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	<title>Kritische Ausgabe &#187; Veranstaltungen</title>
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	<description>Zeitschrift für Germanistik &#38; Literatur</description>
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		<title>Erkundungen des weiten Feldes Familie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte <strong>John von Düffel</strong> unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das jüngste Heft der <em>Kritischen Ausgabe</em> gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.

Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden <strong>Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im KULT 41</strong> in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt« …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_von_D%C3%BCffel"><strong>John von Düffel</strong></a> unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">jüngste Heft</a> der <em>Kritischen Ausgabe</em> gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.</p>
<dl style="width:200px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/Marko_Milovanovic.jpg" alt="Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)" title="Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)" width="200" height="198" /></dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Marko Milovanovic<br />
(Foto: © Corinna Northe)</dd>
</dl>
<p>Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden <strong>Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im <a href="http://www.kult41.de/">KULT 41</a></strong> in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt«. Als Lesender eingeladen ist der Berliner Musiker, Autor und ehemalige <em>K.A.</em>-Redaktionskollege <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/marko-milovanovic/"><strong>Marko Milovanovic</strong></a>, der Auszüge aus seinem noch unveröffentlichten Debütroman <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2695/"><em>Fernlicht</em></a> präsentieren wird. Weiterer Gast ist der Bonner Literat, Physiker und Philosoph <a href="http://www.iphil.uni-bonn.de/mitarbeiter/copy_of_privatdozenten/pd-dr.-dietmar-huebner-1"><strong>Dietmar Hübner</strong></a> mit seiner Kurzgeschichte <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2684/"><em>Das Kind in Holland</em></a>, in der er für die <em>K.A.</em> ebenfalls Szenen einer (modernen?) Familienkonstellation ausgeleuchtet hat.</p>
<p>Wer mag, kann sich im Anschluss dann gleich ein Exemplar der neuesten <em>Kritischen Ausgabe</em> mit den Texten der beiden Autoren sichern und signieren lassen. Alle Hefte werden am Montagabend zum Aktionspreis von 3,– Euro angeboten – und wer drei oder mehr Hefte kauft, bekommt (solange der Vorrat reicht) noch eine <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/989/">Leseratten-Zugabe</a> von <em>K.A.</em>-Kolumnist <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/manfred-poser/"><strong>Manfred Poser</strong></a> obendrauf.</p>
<dl style="width:200px; float:left; padding:2px 6px 6px 6px; margin:2px 6px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/06/Dietmar_Hübner.JPG" alt="Dietmar Hübner (Foto: © privat)" title="Dietmar Hübner (Foto: © privat)" width="200" height="150"  /></dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Dietmar Hübner<br />
(Foto: © privat)</dd>
</dl>
