKAlender« der vergangenen Jahre</h4>
<p>In den vergangenen fünf Jahren haben wir Mitarbeiter und befreundete Autoren stets gebeten, uns zum Advent ihre Lieblingslektüren, -filme und -musik des zu Ende gehenden Jahres vorzustellen. Wer von Ihnen noch auf der Suche nach geeigneten Weihnachtsgeschenken sein sollte, wird in dieser Sammlung an guten Tipps, die ja wie alles Gute die Eigenschaft haben, nicht zu veralten, mit Sicherheit fündig werden!</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;• <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1335/">AdventsKAlender <strong>2008</strong></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;• <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1105/">AdventsKAlender <strong>2007</strong></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;• <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/817/">AdventsKAlender <strong>2006</strong></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;• <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/450/">AdventsKAlender <strong>2005</strong></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;• <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/tipps-fundstuecke/das-bleibt-2004/">Jahresbestenlisten <strong>2004</strong></a></p>
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		<title>Die Revolution befreit ihre Kinder</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[20 Jahre Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/berliner_mauer.JPG" width=113 height=150 class=right alt="Symbol der friedlichen Revolution von 1989: Reste der Berliner Mauer (Foto: © Benedikt Viertelhaus)" title="Symbol der friedlichen Revolution von 1989: Reste der Berliner Mauer (Foto: © Benedikt Viertelhaus)" /><em>Damit die Hoffnung am spätesten stirbt</em> lautete der Titel eines Dokumentarfilms, den das DDR Fernsehen am 16.11.1989 um 22:55 Uhr zeigte. Das war eine Woche nach dem Tag, an dem die Mauer fiel, heute vor 20 Jahren. In dem Film erinnerte der Regisseur Carlos Faria an den 17.11.1939, als die Nationalsozialisten in Prag tausende tschechische Studenten verhafteten und in Konzentrationslager deportierten. Die Zuschauer konnten sich an jenem Abend, eine Woche nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze, ins Gedächtnis rufen, wie es zur deutschen Zweistaatlichkeit kommen konnte: Die über vierzig Jahre andauernde Teilung war Ergebnis eines von Nazi-Deutschland ausgehenden Weltkrieges – und des sich daran anschließenden Kalten Krieges.

Der Fall der Mauer, dem sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in einer kleinen Artikelserie widmen wird, ist eine Errungenschaft jener Menschen, die 1989 auf die Straße gingen und gegen die DDR-Regierung demonstrierten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Damit die Hoffnung am spätesten stirbt</em> lautete der Titel eines Dokumentarfilms, den das DDR Fernsehen am 16.11.1989 um 22:55 Uhr zeigte. Das war eine Woche nach dem Tag, an dem die Mauer fiel, heute vor 20 Jahren. In dem Film erinnerte der Regisseur Carlos Faria an den 17.11.1939, als die Nationalsozialisten in Prag tausende tschechische Studenten verhafteten und in Konzentrationslager deportierten. Die Zuschauer konnten sich an jenem Abend, eine Woche nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze, ins Gedächtnis rufen, wie es zur deutschen Zweistaatlichkeit kommen konnte: Die über vierzig Jahre andauernde Teilung war Ergebnis eines von Nazi-Deutschland ausgehenden Weltkrieges – und des sich daran anschließenden Kalten Krieges.</p>
<dl style="width:225px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/berliner_mauer.JPG" alt="Symbol der friedlichen Revolution von 1989: Reste der Berliner Mauer (Foto: © Benedikt Viertelhaus)" title="Symbol der friedlichen Revolution von 1989: Reste der Berliner Mauer (Foto: © Benedikt Viertelhaus)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Heute das Symbol der friedlichen Revolution<br />
von 1989: Reste der Berliner Mauer<br />
(Foto: Benedikt Viertelhaus)
</dd>
</dl>
<p>Der Fall der Mauer, dem sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in einer <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/20-jahre-mauerfall/">kleinen Artikelserie</a> widmen wird, ist eine Errungenschaft jener Menschen, die 1989 auf die Straße gingen und gegen die DDR-Regierung demonstrierten. Die friedliche Revolution hat etwas geschafft, was ihren blutigen Vorgängerinnen von z.B. 1789 nicht gelungen ist: Die Revolution hat ihre Kinder befreit, ohne sie zu fressen. Dass der Herbst 1989 ganz ohne Guillotine auskam, hat zu Kontroversen über die Einordnung als Revolution geführt. In dem Auftaktbeitrag unserer Serie greift <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1918/"><strong>Alexander Klaehr</strong></a> diese viel diskutierte Frage auf (17.11.2009). An die Betrachtung zentraler Ereignisse der Zeitgeschichte schließt sich auch eine Suche nach ihren Ursachen an. Einem neuen Ansatz zur Erklärung der Ursachen des Zusammenbruchs der DDR widmet sich <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1946/"><strong>Angela Gencarelli</strong></a> in ihrem Beitrag »Von der Aufsteiger- zur Aussteigergeneration« (19.11.2009).</p>
