Anzeige

Crauss.

Germanisten im Beruf

Mit Bachmann ins Erzbistum

Elmar Funken ist ein »Germanist, der es geschafft hat«

Stefan Andres, 4. November 2009

Elmar Funken (Foto: Erzbistum Köln)Das »Buch der Bücher« gehört sicher zum festen Bestandteil der Lektüre von Elmar Funken, schließlich steht er im Dienste des Erzbistums Köln. Aber mit sozialkritischer Literatur wie Peter Weiss’ Ästhetik des Widerstands weiß er sich ebenso auseinanderzusetzen – und die Lyrik Ingeborg Bachmanns war das Thema des ersten Seminars, das er an der Familienbildungsstätte leitete. Die Erwachsenenbildung war Funkens Berufsziel, und nach seinem Studium der Theologie und der Germanistik stand dem nichts mehr im Wege. Als Leiter des Katholischen Bildungswerkes in Leverkusen stellt er heute selbst regelmäßig unter anderem ein Literaturprogramm mit Lesungen und Seminaren zusammen …

weiter … »

Frei vernetzt im Literaturbereich

Jan Valk ist ein »Germanist, der es geschafft hat«

Stefan Andres, 13. Juli 2009

Jan Valk (Foto: © privat)Freiberufler im besten Sinne ist Jan Valk: Germanist, Lektor, Veranstaltungsmanager, Journalist, Herausgeber – seinem Broterwerb kann man kaum einen einheitlichen Stempel aufdrücken. Schon während seines Studiums hat er es nicht allein bei der – wenn auch alles andere als grauen – Theorie belassen. Heute widmet er sich der Literaturproduktion und -vermittlung in ihren vielfältigen Realisierungsformen. Man kommt nicht umhin, diese sehr zeitgemäße und offenbar gut funktionierende berufliche Organisation als äußerst reizvoll zu empfinden. Wie er sich den Arbeitsplatz – oder besser: die Arbeitsplätze schaffen konnte, die er sich wünscht, zeigt er in seinen Antworten in unserem Fragebogen …

weiter … »

Dann geschieht es einfach

Swantje Karich ist eine »Germanistin, die es geschafft hat«

Stefan Andres, 10. Juli 2009

Swantje Karich (Foto: © F.A.Z.)Kunstgeschichte, Literatur und Philosophie lautet die Studienkombination, die der Journalistin Swantje Karich den Karriereweg ebnete. Was in einer kleinen Buchhandlung in tiefer Provinz mit dem Schreiben von Kurzkritiken begann, hat seinen (vorläufigen) Höhepunkt gefunden in Kritiken über Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und über Kunst allgemein – als Redakteurin für das F.A.Z.-Feuilleton. Und dass ein solcher Job über gut vorbereitete und vielfältig interessierte Geisteswissenschaftler auch schon mal ganz unverhofft hereinbrechen kann, das schildert Karich in ihren Antworten zu unserem Fragebogen …

weiter … »

»… dann ging es zipp zapp«

Radio-Journalist Wolfgang Bender ist ein »Germanist, der es geschafft hat«

Stefan Andres, 8. Juli 2009

Wolfgang BenderVom historischen zum mythischen Faust – und weiter zum Radio: So verlief, kurz gefasst, der bisherige Karriereweg des Journalisten Wolfgang Bender. Zehn Jahre hat er studiert, zehn Tage nach seinem Studienabschluss war er Volontär und wechselte danach schnurstracks zum Westdeutschen Rundfunk. So ging schließlich also doch alles »zipp zapp« für den (laut freiwilliger Selbstauskunft) »Dauerquassler« seit Schulzeiten.

