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Crauss.

Interviews

Mit dem Motorrad nach Mexiko

Ein Interview mit Kristof Magnusson, dem »Erklärbär« der Finanzwelt

Katrin Uelpenich, 9. Februar 2010

Kristof Magnusson (Foto: © Thomas Dashuber)Im Januar dieses Jahres hat Kristof Magnusson seinen lange erwarteten zweiten Roman Das war ich nicht veröffentlicht. Mit Katrin Uelpenich sprach er in Köln über dessen Entstehung, die Angst vor den Erwartungen nach seinem erfolgreichen Romandebüt Zuhause, den künstlerischen Schock der Finanzkrise und seinen Traum, nach den nächsten fünf Projekten Urlaub zu machen.

 

 

 

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»Der Herbst 1989 war wie Woodstock«

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Jan Kuhlbrodt

Angela Gencarelli, 25. November 2009

Jan Kuhlbrodt (Foto: Marie-Luise Marchand/Plöttner Verlag, Leipzig)Im Jahr des 20. Jubiläums des Mauerfalls läuft die Erinnerungsindustrie auf Hochtouren. Dutzende Verlage haben den Buchmarkt mit schöner Literatur und einschlägigen Sachbüchern über die friedliche Revolution im Herbst 1989 geradezu überschwemmt. Dass viele Zeitzeugen in Interviews, Memoiren und autobiografischer Literatur über den Zusammenbruch der DDR berichten, ist aber keineswegs nur den Gesetzen des Marktes geschuldet. Oft liegt der schreibenden Erinnerungsarbeit ein ganz persönliches Erinnern-Wollen, ein Durcharbeiten der eigenen Rolle in der Vergangenheit, zu Grunde.

So auch bei dem 1966 in Karl-Marx-Stadt (seit 1. Juni 1990 wieder Chemnitz) geborenen Schriftsteller Jan Kuhlbrodt, für den das Schreiben einen »therapeutischen Effekt« hat, wie er selbst sagt.

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»Wir machen keine Comedy!«

Nadja Schlüter über ihre Erfahrungen und das Selbstverständnis des Poetry Slams

Roberto Jurkschat, 20. April 2009

Nadja Schlüter (Foto: © Merlin Senger)Die Verbindung von Poesie und Performance in Wettberwerbsform bringt Poeten mit unterschiedlichsten Texten auf die Bühne, löst die Wörter vom Papier und macht Literatur zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Nach ihrem Durchbruchsieg bei der deutschsprachigen U 20 Poetryslam-Meisterschaft 2005 in Leipzig hat sich die Bonner Germanistikstudentin Nadja Schlüter fest im nationalen Slamgeschäft etabliert. In ihren Texten reflektiert sie eindringlich Lebenssituationen und erzählt Anekdoten, die manchmal leichtfüßig-naiv, manchmal mit großer Wucht aus dem Feld des Selbsterlebten herauskommen.
 

Für die Kritische Ausgabe sprach Roberto Jurkschat mit ihr über ihre Erfahrungen und die Besonderheiten einer Kunstform, die im Begriff ist, aus dem Souterrain des Kulturbetriebes an dessen Oberfläche zu klettern.

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»Die Schrift war immer ein Refugium für die Juden«

Schriftsteller, Wissenschaftler und Rabbiner vermitteln beim »Fest des jüdischen Buches« in Duisburg ein lebendiges Bild der jüdischen Literatur

Stefan Andres, 13. März 2009

Liliana Ruth Feierstein (Foto: buch-jugedu.de)Zum dritten »Fest des jüdischen Buches« lädt die Jüdische Gemeinde in Duisburg am Sonntag, den 15. März ein. Von 11 bis 19 Uhr dreht sich in der Synagoge am Duisburger Innenhafen alles um Literatur, unter anderem werden Robert Schindel, Lena Gorelik und der israelische Autor Assaf Gavron dort lesen. – Mit Organisatorin Liliana Ruth Feierstein sprach Stefan Andres.

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»Seine Radikalität und Lebensintensität sind bewundernswert«

Der Regisseur Stefan Herrmann im Gespräch über seine Inszenierung des Werther von Johann Wolfgang von Goethe in der Brotfabrik

Marion Acker, 2. März 2009

Nach ersten Regieversuchen in Stuttgart macht Stefan Hermann die Theaterlandschaft in Bonn unsicher. Am 4. März erfolgt die zweite Aufnahme der Leiden des jungen Werther in der Brotfabrik in Bonn. Regisseur Stefan Herrmann spricht im Interview über seine erfolgsgekrönte Inszenierung, über Werthers unbedingte Liebe, sein Augenblicksbewusstsein, seine Radikalität.