<p>Neben diesen Beiträgen zur Zeitgeschichte  steht die Literatur im Mittelpunkt der Betrachtungen: In einem Interview berichtet der 1966 in Chemnitz geborene Schriftsteller <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2007/"><strong>Jan Kuhlbrodt</strong></a> über seine Jugend in einer stagnierenden DDR und über seine Erlebnisse als Student in Leipzig während der Revolution von 1989 (25.11.2009). <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1984/"><strong>Angela Gencarelli</strong></a> ergänzt dieses Interview mit einer Rezension seines autobiografisch geprägten Romans <em>Schneckenparadies</em>. Um eine »östliche« Perspektive erweitert <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1990/"><strong>Fabian Thomas</strong></a> die Serie zuvor mit einer Rezension des Romans <em>Geheimnis</em> des ukrainischen Schriftstellers Yuri Andruchowytsch (23.11.2009).</p>
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		<title>Der Evel Knievel deutscher Poesie trifft auf einen österreichischen Berliner – und beide machen doch Prosa!</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1868/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Anna Juchnik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/craussneuner.jpg" align="left" alt="Florian Neuner &#038; Crauss" />Crauss, der selbst bei Wikipedia nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Crauss, der selbst bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crauss">Wikipedia</a> nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.</p>
<p>
<div align=center><a href="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg"><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg" height=299 width=450 class="frei" alt="Plakat zur Lesung Crauss/Neuner" title="Plakat zur Lesung Crauss/Neuner"/></a><br /><font size="-1"><em>(Zur<a href="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg"> vergrößerten Ansicht</a> bitte anklicken)</em></font><br />&nbsp;</div>
</p>
<p>Zum ersten Mal in seiner Schriftstellerkarriere verlässt <a href="http://www.crauss.de/crauss.html" target="_self">Crauss</a> die trüben Gefilde der Lyrik und konvertiert zur Prosa. In <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=21&amp;L=0&amp;tx_ttnews[backPid]=6&amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;tx_ttnews[tt_news]=301&amp;cHash=cf1c0e334f&amp;no_cache=1&amp;sword_list[0]=motorradheld" target="_self"><em>Motorradheld</em> </a>offenbart er seine ersten verslosen Ergüsse verpackt in mehr als nur einer verrückten Story mit Helden wie dem Stuntman Evel Knievel oder James Last, dem Meister des Easy-Swing. Der Autor orientiert sich am greifbaren Leben und zelebriert dessen Vielfalt in einer sprachlichen aus Gesprächsnotizen, erzählenden Kurzgeschichten, fingierten Zeitungsmeldungen, Essays oder Montagen. Gleichzeitig jedoch erzielt er durch seine taktvolle Konzeption eine komponierte Ganzheit. So eröffnet Crauss den künstlerischen Freiraum des Subjekts und trägt seine Obsession für die Beat- und Pop-Generation nach außen. Texte von Hölderlin, Kleist, Winkler, Hubert Fichte oder Brinkmann werden in einer Methode des Remix neu aufgemischt und treiben ihn zu einer »Poesie über explodierenden Krokussen«.</p>
<p>Auch <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;no_cache=1&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=472" target="_self">Florian Neuner</a> konfrontiert den Rezipienten mit einer Struktur aus intermedialen Montagetechniken und konsequenten Autorreflexionen. In seinem neusten Prosaprojekt <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;tx_ttnews[pointer]=15&amp;tx_ttnews[tt_news]=168&amp;cHash=c4a73edd30&amp;no_cache=1&amp;sword_list[0]=zitat&amp;sword_list[1]=ende" target="_self"><em>Zitat Ende</em></a> konstruiert er eine Kollage aus Fundstücken, deren Material er Medien, Literatur, Theorie, Alltagsschutt und seiner eigenen Biographie entzieht. Martin Kubaczek schreibt über Neuners Buch, es läge »in einer Form durchkomponierter Textgestaltung vor, die weitgehend mit Fremdtext arbeitet, assembliert ist an literarische trouvées, die allerdings nicht zufällig sind, sondern programmatisch nach Kriterien, Motiven und Interessen recherchiert, selektiert und angeordnet werden.«</p>