Welche Vorbereitungen auf dem Weg zum Radio-Journalisten sonst noch notwendig waren, verrät Bender in unserem Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben« …

weiter … »

Germanisten, die es geschafft haben

Am 10. Juli erzählen Swantje Karich, Wolfgang Bender und Jan Valk im Bonner »Forum B(eruf): Germanistik«, wie sie wurden, was sie sind

Fabian Beer, 8. Juli 2009

»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel …

weiter … »

»Fragen, Fragen, Fragen …«

Ditta Kloth beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Nadja Bilstein, 24. Februar 2009

Eigentlich ist Ditta Kloth ja gar keine Germanistin: Sie hat ihr Germanistik-Studium abgebrochen und sich der – nach ihrem Geschmack – exotischeren Hispanistik zugewandt. Doch heute übt sie einen Beruf aus, der sicherlich auch ein Traum für viele angehende Germanisten sein dürfte: Sie ist Lektorin im belletristischen Lektorat des Rowohlt Taschenbuch Verlags.

weiter … »

Quer einsteigen statt Karriere

Luzia Braun beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 26. Januar 2009

Mit deutschen Schriftstellern teilt sie die Liebe zu Italien: die Journalistin Luzia Braun hat sich aber auch dem Studium der Deutschen Literatur gewidmet. Bereits seit 15 Jahren moderiert sie eine der prominentesten Fernsehsendungen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen, das TV-Kulturmagazin aspekte im Zweiten Deutschen Fernsehen …

weiter … »

Traumberuf Buchredakteurin

Andrea Essers beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Marcel Diel, 10. Oktober 2008

Als im Sommer 2002 die Studierenden bundesweit für eine gebührenfreie Bildung auf die Straße gingen und die Hochschulen bestreikten, machte sich Andrea Essers, damals Vorsitzende der Fachschaft Germanistik an der Uni Bonn, Gedanken darüber, wie man dem Protest eine konstruktive Note verleihen könnte. Zusammen mit ihren FachschaftskollegInnen gelang es ihr, Lehrende fast aller Fakultäten für einen »24-Stunden-Vorlesungsmarathon« zu gewinnen, der zu einem viel beachteten und gut besuchten Event wurde. Diese Erfahrung mag sie darin bestärkt haben, nach ihrem Abschluss einen Berufsweg einzuschlagen, der ihr Organisationstalent immer wieder neu fordert und ihren breit gefächerten Interessen entgegenkommt – zunächst als fest angestellte Projektmanagerin für Kinder- und Jugendmedien und schließlich im selben Bereich als freie Redakteurin, Autorin und Lektorin.

weiter … »

»Später erfuhr ich, dass es Luhmann gibt«

Jürgen Kaube beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 12. September 2008

Zugegeben: Der Journalist und Buchautor Jürgen Kaube ist gar kein Germanist. Er hat dieses Fach »nur« sechs Semester und ohne Abschluss studiert. Gleichwohl, dachten wir, könne der Diplom-Volkswirt und Soziologe, der Kaube tatsächlich ist, sicher aufschlussreiche Antworten geben. Zumal er als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für die »Forschung und Lehre«-Seiten ebenso verantwortlich zeichnet wie für die »Geisteswissenschaften«-Rubrik und demzufolge mit dem diesem Fragebogen zugrundeliegenden Thema gut vertraut sein dürfte …

weiter … »

»Gesunde Portion Größenwahn«

Volker Oppmann beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 11. August 2008

Eine »unwiderstehliche Affinität zum Medium Buch« nimmt Volker Oppmann in seinen Antworten zum »Germanisten-Fragebogen« für sich in Anspruch. Diese Affinität führte ihn zunächst zu einem Studium der Germanistik und Skandinavistik, doch hat er es nach dem Magister längst nicht bei einem fundierten Wissen um die Literatur allein belassen …

weiter … »

»Ick bün al dor!«

Barbara Wermann beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 18. Juli 2008

Den Wert der Literatur hat Lektoratsassistentin Barbara Wermann bereits früh kennen gelernt. Bereits früh wusste sie auch, dass sie ihr beruflicher Weg am liebsten zu einem Schulbuchverlag führen sollte. Nach dem Studium der Germanistik in Bonn und einem einjährigen Verlagsvolontariat in Köln bewarb sie sich – und kann, nach ihrem Wunscharbeitsplatz gefragt, nun zu Recht antworten: »Ick bün al dor!« …

weiter … »

