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Crauss.

Ausstellungen

Raunende Dialoge am warm-wirren Strand.

Ein investigativer Sonntagsbesuch in der Ausstellung »James Cook – Die Entdeckung der Südsee«

Dirk Walbrühl, 16. Februar 2010

Es ist Sonntag in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Noch drei Wochen läuft »James Cook« und wie immer lockt das nahende Ende einer Ausstellung viele Besucher. Zeit für einen Besuch und den Erlebnisbericht eines ganz persönlichen Museumstages.

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Die Kunst der Melancholie

Ein Künstlerporträt zum 90. Todestag von Amedeo Modigliani

Maria Kusch, 25. Januar 2010

Gestern vor 90 Jahren starb einer der bedeutendsten Künstler der Moderne und des 20. Jahrhunderts: Amedeo Modigliani. Seine Porträts mit den überlangen Gesichtern sind zu seinem Markenzeichen geworden und begeistern bis heute. Doch wer war dieser Mann, der in einem einzigen Werk die Seele seines Gegenübers zu erfassen vermochte?

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Lieben und leben mit der Kunst

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln zeigt nur noch bis zum 8. Februar 2009 eine einmalige Ausstellung über das Leben der Paare in und mit der Kunst

Maria Kusch, 29. Januar 2009

In einer weltweiten Premiere gewährt das Wallraf- Richartz- Museum Einblicke in das Leben, die Liebe und das Werk von 13 berühmten Künstlerpaaren. Die Ausstellung zeigt die persönlichen Lebensumstände der einzelnen Paare auf und veranschaulicht die gemeinsamen und unterschiedlichen Vorstellungen von Leben und Kunst sowie den gegenseitigen Einfluss der Partner auf ihr künstlerisches Schaffen.

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Spiel(t) mir das Lied vom Tod!

Die Königswinterer Nibelungen-Ausstellung bietet »Mythos, Kitsch, Kult« zum Anfassen

Eboa Songa Itondo, 29. September 2008

Das Siebengebirgsmuseum, das Schloss Drachenburg und die Nibelungenhalle, sie alle widmen vom 26. Juli bis zum 2. November 2008 ihre Räumlichkeiten dem Nibelungenlied und seinen zahlreichen Interpretationen. Die Lage der drei Ausstellungsorte ist gleichzeitig auch eine räumliche Verkörperung der Sage um den Nibelungenhelden Siegfried, denn eben dort soll das Lied bekanntermaßen seinen Anfang genommen haben …

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Ungewöhnliche Einblicke

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln präsentiert unter dem Titel »Rembrandt, ein Jugendtraum« 48 Meisterwerke niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Kremer

Maria Kusch, 26. September 2008

Es war sein Jugendtraum, der 1995 in Erfüllung ging: George Kremer erwarb sein erstes Werk Rembrandts, den »Alten Mann mit Turban«. An diesem Traum hatte Kremer seit seinem 10. Lebensjahr festgehalten. Damals besuchte er das Rijksmuseum in Amsterdam, und als er vor Rembrandts »Jüdischer Braut« stand, beschloss er, eines Tages selbst einen Rembrandt zu besitzen.
Auch nach 13 Jahren des Sammelns hat sich das Ziel Kremers nicht geändert: Gemeinsam mit seiner Frau möchte er eine Gemäldesammlung schaffen und erhalten, die die Beigeisterung für niederländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts wecken und bewahren soll.

