Eine »essentielle und essentialistisch gesellschaftliche Grundlage«
Die neue Kritische Ausgabe widmet sich dem Thema Familie in der Literatur
Benedikt Viertelhaus, 9. März 2010
Familie ist ein immer aktuelles Thema. Kein Wunder, daß es auch in der Literatur eine große Rolle spielt. Schnell denkt man an Thomas Manns Roman Buddenbrooks, der bereits mit dem Untertitel Verfall einer Familie deutlich macht, daß Familie auch ein fragiles Gebilde sein kann. Jeder hat eine Familie, und schon wenn einer der Elternteile im Leben eines Menschen keine Rolle mehr spielt – oder nie gespielt hat –, geht etwas unersetzbar verloren …


Noch nie hatte ich ihn live gesehen, da bot die Buchmesse in Leipzig die perfekte Gelegenheit. Es geht um den Mann, dessen Bücher mich so begeistern, dass ich sogar meine Magisterarbeit darüber schreibe. Letzten Freitag saß ich dann im »Berliner Zimmer« in der ersten Reihe, als Thomas Brussig sich den Weg zum Lesepult bahnte …