Textuelle Erfolgsfaktoren

Marius Kursawe beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 2. Juli 2008

Mancher ist verblüfft, wenn Germanisten Unternehmen beraten. Marius Kursawe ist eines der Beispiele dafür, dass diese Kombination aber durchaus Sinn macht – und er legt in seinen Antworten zu unserem »Germanisten-Fragebogen« anschaulich dar, welcher Weg ihn zum »Kommunikationsberater« führte …

weiter … »

Geklickt, geschickt & angefangen

Nicole Maus beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 26. Juni 2008

Nicht, dass wir es dem Goethe-Institut in London nicht durchaus gönnen würden. Aber an Nicole Maus ist höchstwahrscheinlich eine großartige Journalistin verloren gegangen. Folgen wir der Darstellung in ihrer Antwort zu Frage sieben in unserem »Germanisten-Fragebogen«, so müssen wir respektvoll den Hut ziehen und eingestehen: Es sieht ganz so aus, als vereinte sie schon zu Schulzeiten Eigenschaften auf sich, um die sich noch manche ganze Zeitschrift glücklich schätzen würde …

weiter … »

Der Wahnsinn Theater in Theorie und Praxis

Sandra Heinrici beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Ute Friederich, 7. Juni 2008

Biennale Bonn 2008 (Logo)Den traditionellen Magister-Studiengängen wird gerne einmal ein mangelnder Praxisbezug vorgeworfen. Doch es geht auch anders. Denn wenn sich aus der Mitarbeit in einem Projektseminar zu einem großen Theaterfestival nach dem Studienabschluss ein Jobangebot als Organisationsassistentin bei eben diesem Festival ergibt, dann muß man einfach zugreifen – auch wenn man eigentlich vorhatte, sich sofort in die Promotion zu stürzen …

weiter … »

Lesen, denken, suchen und finden

Maxim Hofmann beantwortet den Fragebogen für »Germanisten, die es geschafft haben«

Stefan Andres, 27. Mai 2008

Wahrscheinlich hat Maxim Hofmann die gleiche Erfahrung gemacht wie so manch anderer Akademiker, der schon einmal versucht hat, einem Sachbearbeiter der örtlichen Arbeitsagentur die Vorzüge eines geisteswissenschaftlichen Studiums zu erläutern. Denn Hofmann hat die richtigen Konsequenzen daraus gezogen: er hat sich einen Sachbearbeiter erfunden, der die spezifischen Fähigkeiten eines »Gei-Wis« verblüffend auf den Punkt bringt und zu dem Ergebnis kommt: Sie sollten im Dienstleistungssegment ›Kleinkunst‹ ihr Glück versuchen!

weiter … »

Das aktuelle Heft


Aktuell

In der K.A. plus

Eine »essentielle und essentialistisch gesellschaftliche Grundlage«
Die neue Kritische Ausgabe widmet sich dem Thema Familie in der Literatur
Der Bibliotheken-Engel
Manfred Poser wurde schon Hilfe vom Engel zuteil, aber verlassen sollte man sich nicht auf ihn – sein Auftauchen ist eine Gnade
Erleuchtete Dichter
Die Erleuchtung durchs Frühjahr wird kommen – und bis dahin tröstet uns Manfred Poser mit erleuchteten Dichtern
Raunende Dialoge am warm-wirren Strand.
Ein investigativer Sonntagsbesuch in der Ausstellung »James Cook – Die Entdeckung der Südsee«
Zwischen Klischee und Realität »sehen« lernen
Auslandserfahrungen unserer Korrespondentin aus Paris
Aus der Redaktion

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Wenn Sie uns also eine Nachricht schicken wollen, Kritik oder Anregungen für uns haben, benutzen Sie doch einfach das unter dem Link Kontakt bereit gestellte Formular bzw. senden Sie uns eine E-Mail.