<p>Übrigens: Studierende und alle anderen Interessenten haben bereits im Vorfeld der »Release-Party« über die <em>Kritische Ausgabe</em> und die ehrenamtliche Arbeit der Redaktion informieren. <strong>Von Dienstag bis Donnerstag, 8. bis 10. Juni,</strong> stehen Redakteurinnen und Redakteure der <em>K.A.</em> im Vestibül des <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de">Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft</a> (<strong>Universitätshauptgebäude, Südturm, 2. OG</strong>) jeweils <strong>von 11 bis 12 Uhr</strong> sowie von <strong>14 bis 16 Uhr</strong> Rede und Antwort; <strong>am Donnerstag und Montag, 10. und 14. Juni,</strong> zudem <strong>von 12 bis 14 Uhr</strong> in der <a href="http://www.studentenwerk-bonn.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=27&#038;Itemid=180"><strong>Mensa in der Nassestraße 11</strong></a>. Und das Beste: Der Sonderpreis für die Hefte gilt schon dort, und Studierende können an diesen Tagen außerdem Karten für die Lesung zum vergünstigen Vorverkaufspreis von 3,50 Euro erwerben. An der Abendkasse kostet der Eintritt dann 5,– Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Release-Party der Kritischen Ausgabe mit Lesung und Musik: Montag, 14. Juni 2010, 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr) im KULT 41, Hochstadenring 41, 53119 Bonn. Eintritt (Abendkasse): 5,– Euro; für KULT-Mitglieder 20% Nachlass.</em></p>
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		<title>Zwischen den Flüssen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 06:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Kangro</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rhein ist der Ort der Romantik, der hübschen kleinen Städte und eines beschaulichen Miteinanders von Natur und Kultur. Die Ruhr dagegen barg lange Zeit schon in der Artikulation ihres Namens Assoziationen von grauen, hässlichen Industrielandschaften, verschmutzter Luft und dem Triumph der Technik über die geschändete Natur. Dabei lag das Ruhrgebiet schon immer im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Diskursen – und zwischen diesen beiden Flüssen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rhein ist der Ort der Romantik, der hübschen kleinen Städte und eines beschaulichen Miteinanders von Natur und Kultur. Die Ruhr dagegen barg lange Zeit schon in der Artikulation ihres Namens Assoziationen von grauen, hässlichen Industrielandschaften, verschmutzter Luft und dem Triumph der Technik über die geschändete Natur. Dabei lag das Ruhrgebiet schon immer im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Diskursen – und zwischen diesen beiden Flüssen. </p>
<p>In diesem Jahr, in dem nun das ganze Ruhrgebiet Kulturhauptstadt ist, widmet sich eine Tagung der Verortung des ›Potts‹ zwischen diesen Topoi: Zum Abschluss der <a href="http://www.duisburger-akzente.de/de/index.php">33. Duisburger Akzente</a> veranstaltet die <a href="http://www.duisburg.de/micro/stadtbibliothek/">Stadtbibliothek Duisburg</a> am 4. und 5. Juni 2010 gemeinsam mit dem <a href="http://www.moderne-im-rheinland.com/">Institut »Moderne im Rheinland« der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</a>, dem <a href="http://www.fhi.dortmund.de/project/assets/template2.jsp?ecode=grossprojekte.fhi&#038;eid=0&#038;elimit=5&#038;etitle=Veranstaltungen&#038;ncode=grossprojekte.fhi&#038;nid=0&#038;nlimit=2&#038;ntitle=Meldungen&#038;pid=11157&#038;smi=1.0">Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt</a> und der <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/sbr/frameset_sbr.htm">Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets</a> eine Zusammenkunft, die sich der Frage widmet, wie zwischen Rhein und Ruhr »Von Flussidyllen und Fördertürmen« erzählt wurde und wird. </p>
<p>Das Erzählte, das hier untersucht wird, umfasst das 19. wie das 20. Jahrhundert; es geht um die schon traditionelle Transkulturalität der Region, ihre kulturelle Selbstdefinition und Abgrenzung gegenüber Städten wie Köln und Düsseldorf, und natürlich auch um den Mythos des solidarischen Kumpels. Medial wird ein weiter Bogen von Romanen über Zeitungsbeiträge bis zu Hörspielen gespannt.</p>