<p>In der <a href="http://www.bar-ludwig-bonn.de/" target="_self">Bar Ludwig</a> werden die beiden Autoren nicht nur in ihrer verschriftlichten Eloquenz den Ton angeben. Nach ihren textlichen Beiträgen wechseln sie kurzerhand das Handwerk und widmen den letzten Teil ihrer Lesung einer musikalischen Darbietung ohnegleichen. Ihrer freihändigen Kreativität wird dann limitlose Entfaltung gewährt, sowohl den Inhalt, als auch die Wahl der Instrumente betreffend. So stückhaft und dennoch harmonisch ihre Texte auf den Leser wirken, so erwartet den Zuhörer eine Musikkomposition höchster Spontanität, bei der eventuell Küchen- oder andere Alltagsgegenstände zweckentfremdet werden könnten. Denn die Bühne ist für Crauss und Neuner Ort der Komposition und gleichzeitigen Performance.</p>
<p><em>Die K.A. lädt ein zur Lesung mit Musik am Freitag, den 11. November, um 20 Uhr in der Bar Ludwig (Rheingasse 26). Der Eintritt beträgt 5 Euro.</em></p>
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		<item>
		<title>E wie Europa</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1619/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 06:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Uelpenich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas_e.jpg" height="150" width="88" alt="Javier Salinas: »E« (Cover)" /><em>E</em> – so lautet der vielfach interpretierbare Titel des Werkes, aus dem der Spanier <strong>Javier Salinas</strong> am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur. Im mehrfachen Sinne wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe »Reading Europe«, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas_e.jpg" height="190" width="111" alt="Javier Salinas: »E« (Cover)" /><em>E</em> – so lautet der <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/523376/">vielfach interpretierbare Titel</a> des Werkes, aus dem der Spanier <strong>Javier Salinas</strong> am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur: Ein einsamer Europäer, dem seine persönliche Geschichte ebenso fehlt, wie die restlichen Buchstaben seines Names. Auf einer Reise durch 43 Länder Europas hat seine Mutter irgendwo seinen Vater getroffen – und zurückgelassen. Aus der Not seiner Unwissenheit heraus beginnt E, sich seine eigene Herkunftsgeschichte zu erfinden. Denn: »Wenn man nicht weiß, wer man ist, kennt man seine Geschichte nicht, und dann kann deine Geschichte jede beliebige sein, nur nicht die eigene.« In seiner Vorstellung durchwandert er verschiedene Berufe und soziale Schichten, Zeiten und Länder Europas. Er ist russischer Komponist, österreichischer Soldat und ungarischer Alkoholiker; er erlebt den Ersten und Zweiten Weltkrieg und durchlebt den Kalten Krieg. Die Person E wird Europa.</p>
<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas.jpg" height="180" width="117" alt="Javier Salinas" class="right" />Im mehrfachen Sinne also wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe <a href="http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp">»Reading Europe«</a>, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt. Salinas wurde 1972 in Bilbao geboren und studierte Spanische Philologie, Jura sowie vergleichende Spanische Literaturwissenschaften in Madrid. Heute lebt und arbeitet er abwechselnd dort und in Köln als Schriftsteller und Übersetzer und Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten in Spanien und Italien. Zwei Gedichtbände und fünf Romane hat er bislang in seiner Muttersprache veröffentlicht, <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/E/9783596176984"><em>E</em></a> und <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/Die_Kinder_der_Massai/9783596169580"><em>Die Kinder der Massai</em></a> erschienen 2006 bzw. 2004 auch in deutscher Übersetzung. Der neueste Roman des mit dem Kölner <a href="http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/00434/">Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium</a> für Literatur und einem Stipendium der<a href="http://www.kunststiftungnrw.de"> Kunststiftung NRW</a> Düsseldorf ausgezeichneten Autors soll im kommenden Jahr unter dem Titel <em>Das geheime Tagebuch von Hans</em> erscheinen.</p>
<p>Die <em>Kritische Ausgabe</em> engagiert sich passend zum Thema des <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heftes</a> als Medienpartner der Lesereihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« der <a href="http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm">Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn</a>, des <a href="http://www.rlmb.lvr.de/">LVR-LandesMuseums Bonn</a> sowie der <a href="http://www.lab-concepts.de/">lab concepts</a>. Im Anschluss an Lesung besteht die Möglichkeit, das Heft vor Ort (Colmanstraße 14–16) zu erwerben.</p>