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Kafka immer neu entdecken

Die Wanderausstellung »Kafka in der zeitgenössischen Kunst« zeigt neue Wege zur Annäherung an das komplexe Werk des Schriftstellers auf

Ute Friederich, 9. Juli 2008

Gerade jetzt in den Wochen vor und nach Franz Kafkas 125. Geburtstag werden Komplexität und Facettenreichtum seines oft nur schwer zugänglichen Werks in den Medien einmal mehr hervorgehoben. Zur Zeit ist in der Buchhandlung Bouvier eine Ausstellung zu sehen, die zeigt, wie zeitgenössische Künstler sich mit dem Autor und seinen Texten auseinandersetzen und in ihren Werken neue Sichtweisen auf Leben und Werk des Schriftstellers ermöglichen. »Kafka in der zeitgenössischen Kunst« ist das Resultat eines äußerst produktiven Dialogs zwischen Literatur und bildender Kunst und macht Lust, Kafkas Texte immer aufs Neue zu lesen und zu entdecken.

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Der visuelle Historiker

Ara Güler – »Das Auge des Jahrhunderts«

Maja Tworek, 14. Juni 2008

Biennale Bonn 2008 (Logo)Ara Güler, aus einer armenischen Apothekerfamilie stammend, wurde durch seine Faszination zum Kino zu einem weltweit bekannten und bedeutenden Repräsentanten der künstlerischen Fotografie. 1999 er zum Fotografen des Jahhunderts ernannt und damit für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Somit sind die Erwartungen an die Fotoausstellung »Das Auge des Jahrhunderts«, die im Rahmen der Biennale Bonn :Bosporus 2008 im Rheinischen Landesmuseum zu sehen ist, groß. Was hat Ara Güler, was andere nicht haben? Was wird an seinen dargestellten Menschen, ihrem Alltag in den 50er, 60er und 70er Jahren in der Türkei besonders sein? Inwiefern überzeugt er durch seine Schwarz-Weiß-Fotografien, die vorrangig Hafenlandschaften und Straßen Istanbuls zeigen?

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Dem Licht auf der Spur

Detektivarbeit im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

Maria Kusch, 12. Juni 2008

Der Tatort: Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Die Objekte der Begierde: 130 Exponate der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei, darunter hochkarätige Meisterwerke Manets, Monets und van Goghs. Auf detektivischer Entdeckungsreise darf der Besucher hier noch bis zum 22. Juni einen Blick hinter die Kulissen der Kunst werfen.

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Paula Modersohn-Becker und die ägyptischen Mumienportraits

Das Kölner Museum Ludwig zeigt bis zum 15. Juni 2008 einen interessanten Vergleich

Maria Kusch, 14. April 2008

»Ägyptische Mumienportraits?«, fragt sich der Kunstliebhaber, wenn er auf die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig aufmerksam wird. »Was haben die denn mit Paula Modersohn-Becker am Hut?« Eine berechtige Frage, denn jeder, der schon mal etwas gehört hat von der norddeutschen Künstlerin, die 1876 in Dresden geboren wurde und 1907 im jungen Alter von nur 31 Jahren starb, verbindet sie eher mit impressionistisch angehauchter Landschaftsmalerei und modernen Portraits ihrer Selbst und der ihr nahe stehenden Menschen. Genau auf diese Portraits ist die Ausstellung im Kölner Ludwig Museum fokussiert und deckt dabei erstaunliche Verbindungen auf.

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Ein Verleger der Kategorie eins

Am kommenden Mittwoch eröffnet im August-Macke-Haus eine Ausstellung über den Verleger Kurt Wolff

Anna-Lena Scholz, 5. Mai 2007

»Man verlegt entweder Bücher, von denen man meint, die Leute sollen sie lesen, oder Bücher, von denen man meint, sie Leute wollen sie lesen. Verleger der zweiten Kategorie, das heißt, Verleger, die dem Publikumsgeschmack dienerisch nachlaufen, zählen für uns nicht – nicht wahr?« (Kurt Wolff) — Das August-Macke-Haus widmet dem Verleger nun eine Ausstellung.

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Congratulations! 811.022 Gäste überfluteten die Guggenheimausstellung

Eine Nachlese der Ausstellung in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle

Carolina Wolf, 28. Januar 2007

Rund 200 Werke der Guggenheimsammlung waren vom 21. Juli 2006 bis zum 7. Januar 2007 – ein halbes Jahr lang – in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn zu bewundern.