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»Mache ich das nur für mich? Es ist eher ein Teil von mir.«

Ein Interview mit dem Le Mobilé-Sänger, Solisten, Soma- und undertube-Mitbegründer Peer Göbel

Andreas Jüngling, 13. Oktober 2008

Ein Katalysator, so wird Peer Göbel im Bandinfo seiner Berliner Formation Le Mobilé beschrieben. Als Texter und Sänger hat er auch zwei Solo-CDs herausgebracht, moderiert den Internetpodcast undertube, hat die nun nicht mehr erscheinende Zeitschrift Soma mitgegründet und arbeitet als Journalist in Berlin. Wie das alles zusammenpaßt und was dahintersteht, hat er mit uns diskutiert.

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Die Kombinationen machen den Reiz aus

Leverkusen bittet zum Lesefest

Stefan Andres, 23. April 2007

Zum vierten Lesefest »Lev liest« mit mehr als 100 Teilnehmern rund ums Buch lädt die Stadt Leverkusen vom 23. bis 29. April. Stefan Andres sprach vor dem Start mit Claus Faika vom Kulturbüro der Stadt und Agid Jumpertz von der Stadtbibliothek.

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»Theoretisch alles im Griff«

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Eva Geulen und Prof. Dr. Rainer Kolk

Fabian Beer / Tine Bücken / Marcel Diel, 18. Oktober 2006

Für die »Erstis«, wie die Studienanfänger liebevoll genannt werden, ist der Schritt in die Universität etwas ganz besonderes: Nicht nur, dass man jetzt kein Schüler, sondern eben Student ist – auch sonst ist alles fremd, neu und aufregend. Doch dank des neuen Bachelor-Studiengangs gilt dies in diesem Wintersemester auch für die »alten Hasen«, die Studierenden höherer Fachsemester und auch die Dozentinnen und Dozenten und Professorinnen und Professoren. – Mit dem Kustos und der ehemaligen Geschäftsführenden Direktorin des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft, Prof. Dr. Rainer Kolk und Prof. Dr. Eva Geulen, sprach die Kritische Ausgabe über Sorgen und Probleme, aber auch Chancen und Herausforderungen, die mit dem neuen Studiengang einhergehen …

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»Ich hab die Tradition immer als total bindend begriffen«

Samba-Frontmann Knut Stenert über die deutsche Musikszene, das ›Songwritertum‹ und die eigene musikalische Verortung

Christian Struck / Benedikt Viertelhaus, 12. Oktober 2006

Das Pretty Vacant ist ein kleiner Club in der Düsseldorfer Altstadt. Hier gab die Münsteraner Band Samba am 8. September 2006 das erste Konzert ihrer aktuellen Tour zur neuen Platte »Himmel für alle«. Sänger und Texter Knut Stenert nahm sich nach dem Konzert Zeit, einige Fragen der K.A.-Redakteure Christian Struck und Benedikt Viertelhaus zu beantworten …

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»Die Heteronormativität aufbrechen. Anderes denkbar machen.«

Ein Interview mit Professor Dr. Andreas Kraß zum Thema »Queer Studies«

Ansgar Skoda, 10. Juli 2006

Ziel der Queer Theory in den 90er Jahren war die Dekonstruktion der Binarität von Sexualität und die Verwischung von normativen Identitätskonzepten. Heute ist sie dabei, sich an den Universitäten zu etablieren.

K.A.-Redakteur Ansgar Skoda sprach mit Professor Dr. Andreas Kraß (Uni Frankfurt) über Grundlagen und Inhalte der Queer Studies, die Bedeutung von Queer-Perspektiven für die Literatur- und Medienwissenschaften, das Modethema »Metrosexualität« und das Problem, die »Zwangsheterosexualität« aufzubrechen …

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»Jeder kann den Stefan Andres finden, den er sucht«

Ein Interview mit Prof. Georg Guntermann und Prof. Michael Braun von der Stefan-Andres-Gesellschaft zum 100. Geburtstag des Dichters

Stefan Andres, 24. Juni 2006

Immer wieder, so verrät die Statistik dieser Homepage, gelangen Leser per Suche nach »Stefan Andres« bei Google und anderen Suchmaschinen hierher: zur Kritischen Ausgabe. Um dann oft – so ist jedenfalls zu vermuten – mit Enttäuschung feststellen zu müssen: Da bedient sich einfach jemand and’res dieses Namens!