<p><em>»Reading Europe« mit Javier Salinas findet am <strong>2. September um 19 Uhr im LVR-LandesMuseum</strong> statt. Die Lesung ist auf Deutsch, der Eintritt ist frei.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Germanisten, die es geschafft haben</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1495/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Germanisten im Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kritische-ausgabe.de/?p=1495</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/"><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/giblogo.jpg" class=right alt="»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)" title="»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)" /></a>»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel.</p>
<p>Als eine ebensolche Orientierungshilfe versteht sich auch das gemeinsam vom <a href="http://www3.uni-bonn.de/einrichtungen/alumni">Alumni-Netzwerk der Universität Bonn</a> und <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/lehrende/dozenten?doz_id=71">Professor Helmut J. Schneider</a> vom dortigen <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/">Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft</a> organisierte »Forum B(eruf): Germanistik«, das bereits seit mehren Jahren regelmäßig Studenten und im Beruf stehende Absolventen des Fachs zusammenbringt. So auch am kommenden Freitag, den 10. Juli. Um 18 Uhr (natürlich mit dem üblichen akademischen Viertel) stellen sich mit <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E8A3808B6A2F64319BE94FEF4DAE865AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Swantje Karich</strong></a>, <a href="http://www.wolfgangbender.com/"><strong>Wolfgang Bender</strong></a> und <strong>Jan Valk</strong> erneut drei Bonner Alumni der Frage, warum und wie sie wurden, was sie sind: Redakteurin des »Kunstmarktes« der <em>F.A.Z.</em>, <em>WDR</em>-Hörfunker oder Lektor und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift <a href="http://www.sprachgebunden.de/"><em>sprachgebunden</em></a> – die übrigens <a href="http://www.sprachgebunden.de/sg5.html">einen Tag zuvor</a> in Köln ihre druckfrische Ausgabe zur arabischen Literatur und Kunst präsentiert. Möglichkeit zum Austausch mit den drei Gästen bietet auch der abschließende kleine Umtrunk im Vestibül der germanistischen Institutsbibliothek, zu dem die Veranstalter ebenfalls herzlich einladen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort in eigener Sache: Gute Tradition ist es inzwischen, dass die Gäste des »Forums B(eruf): Germanistik« im Vorfeld der Veranstaltung auch <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/">unsere zwölf Fragen</a> beantworten, die wir seit fast auf den Tag genau dreieinhalb Jahren an Germanisten richten, »die es geschafft haben«. Den Anfang macht heute die – wie er selbst sagt – schon zu Schulzeiten notorische Quasselstrippe <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1494/">Wolfgang Bender</a>, die Antworten von Swantje Karich und Jan Valk folgen in Kürze. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das »Forum (B)eruf: Germanistik« mit Swantje Karich, Wolfgang Bender und Jan Valk beginnt <strong>am Freitag, den 10. Juli 2009, um 18:15 Uhr</strong> im Übungsraum im 3. Obergeschoss des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (im Südturm des Universitäts-Hauptgebäudes). Die inzwischen über dreißig </em>K.A. plus<em>-Fragebögen für »Germanisten, die es geschafft haben«, finden Sie <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/">hier</a>. Eintritt und Lektüre sind selbstverständlich frei.</em></p>
<p><font size="-1"><strong>Addendum (13. Juli 2009): </strong>Die Antworten von <em>F.A.Z.</em>-Redakteurin Swantje Karich sind nunmehr <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1496/">hier</a> nachzulesen, diejenigen von Jan Valk präsentieren wir Ihnen <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1497/">dort</a>.</font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1489/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 22:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/europa.jpg" class=right alt="Die »Kritische Ausgabe« präsentiert Europa" />Die literarische Tour d’Europe der <em>Kritischen Ausgabe</em> geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn <strong>Alban Lefranc</strong> und <strong>Michael Stavarič</strong>  im buchLaden 46 aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl style="width:134px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/michaelstavaric.jpg" height=150 width=134 alt="Michael Stavarič (Foto: Lukas Beck)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Michael Stavarič<br />