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Heines Gespenster

Kolloquium und Ausstellungseröffnung im Germanistischen Institut der Uni Bonn

Marcel Diel, 10. Juli 2006

Am kommenden Donnerstag, den 13. Juli 2006 lädt das Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Uni Bonn ein zu einem Heinrich-Heine-Kolloquium. Anschließend findet in der Institutsbibliothek die Eröffnung einer von Studierenden konzipierten Ausstellung statt …

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Mit Kinderaugen sehen

Das Frauenmuseum Bonn zeigt die »Sonagachi Pictures« bis 1. Juli 2006

Tine Buecken, 8. Juni 2006

»Ein Haufen Scheiße, wie Gott ihn fallen ließ und Kalkutta nannte«. Nicht gerade schmeichelhaft sind die Worte, die Deutschlands großer Dichter der Moderne, Günter Grass, zur Beschreibung einer der meistbevölkerten Städte der Welt fand; dennoch dauerte sein Aufenthalt in der Hauptstadt der Westbengalen mehrere Monate. Tatsächlich ist Kolkata (ehemals Kalkutta) eine Stadt krasser Gegensätze. Arbeitslosigkeit, Armut und, daraus resultierend, eine hohe Kriminalitätsrate bestimmen das alltägliche Leben von Tausenden, die in überfüllten Slums oder gar auf der Straße leben. Gleichzeitig gilt die Stadt als kulturelles Zentrum Indiens: Diverse Theater, Museen und Universitäten sowie prunkvolle Bauten aus britischer Kolonialzeit prägen die andere Seite der Metropole, die an Zeiten erinnert, in denen es um Kolkata noch besser bestellt war …

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Für immer und ewig?

»The world's most photographed« im Museum Ludwig in Köln

Julia T. Scho, 25. März 2006

Sie können sowohl positive als auch negative Gefühle auslösen; sie können spontan sein oder gestellt – und sie prägen das Image derjenigen, die in ihren Fokus geraten. Fotografien sind niemals bloße Abbilder einer Persönlichkeit, sie transportieren weitaus mehr. Sie strahlen Grazie, Glamour, Überlegenheit aus, oder sie verbreiten einen Hauch von Geheimnis. Immer gibt es eine Tiefendimension, ein Subtext, der uns mehr erzählt, mehr von den »Meistfotografierten der Welt«, als wir auf den ersten Blick glauben …

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Flucht, Vertreibung, Integration

Das Haus der Geschichte veranschaulicht in seiner aktuellen Wechselausstellung das Schicksal der Vertriebenen

Julia T. Scho, 9. März 2006

80 Millionen Menschen in Europa waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu gezwungen, ihre Heimat aufzugeben, wurden vertrieben und mussten sich in eine ihnen fremde Gesellschaft neu integrieren. Diesem Thema widmet sich noch bis zum 17. April die Wechselausstellung Flucht, Vertreibung, Integration im Bonner Haus der Geschichte.

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Aktuell

In der K.A. plus

Eine »essentielle und essentialistisch gesellschaftliche Grundlage«
Die neue Kritische Ausgabe widmet sich dem Thema Familie in der Literatur
Der Bibliotheken-Engel
Manfred Poser wurde schon Hilfe vom Engel zuteil, aber verlassen sollte man sich nicht auf ihn – sein Auftauchen ist eine Gnade
Erleuchtete Dichter
Die Erleuchtung durchs Frühjahr wird kommen – und bis dahin tröstet uns Manfred Poser mit erleuchteten Dichtern
Raunende Dialoge am warm-wirren Strand.
Ein investigativer Sonntagsbesuch in der Ausstellung »James Cook – Die Entdeckung der Südsee«
Zwischen Klischee und Realität »sehen« lernen
Auslandserfahrungen unserer Korrespondentin aus Paris
Aus der Redaktion

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