<p>Ein Vortrag auf der Tagung stammt, und das möchten wir nicht unerwähnt lassen, aus den Reihen der <em>K.A.</em>-Redaktion: <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/fabian-beer/">Fabian Beer</a> beleuchtet mit »›Strom der Geschichte und Geschichten‹. Der Rhein und andere Flusslandschaften im Werk John von Düffels«, wie der Schriftsteller, Dramatiker und Dramaturg in seinen Texten versucht, »die Struktur von Wasser, die Art und Weise seines Fließens und Verweilens zu untersuchen und in der Sprache abzubilden«. Dabei wird unter anderem von Düffels These untersucht, dass es vor allem die Mythen und Geschichten der am Wasser lebenden Menschen seien, die das Wasser erzählbar machen. Unser stellvertretender Chefredakteur stellt dabei die Frage, inwieweit der Rhein sich seine mythische, zuweilen idyllische Aura erhalten hat – und  wie sehr vielleicht auch Rheingold, Loreley und ›Vater Rhein‹ in der Wahrnehmung von Kulturproduktion und -rezeption durch die ›Fördertürme‹ der Industrialisierung verdrängt worden sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>»Von Flussidyllen und Fördertürmen. Literatur an der Nahtstelle zwischen Ruhr und Rhein«.</strong> Wissenschaftliche Tagung in der Schifferbörse Duisburg-Ruhrort (Gustav-Sander-Platz 1, 47119 Duisburg). 4.–5. Juni 2010, jeweils 10–17 Uhr. Tagungsbeitrag: 10 Euro pro Tag. – Weitere Informationen und ein detailliertes Programm finden Sie <a href="http://www.duisburg.de/micro/stadtbibliothek/veranstaltungen/102010100000317206.php">hier</a>.</em></p>
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		<title>Identität = Nationalität?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Friederich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/05/arts-lyrics-150x150.jpg" alt="»Du bist Deutschland – wer bin ich?« (Ausstellungsplakat, © www.arts-and-lyrics.de)" title="»Du bist Deutschland – wer bin ich?« (Ausstellungsplakat, © www.arts-and-lyrics.de)" width="150" height="150" class="right" />»Du bist Deutschland« – so lautete vor ein paar Jahren der Slogan einer großen Werbekampagne, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, ein neues deutsches Nationalgefühl heraufzubeschwören. Sieben in Deutschland lebende Künstler nahmen diesen Slogan zum Anlass, sich die Frage »Wer bin ich?« zu stellen. Die individuellen Antworten werden vom 6. bis 24. Mai 2010 in einer Ausstellung in der Rheinlandhalle in Köln-Ehrenfeld präsentiert. Diese zeigt verschiedene Sichtweisen auf das Leben in Deutschland, die sich in ebenso vielfältiger Weise in allen Bereichen der bildenden Kunst manifestieren …
<p>&#160;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/05/arts-lyrics.jpg" alt="»Du bist Deutschland – wer bin ich?« (Ausstellungsplakat, © www.arts-and-lyrics.de)" title="»Du bist Deutschland – wer bin ich?« (Ausstellungsplakat, © www.arts-and-lyrics.de)" width="252" height="250" class="right" />»Du bist Deutschland« – so lautete vor ein paar Jahren der Slogan einer großen Werbekampagne, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, ein neues deutsches Nationalgefühl heraufzubeschwören. Sieben in Deutschland lebende Künstler nahmen diesen Slogan zum Anlass, sich die Frage »Wer bin ich?« zu stellen. Die individuellen Antworten werden ab morgen bis zum 24. Mai 2010 in einer Ausstellung in der Rheinlandhalle in Köln präsentiert. Diese zeigt verschiedene Sichtweisen auf das Leben in Deutschland, die sich in ebenso vielfältiger Weise in allen Bereichen der bildenden Kunst manifestieren.</p>
<p>Der in Algerien geborene <a href="http://www.denisguillomo.de/">Denis Guillomo</a> spürt in seinen Werken Emigrationen und Menschen nach. <a href="http://www.faridaheuck.net/">Farida Heuck</a> widmet sich in ihren Installationen Identitätszuschreibungen im alltäglichen Leben. Das Moment der Grenze ist dabei zentral für ihre Arbeiten. Während die meisten der Künstler eine eher persönliche Sicht auf das Leben in Deutschland präsentieren, beschäftigt sich der Fotograf <a href="http://www.andyscholz.com/">Andy Scholz</a> vor allem mit den strukturellen Oberflächen, die er in der Architektur der Städte findet. Neben diesen drei Künstlern sind außerdem <a href="http://www.christina-kratzenberg.de/">Christina Kratzenberg</a>, Moritz Liebig, Geert Westphal und Saeed Foroghi mit ihren Werken vertreten.</p>