(Foto: <a href="http://www.lukasbeck.com/">Lukas Beck</a>)
</dd>
</dl>
<p>Die literarische Tour d’Europe der <em>Kritischen Ausgabe</em> geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Lefranc">Alban Lefranc</a></strong> und <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stavari%C4%8D">Michael Stavarič</a></strong>  im <a href="http://www.buchladen46.de/">buchLaden 46</a> aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches: Lefranc, der gebürtige Franzose, der seit mehreren Jahren abwechselnd in Berlin und Paris lebt und als Übersetzer und Mitherausgeber der deutsch-französischen Literaturzeitschrift <a href="http://www.lamergelee.com/"><em>La mer gelée</em></a> regelmäßig darum bemüht ist, »Texte behutsam über die Sprachgrenze zu tragen«, wie es in einer bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_mer_gel%C3%A9e">Online-Enzyklopädie</a> heißt. Und Stavarič, der gebürtige Tscheche, der seit nunmehr dreißig Jahren in Wien lebt, ebenfalls als Übersetzer tätig ist und auch schon zum Team des amtierenden Präsidenten des <a href="http://www.internationalpen.org.uk/">Internationalen PEN-Clubs</a> gehörte.</p>
<p>Mit ihnen werden die <em>K.A.</em>-Redakteure <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/benedikt-viertelhaus/">Benedikt Viertelhaus</a> und <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/andreas-juengling/">Andreas Jüngling</a> unter anderem auch über einige Fragen diskutieren, die im <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heft</a> der <em>Kritischen Ausgabe</em> aufgeworfen werden – etwa, inwieweit die Übersetzung als <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1425/">»literarisches Fundament Europas«</a> gelten kann.</p>
<dl style="width:150px; float:left; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/albanlefranc.jpg" width=150 height=146 alt="Alban Lefranc (Foto: Rebecca Fanuele)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Alban Lefranc<br />
(Foto: Rebecca Fanuele)
</dd>
</dl>
<p>Zuvor aber werden beide Gäste aus ihren jüngsten Romanen lesen. Michael Stavarič präsentiert seinen vierten, im Januar dieses Jahres erschienenen Roman <a href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=25673"><em>Böse Spiele</em></a> (mit dessen <a href="http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Stavaric_Michael.pdf">Urversion</a> er übrigens <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1488/">unserem letzten Gast</a> Jan Böttcher im Rennen um den Klagenfurter Ernst-Willner-Preis 2007 denkbarst knapp unterlag). Alban Lefranc bringt neben <a href="http://www.blumenbar.de/buch.php?id=26"><em>Angriffe</em></a>, seinen drei biografischen Kurzromanen über den Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, den Schriftsteller Bernward Vesper und die Sängerin Nico auch seinen »in Entstehung begriffenen Roman« <em>Jimmy, chair de ma chair</em> (<em>Jimmy, Fleisch meines Fleisches</em>) mit, der <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1451/">auszugsweise bereits in der »Europa«-Ausgabe</a> der <em>K.A.</em> erschienen ist.</p>
<p><em>Die Doppel-Lesung mit anschließender Diskussion beginnt am Mittwoch, den 24. Juni, um 20 Uhr im buchLaden 46 (Kaiserstraße 46). Der Eintritt ist frei.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="-1">Fotos: © <a href="http://www.lukasbeck.com/">Lukas Beck</a> (1); Rebecca Fanuele (1).</font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/janboettcher.jpg" width=150 height=128 class=right alt="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" title="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" />»Europa« hat sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das aktuelle Heft) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen  Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der AUTONAMA zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen? 

<strong>Jan Böttcher</strong> aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden <strong>Donnerstag, dem 18. Juni</strong>, ist er um <strong>20 Uhr</strong> im Bonner <strong>Nyx</strong> (<strong>Vorgebirgsstraße 19</strong>) unser Gast …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Europa« hat sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuelle Heft</a>) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen  Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der <a href="http://www.autonama.de/">AUTONAMA</a> zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen?</p>
