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Crauss.

Veranstaltungen

Erkundungen des weiten Feldes Familie

Release-Party der Kritischen Ausgabe mit Lesung und Musik am 14. Juni

Redaktion, 7. Juni 2010

»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte John von Düffel unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das jüngste Heft der Kritischen Ausgabe gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.

Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im KULT 41 in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt« …

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Zwischen den Flüssen

Eine wissenschaftliche Tagung am 4. und 5. Juni widmet sich der »Literatur an der Nahtstelle zwischen Ruhr und Rhein«

Tim Kangro, 31. Mai 2010

Der Rhein ist der Ort der Romantik, der hübschen kleinen Städte und eines beschaulichen Miteinanders von Natur und Kultur. Die Ruhr dagegen barg lange Zeit schon in der Artikulation ihres Namens Assoziationen von grauen, hässlichen Industrielandschaften, verschmutzter Luft und dem Triumph der Technik über die geschändete Natur. Dabei lag das Ruhrgebiet schon immer im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Diskursen – und zwischen diesen beiden Flüssen …

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Identität = Nationalität?

Ab dem 6. Mai sind in der Rheinlandhalle in Köln Werke aus allen Bereichen der bildenden Kunst zu sehen, die sich der Frage nach der Identifikation mit der eigenen Nationalität widmen

Ute Friederich, 5. Mai 2010

»Du bist Deutschland – wer bin ich?« (Ausstellungsplakat, © www.arts-and-lyrics.de)»Du bist Deutschland« – so lautete vor ein paar Jahren der Slogan einer großen Werbekampagne, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, ein neues deutsches Nationalgefühl heraufzubeschwören. Sieben in Deutschland lebende Künstler nahmen diesen Slogan zum Anlass, sich die Frage »Wer bin ich?« zu stellen. Die individuellen Antworten werden vom 6. bis 24. Mai 2010 in einer Ausstellung in der Rheinlandhalle in Köln-Ehrenfeld präsentiert. Diese zeigt verschiedene Sichtweisen auf das Leben in Deutschland, die sich in ebenso vielfältiger Weise in allen Bereichen der bildenden Kunst manifestieren …

 

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Roger und der Teufelsgeiger

Roger Willemsen und Daniel Hope liefern sich bei der lit.COLOGNE 2010 einen »Barock-Wettstreit«

Alexander Rittel, 24. März 2010

lit.COLOGNE 2010 Ein Samstagabend im schönen Köln. Der Winter scheint endlich das Feld zu räumen, den ganzen Tag hat die Sonne geschienen. Haben nicht sogar ein paar Vögel in den Bäumen gezwitschert? Wie auch immer: Es ist ein Abend, an dem man Spaß haben möchte. Mit dieser Erwartung sind die Menschen ins Schauspielhaus gekommen, haben es bis auf den letzten roten Sessel besetzt. Worum soll es eigentlich nochmal genau gehen heute Abend? Barock, oder? BAROCK?!? Um Gottes Willen, bitte nicht! Die Angst vor Sonetten und Memento Mori lässt einige Herrschaften im vorderen Parkett schon kurzatmig werden. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne die beiden Chefprotagonisten des Abends gemacht.

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Ein märchenhafter Abend im LVR-LandesMuseum

Im Rahmen der Reihe »Reading Europe« liest Mila Pavičević am 24. März in Bonn

Karolina Anna Juchnik / Fabian Beer, 22. März 2010

Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)»I’m in love with a fairytale«, hieß es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut möglich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn fällt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband Ice Girl and other fairy tales vorstellt. Denn mit der Märchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, »Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und Übernatürlichem, zwischen Möglichem und Unmöglichem verschwimmen lassen«. Zum Beispiel mit dem Märchen vom namenlosen weißen Clown, der nach einem Schlangenbiss in der Wüste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Großen Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens.

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Der Lockruf der Bücher

18.–21. März: Die Kritische Ausgabe auf der Leipziger Buchmesse 2010

Fabian Beer, 15. März 2010

Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)Mit einer Motto-Anleihe bei Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«), dem Versprechen von rund 2.100 Ausstellern und den Namen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern (Günter Grass und Herta Müller) im literarischen Rahmenprogramm erklingt dieser Tage der alljährliche Lockruf der Bücher, der Literaten und Verleger, Literaturbegeisterte und Journalisten auf das Leipziger Messegelände ruft. Dort öffnet am kommenden Donnerstag für vier Tage die Leipziger Buchmesse 2010 ihre Pforten.

Klar, dass auch die Kritische Ausgabe es sich nicht nehmen lässt, mit ihrem druckfrischen Heft vor Ort wieder mit dabei zu sein. Unseren Messestand teilen wir uns wie in den vergangenen Jahren in bewährter Manier mit der dahlemer verlagsanstalt, wandern diesmal aber gemeinsam an den Anfang der Halle 5 (E 101). Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen!

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Lebensgrenzen

Die finnische Autorin Riikka Pulkkinen liest am 09.12.2009 im Rahmen der Lesereihe »Reading Europe« im LVR-Landesmuseum

Christian Raubach, 4. Dezember 2009

Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut Raja / The Border. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« bietet im LVR-Landesmuseum die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.

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Beethovenhalle: ja oder nein?