<p>Egal, ob es sich bei den Exponaten um Fotografien, Malerie oder Bildhauerarbeiten handelt – alle suchen auf ihre Weise nach Antworten auf die Frage, welche Bedeutung die Identifikation mit der eigenen Nationalität für die Identitätsfindung hat. Migration und Integration sind folgerichtig auch die Themen, denen sich die Poetry-Slammer <a href="http://www.lyrock.com/">Florian Cieslik</a>, Özlem Tasel und <a href="http://www.establishmensch.de/">Andy Strauß</a> im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 6. Mai widmen. Ihr freundschaftlicher Dichterwettstreit bildet den Auftakt des Abends. Bei der sich anschließenden Party haben die Besucher dann Gelegenheit, sich mit den Künstlern und Slam-Poeten auszutauschen.</p>
<p>Das Gesamtkonzept der Veranstaltung, die unter dem Motto »arts and lyrics« Literatur und bildende Kunst zusammenführt, geht auf die Abschlussprüfung zweier Jung-Absolventinnen der Kölner <a href="http://www.akd-online.de/">Akademie für Kommunikationsdesign</a> zurück. Auf der eigens angelegten <a href="http://www.arts-and-lyrics.de/">Homepage zur Ausstellung</a> erläutern Franziska Liebig und Meike Detering die Idee ihres Konzepts und stellen die beteiligten Künstler und die »location« im Stadtteil Ehrenfeld vor. Klicken Sie mal rein und schauen Sie vorbei: Die Ausstellung unter dem Titel »Du bist Deutschland – Wer bin ich?« ist bis zum 24. Mai zwischen 12 und 20 Uhr in der Rheinlandhalle (Venloer Straße 389, 3. Etage) in Köln zu sehen. Der Eintritt kostet 4,– Euro.</p>
<p><em>Am 6. Mai wird die Ausstellung um 18 Uhr eröffnet. Um 20 Uhr beginnt die Lesung, gegen 22 Uhr die anschließende Party. Der Eintritt für den Vernissage-Abend kostet 6,– Euro.</em></p>
<p><font size="-1">&nbsp;<br />Foto: © <a href="http://www.arts-and-lyrics.de/">www.arts-and-lyrics.de</a>.</font></p>
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		<title>Roger und der Teufelsgeiger</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 08:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tine Buecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[lit.Cologne]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/litCologne2010_3.jpg" alt="lit.COLOGNE 2010 " title="lit.COLOGNE 2010 " width="229" height="144" class="alignright size-full wp-image-2771" />Ein Samstagabend im schönen Köln. Der Winter scheint endlich das Feld zu räumen, den ganzen Tag hat die Sonne geschienen. Haben nicht sogar ein paar Vögel in den Bäumen gezwitschert? Wie auch immer: Es ist ein Abend, an dem man Spaß haben möchte. Mit dieser Erwartung sind die Menschen ins Schauspielhaus gekommen, haben es bis auf den letzten roten Sessel besetzt. Worum soll es eigentlich nochmal genau gehen heute Abend? Barock, oder? BAROCK?!? Um Gottes Willen, bitte nicht! Die Angst vor Sonetten und Memento Mori lässt einige Herrschaften im vorderen Parkett schon kurzatmig werden. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne die beiden Chefprotagonisten des Abends gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/litCologne2010_3.jpg" alt="lit.COLOGNE 2010 " title="lit.COLOGNE 2010 " width="229" height="144" class="alignright size-full wp-image-2771" />Ein Samstagabend im schönen Köln. Der Winter scheint so langsam nun doch endlich das Feld zu räumen, den ganzen Tag hat die Sonne geschienen. Haben nicht sogar ein paar Vögel in den Bäumen gezwitschert? Wie auch immer: Es ist ein Abend, an dem man Spaß haben möchte. Mit dieser Erwartung sind die Menschen ins Schauspielhaus gekommen, haben es bis auf den letzten roten Sessel besetzt. Worum soll es eigentlich nochmal genau gehen heute Abend? Barock, oder? BAROCK?!? Um Gottes Willen, bitte nicht! Die Angst vor Sonetten und Memento Mori lässt einige Herrschaften im vorderen Parkett schon kurzatmig werden. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne die beiden Chefprotagonisten des Abends gemacht.</p>