<dl style="width:200px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/janboettcher.jpg" alt="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Jan Böttcher<br />
(Foto: <a href="http://www.timmkoelln.com/">Timm Kölln</a>)
</dd>
</dl>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_B%C3%B6ttcher">Jan Böttcher</a></strong> aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden <strong>Donnerstag, dem 18. Juni</strong>, ist er im Bonner <strong><a href="http://www.das-nyx.de/">Nyx</a> (Vorgebirgsstraße 19)</strong> unser Gast und liest aus seinem aktuellen Roman <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Jan_Boettcher_Nachgluehen.28052009.2446472.html"><em>Nachglühen</em></a>, für dessen <a href="http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Boettcher_Jan.pdf">erstes Kapitel</a> er 2007 den <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/stories/110198/">Ernst-Willner-Preis</a> beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb bekam. Im Mikrokosmos eines niedersächsischen Dorfes im ehemals deutsch-deutschen Grenzgebiet der Elbauen spielend, entspinnt sich eine Geschichte um Freundschaft und Verrat, Nähe und Entfremdung, Schuld und Scham, Nähe und Ferne. Themenkomplexe, die auch im Makrokosmos Europa durchaus aktuell sind.</p>
<p>Für den musikalischen Rahmen sorgt der Autor höchstselbst. Neben seinem Roman, verriet er uns, wird Böttcher auch seine Gitarre im Gepäck haben und mit dieser »drei oder vier, vielleicht auch fünf« Songs seines Solo-Albums <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1290/"><em>Vom anderen Ende des Flures</em></a> intonieren (musikalische Kostproben gibt es vorab bereits <a href="http://www.myspace.com/janboettcher">auf seiner Myspaceseite</a>).</p>
<p><em>Das K.A.-Lesekonzert mit Jan Böttcher beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), der Eintritt kostet 5,– bzw. ermäßigt 3,– Euro.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="-1">Foto: © <a href="http://www.timmkoelln.com/">Timm Kölln</a>.</font></p>
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		<title>Graduierter Germanist – und nun? Was tun?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 06:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Studium &#038; Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Redakteur, Lektor oder Verleger – ein Germanist hat nach seinem Abschluss viele berufliche Möglichkeiten. Aber wie schafft man den Einstieg in den Beruf und, viel wichtiger, welcher Job ist der richtige? Welche Optionen sich nach dem Studium eines geisteswissenschaftlichen Faches eröffnen und was ein Student tun muss, um seine Wunschtätigkeit ausüben zu können, darum geht es noch bis Mitte Juli immer freitags um 14:00 in Hörsaal IX des Uni-Hauptgebäudes …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Redakteur, Lektor oder Verleger – ein Germanist hat nach seinem Abschluss viele berufliche Möglichkeiten. Aber wie schafft man den Einstieg in den Beruf und, viel wichtiger, welcher Job ist der richtige?</p>
<p>Traudl Bünger, Redakteurin der <a href="http://litcolony.de/festival/list">lit.Cologne</a>, war am 8. Mai die erste Gastreferentin der wöchentlichen Vortragsreihe <strong>»Zu Ihnen spricht: die Praxis«</strong>, die das <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/home">Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn</a> unter der Leitung von Dr. Ursula Geitner veranstaltet. Dynamisch und selbstbewusst trat Traudl Bünger vor die Studenten, Professoren und Gasthörer und gab Einblick in ihre Arbeit. Als studierte Geisteswissenschaftlerin absolvierte sie ein Praktikum beim Verlag Kiepenheuer &#038; Witsch und bekam dort im Anschluss ein Volontariat. Heute muss Bünger als Redakteurin bei der lit.Cologne vor allem Veranstaltungen organisieren, Konzepte entwickeln und Autoren betreuen. </p>
<p>Die Einblicke in den Beruf waren hilfreich, doch interessierte die Studierenden noch mehr, wie Bünger zu ihrer jetzigen Tätigkeit kam. Viele waren sich unsicher, wie man die Durststrecke nach dem Studium überwinden kann. Eine Optimallösung hatte auch Traudl Bünger nicht parat, aber den Tipp, man solle auf jeden Fall Praktika machen, um zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Ähnliches erzählte am vergangenen Freitag auch der zweite Referent Olaf Petersenn, seines Zeichens Lektor bei <a href="http://www.kiwi-verlag.de/">Kiepenheuer &#038; Witsch</a>. Er betonte jedoch, dass man sich nicht ausnutzen lassen solle. Dann suche man sich besser ein anderes Praktikum. Schließlich sei man da, um etwas zu lernen. Wichtig sei aber für die Berufsfindung auch, daß man seinen Interessen folge, es sei hilfreich, ein eigenes Profil zu entwickeln. Seltene Fremdsprachen seien für die Verlage sehr wichtig.</p>