Ein Kolloquium in der Bonner Uni widmete sich dem »brennpunkt beethovenhalle«

Stephanie Müller, 1. Dezember 2009

Die Bonner Beethovenhalle 1959 (Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans)Am Samstag, 28. November 2009, ging es im Hörsaal 9 der Universität Bonn emotionsgeladen her. Das bereits seit zwei Jahren in Diskussion stehende Projekt eines neuen/alten Festspielhauses ließ das Kolloquium »brennpunkt beethovenhalle« zu einem – wie es der Titel schon richtig traf – ›Brennpunkt‹ hitziger Diskussionen und empörter Gemüter werden.

Anlass dieses Kolloquium war der in Diskussion stehende Abriss der Beethovenhalle, die einem neuen Festspielhaus, das zum größten Teil von den Firmen Post, Postbank und Telekom gesponsert wird, weichen soll. Veranstalter war die Initiative Beethovenhalle, die am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn entstand und ein studentisches Projekt ist. Angeregt durch ein Oberseminar bei Prof. Dr. Hiltrud Kier, feiert die Initiative Beethovenhalle mit ihrem Projekt nicht nur das 50jährige Jubiläum der Beethovenhalle, sondern setzt ihren Schwerpunkt gerade auf die aktuelle Diskussion. Aus kunstwissenschaftlicher, städtebaulicher, historischer und denkmalpflegerischer Sicht wurde die Beethovenhalle unter die Lupe genommen.

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Der Evel Knievel deutscher Poesie trifft auf einen österreichischen Berliner – und beide machen doch Prosa!

Am 13. November 2009 sind Crauss und Florian Neuner unsere Gäste und bestreiten in der Bar Ludwig eine gemeinsame Lesung mit Musik

Karolina Anna Juchnik, 9. November 2009

Florian Neuner & CraussCrauss, der selbst bei Wikipedia nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.

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Ob die Sprache der Blinden oder die der Taliban – Sprachwissenschaft kennt keine Grenzen!

Das Bonner »Studentische Forum Linguistik« demonstriert ab dem 21. Oktober das breite Spektrum der Sprachwissenschaft

Karolina Anna Juchnik, 19. Oktober 2009

Vortragsreihen erfreuen sich zur Zeit großer Beliebtheit und finden demnach auch an der Universität Bonn einen weitreichenden Zuspruch. Bereits zum wiederholten Male bieten im Wintersemester 2009/2010 auch junge Sprachwissenschaftler ein »Studentisches Forum Linguistik« (SFL) an. Insbesondere den Studienanfängern, so die Organisatoren des Forums, soll damit die Möglichkeit erschlossen werden, »Einblicke in die kaum zu überschätzende Vielfalt, Vernetzbarkeit und Strahlkraft der Sprachwissenschaft« zu erhalten …

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»Wo das Wasser für die Zehnermühle abzweigt, ist das Rauschen«

Am 11. September ist Norbert Scheuer zu Lesung und Gespräch im buchLaden 46 zu Gast

Sarah Monreal, 5. September 2009

Überm Rauschen lautet der Titel des neuen Werkes von Norbert Scheuer, aus dem der Eifeler Schriftsteller am 11. September um 20 Uhr im buchLaden 46 in der Bonner Südstadt lesen wird. Für einen Auszug aus seinem kurzen Roman erhielt Scheuer 2006 den 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt, in Gänze ist er nun nominiert für den Deutschen Buchpreis 2009 …

Groppe (Cottus gobio)

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E wie Europa

Javier Salinas liest am 2. September im Bonner LVR-LandesMuseum

Katrin Uelpenich, 26. August 2009

Javier Salinas: »E« (Cover)E – so lautet der vielfach interpretierbare Titel des Werkes, aus dem der Spanier Javier Salinas am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur. Im mehrfachen Sinne wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe »Reading Europe«, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt …

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Germanisten, die es geschafft haben

Am 10. Juli erzählen Swantje Karich, Wolfgang Bender und Jan Valk im Bonner »Forum B(eruf): Germanistik«, wie sie wurden, was sie sind

Fabian Beer, 8. Juli 2009

»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel …

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Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa

Teil II: Doppel-Lesung mit Alban Lefranc und Michael Stavarič am 24. Juni im buchLaden 46

Redaktion, 19. Juni 2009

Die »Kritische Ausgabe« präsentiert EuropaDie literarische Tour d’Europe der Kritischen Ausgabe geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn Alban Lefranc und Michael Stavarič im buchLaden 46 aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches …

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Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa

Teil I: Das Jan-Böttcher-Lesekonzert am 18. Juni im Nyx

Redaktion, 13. Juni 2009

Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)»Europa« hat sich die Kritische Ausgabe in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das aktuelle Heft) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der AUTONAMA zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen?

Jan Böttcher aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden Donnerstag, dem 18. Juni, ist er um 20 Uhr im Bonner Nyx (Vorgebirgsstraße 19) unser Gast …

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Das aktuelle Heft


Aktuell

In der K.A. plus

Ein Sommer mit Kikujiro
Japan-Liebhaber Manfred Poser hat ein Buch von und über Takeshi Kitano entdeckt
»Heute ist sein Werk Gegenstand globaler Diskussion«
Oder: Strategie der Exkulpierung und Apologie in biografischem Gewand – Zu Reinhard Mehrings Carl-Schmitt-Biographie
Objektwelt und Traumwelt
Manfred Poser versucht, zwischen unserer gegenständlichen Welt und der fünften Dimension zu vermitteln. Ob das gutgeht?
David, Jan und Elvis
Manfred Poser war lange auf Radtour – und hat als radelnder Mönch viel Bedenkenswertes erlebt
Das neue Denken
Manfred Poser wütet und trauert über Hoffnungen, die es nicht mehr gibt
Aus der Redaktion

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