<p><a href="http://www.roger-willemsen.de/">Roger Willemsen</a> und <a href="http://www.danielhope.com/">Daniel Hope</a>, der Vollgas-Literat und der Teufelsgeiger, haben nämlich einen Freund mitgebracht heute Abend: Barock, altes Haus! Und dieser Freund soll jetzt endlich einmal zeigen, wie komisch, traurig, melancholisch, sarkastisch, modern und versaut er eigentlich ist. Dazu haben sich die beiden ein Programm einfallen lassen mit dem Namen »Die Perücken trügen«. Einen Wettkampf wollen sie sich liefern, und diesen zelebrieren sie auch: Als Hopes fünfköpfiges Ensemble bereits auf der Bühne sitzt, treten die beiden Kontrahenten großspurig hinter dem Vorhang hervor. Kurzes Händeschütteln, dann jeder ab in seine Ecke. Gong für Runde eins. Um die Gunst der Zuschauer wollen die beiden wetteifern, jeder mit seinen Mitteln: Willemsen mit Literatur, Hope mit Musik. Die ersten Punkte gehen dabei an den Literaten. Willemsen hat das Geschichtsbuch im Hotel gelassen und stattdessen ein paar Epigramme mitgebracht. Das Publikum ist sichtlich dankbar. »Das Leben ist wie eine Jungfernschaft: Mit einem Stoß ist es dahingerafft.« – Kollektives Lachen im Parkett. Oder eher ein erleichtertes Aufatmen?</p>
<p>In den nun folgenden zwei Stunden zeigen Willemsen und Hope die Seiten des Barock, um die die Deutschlehrer uns zumeist betrogen haben. So kommt ein munteres Potpourri zustande, vor allem die Vielseitigkeit der Epoche wollen die beiden betonen. Also ist von fröhlicher Jahrmarktsmusik á la »Riverdance« bis hin zum stillen Abschiedsbrief eines Betrogenen an seine Geliebte alles dabei. Es gibt demnach auch kaum Längen in dem Programm.</p>
<p>Das liegt natürlich vor allem an den beiden Hauptdarstellern. Die Bühne des Schauspielhauses vereint heute zwei Künstler, die im Barock eine gemeinsame Liebe gefunden haben, derer sie sich vor den Augen der Zuschauer nur noch einmal vergewissern, und die sie in ihren jeweiligen Metiers so enthusiastisch ausleben, dass es einfach ansteckend ist. In die Vertrautheit, die zwischen den beiden Freunden herrscht, wird dabei auch das Publikum einbezogen. Es wird gemeinsam gelacht und auch mal ein dreckiger Witz gemacht (Willemsen: »Die Menschen im Barock haben sich nicht gewaschen. Sie hatten Angst, der Dreck würde sie in Kombination mit Wasser von innen verfaulen lassen. Also quasi wie bei Roberto Blanco.«). Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass Willemsen jeden Zuschauer an der Saaltüre per Handschlag begrüßt. </p>
<p>Auf der einen Seite also der fanatische Bücherwurm, der alle Texte vorträgt, als hätte er sie selbst geschrieben. Dem man es ohne Zögern abnimmt, wenn er in einem Moment ein grotesk-sprachverliebtes »Gedicht« über weibliche Brüste rezitiert und im nächsten den todtraurigen Abschiedsbrief eines Vaters an sein Kind. Erst kann er sich vor lausbubenhaftem Spaß kaum halten, dann wird er plötzlich ganz leise. Und auf der anderen Seite Daniel Hope, der auf seiner Geige genau genommen gar nicht spielt. Sie scheint vielmehr die Verlängerung seines Körpers zu sein, gleichsam mit ihm verwachsen. Im Takt der Musik wippt er auf seinen Füßen, die Augen meist geschlossen, nie auf den Noten – er <em>ist</em> seine Musik mit jeder Faser seines Körpers. Als er ein irrwitziges Stück von Vivaldi gespielt hat, hört der Applaus gefühlte zwei Minuten nicht mehr auf. Die Musiker müssen aufstehen und sich mehrmals verbeugen, mitten in der Veranstaltung. Jeder im Saal hat das Gefühl, gerade etwas Besonderes erlebt zu haben. Die Zuschauer sind dankbar dafür, Musik zu hören, die ohne Umweg an den Sinnen rührt. Und auch Willemsen klatscht, der Zweikampf ist längst vergessen. Der Gewinner aber ist in jedem Fall der Barock. In die letzten Töne der Zugabe ruft Willemsen seinem Kollegen zu: »Hope, Sie haben recht: Die Perücken trügen!« Das haben nun in der Tat alle verstanden. Und sogar Spaß hat‘s gemacht, wer hätte das gedacht.</p>