<p>Traudl Bünger und Olaf Petersenn haben ihren Einstieg ins Berufsleben geschafft. Den einen vorgezeichneten Weg aber gibt es dafür nicht. Welche Optionen sich nach dem Studium eines geisteswissenschaftlichen Faches eröffnen und was ein Student tun muss, um seine Wunschtätigkeit ausüben zu können, darum geht es noch bis Mitte Juli immer freitags um 14:00 Uhr in Hörsaal IX des Uni-Hauptgebäudes. Die Veranstalter der Vorlesungsreihe haben Vertreter verschiedenster Kulturbranchen dazu eingeladen, diese und andere Fragen zu beantworten. Am 26. Juni öffnet beispielsweise die Chefdramaturgin des Schauspiels des <a href="http://www.theater-bonn.de/home.asp">Theaters Bonn</a>, Stephanie Gräve, den Vorhang zum Backstage-Bereich der Theaterbranche. Wer sich eher fürs Fernsehen interessiert, kann am 29. Mai zusammen mit Matthias Kremin vom <a href="http://www.wdr.de/">WDR</a> der Frage »Kultur im Fernsehen – Alles für die Quote?« nachgehen.</p>
<p>Auch die <em>Kritische Ausgabe</em> ist übrigens mit dabei: Unser Chefredakteur Benedikt Viertelhaus spricht über die Entstehung einer (unserer) Zeitschrift. Am 19. Juni werden Fragen rund um Aufbau, Konzept und Geschichte der <em>Kritischen Ausgabe</em> beantwortet, aber auch, wie die Mitarbeit aussehen kann und welche Perspektiven sich daraus entwickeln können.</p>
<p><strong>Das gesamte Programm und alle Termine der Vorlesungsreihe »Zu Ihnen spricht: die Praxis« gibt es <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/home/aktuelles?aktuell_id=784">hier</a> und im Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Uni Bonn.</strong></p>
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		<title>Darf&#8217;s ein bisschen bunt sein?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/KATestbild.jpg" width="150" height="112" class=left alt="K.A. plus-Testbild" title="K.A. plus-Testbild" />Die Titelseiten vieler regionaler und überregionaler Zeitungen sind in den letzten Jahren bunter geworden, setzen vermehrt auf den vermittelnden Effekt von Bildern. Auch unsere Printausgabe hüllt sich inzwischen wieder in einen farbigen Mantel. Einzig von der Titelseite der <em>K.A. plus</em> verschwanden nach und nach beinahe alle Illustrationen. Doch war diese Entwicklung entgegen dem all überall zu beobachtenden Trend zu mehr Farbe und Fotografie die richtige Entscheidung?<br />&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel ist seit der Gründung der <em>Kritischen Ausgabe</em> im Jahr 1997 passiert – personell, inhaltlich, medial. Als aus dem einstigen Online-Supplement unserer Zeitschrift im Jahr 2004 das Online-Magazin <em>K.A. plus</em> in seinem heutigen Format entstand, hatten wir die Hoffnung, dass auch dieses von einer stetig wachsenden Leserschaft begleitet würde. Eine Hoffnung, die sich bald sogar über Gebühr erfüllte. Auch, wenn wir es uns angesichts des eingetretenen Erfolgs nun bequem machen könnten: Wir wären nicht wir, wenn wir uns nicht auch immer wieder selbstkritisch fragen würden, ob nicht irgendetwas doch ein kleines bisschen besser geht. Eine der uns umtreibenden Fragen ist die, wie wir Ihnen unsere Inhalte angenehmer und attraktiver präsentieren können.</p>
<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/KATestbild.jpg" width="254" height="190" class=right alt="K.A. plus-Testbild" title="K.A. plus-Testbild" />Die Titelseiten vieler regionaler und überregionaler Zeitungen sind in den letzten Jahren bunter geworden, setzen vermehrt auf den vermittelnden Effekt von Bildern. Auch unsere Printausgabe hüllt sich inzwischen wieder in einen farbigen Mantel. Einzig von der Titelseite der <em>K.A. plus</em> verschwanden nach und nach beinahe alle Illustrationen. Doch war diese Entwicklung entgegen dem all überall zu beobachtenden Trend zu mehr Farbe und Fotografie die richtige Entscheidung?</p>
<p>Nun möchten wir Neues wagen und wieder mehr Farbe auf unsere Startseite bringen. Die Entscheidung darüber, ob diese Neuerung von Dauer sein wird, möchten wir jedoch nicht in den Hinterzimmern unserer Redaktion beschließen, sondern gemeinsam mit denen entscheiden, die es ebenso viel angeht: unseren Lesern, Ihnen! Zwei Wochen lang, von heute bis zum 21. April, machen wir den Test  – und möchten wir wahrend dieser Zeit von Ihnen wissen, wie Ihnen die (leicht) veränderte Gestaltung der <em>K.A. plus</em> gefällt. Zu diesem Zweck haben wir hier eine kleine Umfrage eingerichtet, mit der Sie uns – neben der Kommentarfunktion in jedem unserer Beiträge – offen, schnell und einfach mitteilen können, was Sie von unserem Drang nach Farbigkeit halten.</p>