Damit diese Seite endlich auch allen Suchenden nach dem Stefan Andres gerecht wird, hat K.A.-Redakteur Stefan Andres den 100. Geburtstag seines großen Namensvetters am 26. Juni zum Anlass genommen, den Präsidenten der Stefan-Andres-Gesellschaft, Georg Guntermann, Professor für Germanistik an der Universität Trier, sowie den Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft, Prof. Michael Braun, zugleich Andres-Biograph, zu Werk und (Nach-)Leben des Schriftstellers Stefan Andres zu befragen …

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»Ich glaube einfach an die menschenverändernde Wirkung von Rock ‘n’ Roll«

Tomte-Sänger und -Texter Thees Uhlmann über Vorbilder, Erfolge und sein Verhältnis zu Deutschland

Benedikt Viertelhaus, 25. Mai 2006

Geboren 1974 in Hemmoor, einer kleinen Stadt bei Cuxhaven, hat es Thees Uhlmann mit seiner Band Tomte zunächst nach Hamburg verschlagen. Hier gründete er mit Kollegen von Kettcar das Plattenlabel Grand Hotel van Cleef. Im Februar erschien das vierte Tomte-Album, »Buchstaben über der Stadt«. Mittlerweile hat es ihn nach Berlin gelockt, wo ihn K.A.-Redakteur Benedikt Viertelhaus in der Tourpause im März für das folgende Gespräch traf …

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»Wir liefern das Lesefutter!«

Ein Interview mit Gabriele Keiser zum Auftakt der »Criminale« 2006 in Koblenz

Marcel Diel, 26. April 2006

Heute beginnt in Koblenz die »Criminale«, das größte deutschsprachige Krimi-Festival Europas. Bis zum kommenden Montag präsentieren sich rund 200 Autorinnen und Autoren bei mehr als 100 öffentlichen Veranstaltungen an fast 80 Orten in Stadt um Umgebung.

K.A.-Redakteur Marcel Diel sprach im Vorfeld mit Gabriele Keiser, Krimiautorin und mitverantwortlich für die Organisation der »Criminale«, über die Beliebtheit des Genres und die Bedeutung des Festivals.

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»Denn das will ich sein: ein Geschichtenerzähler«

Ein Interview mit Eric Walz

Ansgar Skoda, 8. April 2006

Macht, Intrigen, Gewalt und der lustvolle Umgang mit diesen dreien – das sind die thematischen Schwerpunkte im Werk des Schriftstellers Eric Walz, auf die bereits, teils salopp provozierend, die Titel seiner bisher erschienenen Bücher hindeuten: Schwule Schurken (2002), Die Herrin der Päpste (2003) und Die Schleier der Salome (2005).

K.A.-Redakteur Ansgar Skoda sprach mit ihm über den Beruf des Schriftstellers, den Reiz des Genres Historischer Roman und darüber, ob ein Germanistikstudium einer späteren Schriftstellerlaufbahn unbedingt zuträglich ist.

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Zwischen »Heimat« und »Zuhause«

Ein Interview mit Kristof Magnusson zu seinem 30. Geburtstag

Katrin Uelpenich, 4. März 2006

Jung, gutaussehend, erfolgreich. Seit er das Literaturinstitut in Leipzig verlassen hat, kann er von seinen Theaterstücken leben, und 2005 ist sein erster Roman, Zuhause, erschienen. Heute wird Kristof Magnusson 30 Jahre alt.

K.A.-Redakteurin Katrin Uelpenich sprach mit ihm in Bergisch Gladbach über seinen Weg in den Literaturbetrieb, den Begriff „Zuhause“ und die Einsamkeit beim Lesen.

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Manfred Poser sitzt wie viele täglich vor schwarzen Buchstaben auf weißem Papier. Aber da ist mehr ...
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Manfred Poser wird wieder einmal vom Sortierengel heimgesucht, der Theorie einfordert – und Ordnung
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