<p><em><br />
<strong><a href="http://litcolony.de/festival/964">Die Perücken trügen – Roger Willemsen &#038; Daniel Hope in einem Barock-Wettstreit.</a></strong> Eine Veranstaltung der <a href="http://litcolony.de/festival/">lit.COLOGNE 2010</a>. <a href="http://www.schauspielkoeln.de/">Schauspielhaus Köln</a>. Samstag 13.03.2010.</em></p>
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		<title>Ein märchenhafter Abend im LVR-LandesMuseum</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2754/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Mila-Pavicevic-150x150.jpg" alt="Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)" title="Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)" width="150" height="150" class="right" />»I’m in love with a fairytale«, hieß es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut möglich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn fällt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband <em>Ice Girl and other fairy tales</em> vorstellt. Denn mit der Märchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, »Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und Übernatürlichem, zwischen Möglichem und Unmöglichem verschwimmen lassen«. Zum Beispiel mit dem Märchen vom namenlosen weißen Clown, der nach einem Schlangenbiss in der Wüste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Großen Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl style="width:300px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Mila-Pavicevic.jpg" alt="Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)" title="Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)" width="300" height="200" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Mila Pavičević<br />
(Foto: © privat/lab concepts)</dd>
</dl>
<p>»I’m in love with a fairytale«, hieß es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut möglich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn fällt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband <em>Ice Girl and other fairy tales</em> vorstellt. Denn mit der Märchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, »Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und Übernatürlichem, zwischen Möglichem und Unmöglichem verschwimmen lassen«. Zum Beispiel mit dem Märchen vom namenlosen weißen Clown, der nach einem Schlangenbiss in der Wüste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Großen Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens.</p>
<p>So märchenhaft wie ihre Geschichten liest sich auch der literarische Lebenslauf der Autorin: Bereits mit 14 Jahren veröffentlichte sie 2002 ihre ersten Lyrikbände, ein Jahr später erhält sie ihren ersten nationalen Literaturpreis, dem rasch weitere folgen. Mit ihren Märchen, allen voran ihrer Lieblingsgeschichte vom »Eismädchen«, in der sie auf wahrhaft fantastische Weise vom Erwachsenwerden erzählt, gewann die Literatur- und Dramaturgiestudentin im vergangen Jahr dann sogar den <a href="http://www.euprizeliterature.eu/">Europäischen Literaturpreis</a> – als jüngste Autorin und erste Preisträgerin aus einem Nicht-Mitgliedstaat der Europäischen Union überhaupt.</p>
<p>Als solche ist Pavičević geradezu prädestiniert, Gast der Lesungsreihe »Reading Europe« zu sein, deren Ziel darin besteht, einem interessierten Publikum neue, junge Literatur aus Europa zu präsentieren und den kulturellen Austausch zu fördern. Zum 14. Mal laden die <a href="http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm">Regionale Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn</a>, der <a href="http://www.lvr.de/">Landschaftsverband Rheinland</a> und <a href="www.labconcepts.eu/">lab concepts</a> am <strong>24. März 2010</strong> um <strong>19 Uhr</strong> zu Lesung, Diskussion und anschließendem Empfang ins Bonner <strong><a href="http://www.rlmb.lvr.de/">LVR-LandesMuseum</a> (Colmantstraße 14–16)</strong> ein, wie schon im vergangenen Jahr in Medienpartnerschaft mit der <em>Kritischen Ausgabe</em>.</p>