<p>Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!</p>
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		<title>Zwischen den Grenzen des neuen Europa</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Levien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in diesem Jahr heißt es in der kommenden Woche wieder: »Europa in der Literatur – Literatur in Europa«. Im Rahmen der Lesereihe »Reading Europe – Neue Autoren aus Europa« stellt der slowakische Autor <strong>Michal Hvorecký</strong> vor wenigen Wochen neu erschienenen Roman <em>ESKORTA</em> vor, der Verlagsankündigung zufolge »der Roman zum neuen Europa: politisch, sexy und exzessiv«. Er beschreibt die unglaubliche Geschichte von der Karriere eines Callboys an der Grenze zwischen Osten und Westen, zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen Himmel und Hölle der Gesellschaft ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals in diesem Jahr heißt es in der kommenden Woche wieder: »Europa in der Literatur – Literatur in Europa«. Im Rahmen der Lesereihe <a href="http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp">»Reading Europe – Neue Autoren aus Europa«</a> stellt der slowakische Autor <strong><a href="http://www.de.hvorecky.com/">Michal Hvorecký</a></strong> vor wenigen Wochen neu erschienenen Roman <a href="http://www.klett-cotta.de/tropen_literatur.html?&#038;tt_products=2260"><em>ESKORTA</em></a> vor, der Verlagsankündigung zufolge »der Roman zum neuen Europa: politisch, sexy und exzessiv«. Er beschreibt die unglaubliche Geschichte von der Karriere eines Callboys an der Grenze zwischen Osten und Westen, zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen Himmel und Hölle der Gesellschaft.</p>
<dl style="width:242px; float:left; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/hvorecky.jpg" width="242" height="182" alt="Michal Hvorecký auf der Leipziger Buchmesse 2009 (Foto: © Dr. Heiner Wittmann/http://blog.klett-cotta.de, 2009)" title="Michal Hvorecký auf der Leipziger Buchmesse 2009 (Foto: © Dr. Heiner Wittmann/http://blog.klett-cotta.de, 2009)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Michal Hvorecký auf der Leipziger Buchmesse<br />(Foto: © Dr. Heiner Wittmann/<br /><a href="http://blog.klett-cotta.de/">http://blog.klett-cotta.de</a>, 2009)
</dd>
</dl>
<p>Sein Autor, Jahrgang 1976, lebt als freier Schriftsteller in Bratislava und gilt als der erfolgreichste slowakische Autor seiner Generation. Hvorecký war unter anderem Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin und wurde für sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bisher veröffentlichte der studierte Kunsthistoriker drei mehrfach übersetzte Romane und Erzählbände, daneben zahlreiche Essays und Geschichten in namhaften deutschsprachigen Zeitungen und Literaturmagazinen wie der <em>F.A.Z.</em>, der <em>Zeit</em> und im <em>VOLLTEXT</em>. Sein Romandebüt <a href="http://www.klett-cotta.de/tropen_literatur.html?&#038;tt_products=2188"><em>CITY: Der unwahrscheinlichste aller Orte</em></a> erschien 2006 erstmals in deutscher Übersetzung und wurde am Schauspiel Hannover für die Bühne adaptiert. Sein erstes auf Deutsch geschriebenes Theaterstück <a href="http://hvorecky.wordpress.com/2009/03/18/urauffuhrung-im-theater-forum/"><em>Slowakisches Institut. Eine Satire</em></a> wurde Mitte März im österreichischen Schwechat uraufgeführt.</p>
<p>Passend zum <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">Themenschwerpunkt »Europa« unseres neusten Heftes</a> beteiligt sich die <em>Kritische Ausgabe</em> 2009 als Medienpartner an der von der <a href="http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm">Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn</a>, dem <a href="http://www.rlmb.lvr.de/">LVR-LandesMuseum Bonn</a> sowie <a href="http://www.lab-concepts.de/">lab concepts</a> präsentierten »Reading Europe«-Reihe. Die Lesung mit Michal Hvorecký beginnt am <strong>Mittwoch, den 1. April,</strong> um <strong>19 Uhr</strong> im <strong>LVR-LandesMuseum Bonn (Colmantstraße 14–16)</strong>, der Eintritt ist frei.</p>
<p>Übrigens: Wer bis dahin nicht mehr warten will, sollte einmal einen Blick in unser neues Heft werfen, in dem neben zahlreichem anderen Lesenswerten auch ein <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1450/">Auszug aus <em>ESKORTA</em></a> zu finden ist.</p>
<p><font size="-1">(Foto: © Dr. Heiner Wittmann/<a href="http://blog.klett-cotta.de/">http://blog.klett-cotta.de</a>, 2009)</font></p>
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