<p><em>Lesung und Diskussion finden in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.</em></p>
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		<title>Der Lockruf der Bücher</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger Buchmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Buchmesse_Datum_4c-300x78.jpg" alt="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" title="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" width="175" height="46" class="right" />Mit einer Motto-Anleihe bei Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«), dem Versprechen von rund 2.100 Ausstellern und den Namen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern (Günter Grass und Herta Müller) im literarischen Rahmenprogramm erklingt dieser Tage der alljährliche Lockruf der Bücher, der Literaten und Verleger, Literaturbegeisterte und Journalisten auf das Leipziger Messegelände ruft. Dort öffnet am kommenden Donnerstag für vier Tage die <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">Leipziger Buchmesse 2010</a> ihre Pforten.

Klar, dass auch die <em>Kritische Ausgabe</em> es sich nicht nehmen lässt, mit ihrem <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">druckfrischen Heft</a> vor Ort wieder mit dabei zu sein. Unseren Messestand teilen wir uns wie in den vergangenen Jahren in bewährter Manier mit der <a href="http://www.da-ve.de/">dahlemer verlagsanstalt</a>, wandern diesmal aber gemeinsam an den Anfang der <strong>Halle 5 (E 101)</strong>. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2010/03/Buchmesse_Datum_4c-300x78.jpg" alt="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" title="Leipziger Buchmesse 2010 (Logo)" width="175" height="46" class="right" />Mit einer Motto-Anleihe bei Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«), dem Versprechen von rund 2.100 Ausstellern und den Namen von gleich zwei deutschen Literaturnobelpreisträgern (Günter Grass und Herta Müller) im literarischen Rahmenprogramm erklingt dieser Tage der alljährliche Lockruf der Bücher, der Literaten und Verleger, Literaturbegeisterte und Journalisten auf das Leipziger Messegelände ruft. Dort öffnet am kommenden Donnerstag für vier Tage die <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">Leipziger Buchmesse 2010</a> ihre Pforten.</p>
<p>Klar, dass auch die <em>Kritische Ausgabe</em> es sich nicht nehmen lässt, mit ihrem <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/">druckfrischen Heft</a> vor Ort wieder mit dabei zu sein. Unseren Messestand teilen wir uns wie in den vergangenen Jahren in bewährter Manier mit der <a href="http://www.da-ve.de/">dahlemer verlagsanstalt</a>, wandern diesmal aber gemeinsam an den Anfang der <strong>Halle 5 (E 101)</strong>. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen!</p>
<p>Zum krönenden Abschluss der Messe präsentieren wir Ihnen übrigens auch in diesem Jahr und in Zusammenarbeit mit den <a href="http://www.junge-magazine.de/">Jungen Magazinen</a> literarische Schmankerln junger Autoren, und zwar am <strong>Sonntag, den 21. März,</strong> ab <strong>10:30 Uhr</strong> auf der <strong>Leseinsel der Jungen Verlage</strong> in <strong>Halle 5 (E 200)</strong>. Die <em>Kritische Ausgabe</em> wird vertreten durch <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/marko-milovanovic/">Marko Milovanovic</a>, dessen Romandebüt <em>Fernlicht</em> wir ihnen auch in unserem aktuellen Heft <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2695/">auszugsweise</a> vorstellen. Daneben schicken die Kollegen der <a href="http://www.editonline.de/"><em>EDIT</em></a> und der <a href="http://www.bellatriste.de/"><em>BELLA triste</em></a> unter anderem Marten Kirchner und Robert Wenrich vors Mikrofon.</p>
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		<title>Lebensgrenzen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 23:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Raubach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut <em>Raja / The Border</em>. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« bietet im  LVR-Landesmuseum die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut <em>Raja / The Border</em>. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« bietet im  <a href="http://www.rlmb.lvr.de/">LVR-Landesmuseum</a> die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.</p>
<p>Die Lesung, die in englischer Sprache stattfindet, nimmt  schon dadurch das Leitthema des  Buches auf: Grenzen. Doch nicht die Grenzen der Sprache sollen hier aufgezeigt werden, vielmehr sind es die Grenzerfahrungen des modernen Subjekts. So werden anhand von vier Einzelcharakteren Situationen geschildert und Probleme verhandelt, in denen Menschen an ihre Grenzen stoßen und die einen direkten Anstoß zum Nachdenken geben: Ein sechzehnjähriges Mädchen fügt sich selbst blutende Wunden zu, um an die Realität des eigenen Lebens erinnert zu werden. Sie liebt ihren Lehrer, der trotz eigener Familie mit zwei Kindern dem Sex mit Minderjährigen nicht abgeneigt scheint. Ein weiteres Schicksal ist das einer Literaturprofessorin, die mit sich selbst hadert. Sie erwägt die Möglichkeiten, wie sie ihrem an Alzheimer erkrankten Mann tatsächlich helfen kann. Der Ehemann erwidert die hilflose aber bemühte Fürsorge seiner Frau mit dem hysterischen Verlangen sein Leben zu beenden. Er bittet seine Frau für ihn das zu tun, was er nicht selber kann. Hilflosigkeit kennzeichnet seinen Alltag, jeder Handlungsspielraum ist auf Reaktion reduziert. Er bedarf der Hilfe seiner Frau, um seinen Zustand zu ändern, um seine Hilflosigkeit zu beenden. Hier wird besonders deutlich, welchen Grenzerfahrungen die Figuren dieses Romans ausgesetzt sind. </p>
<p>Der sachlich kühle Stil Pulkkinens erzeugt sehr deutliche Bilder, die den Leser dazu veranlassen hinter die Fassaden der vordergründigen Szenerie zu schauen. Gerade dadurch, dass keine Musterlösung präsentiert oder Gedanken vorweg genommen werden, ist jeder aufgefordert sich in die Situationen hinein zu versetzen und nach zu empfinden. Die Entscheidungsmöglichkeiten changieren irgendwo zwischen Kopf und Herz. Weder die pure Vernunft, noch das reine Gefühl sind zuverlässige Wegweiser durch diese Ausweglosigkeiten. Irgendwo stößt man immer an eine Grenze.</p>
<p>Die <em>Kritische Ausgabe</em> engagiert sich passend zum Thema des <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heftes</a> als Medienpartner der Lesereihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« der <a href="http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm">Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn</a>, des LVR-LandesMuseums Bonn sowie der <a href="http://www.lab-concepts.de/">lab concepts</a>. Im Anschluss an Lesung besteht die Möglichkeit, das Heft vor Ort (Colmanstraße 14–16) zu erwerben.</p>
<p><em><strong>Riikka Pulkkinen</strong> liest am 09.Dezember um 19:00 Uhr im <strong>LVR-Landesmuseum</strong>. Der Eintritt ist frei.</em></p>
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		<title>Beethovenhalle: ja oder nein?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/Beethovenhalle_1959.jpg" width=150 height=109 class=right alt="Die Bonner Beethovenhalle 1959 (Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans)" title="Die Bonner Beethovenhalle 1959 (Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans)"  />Am Samstag, 28. November 2009, ging es im Hörsaal 9 der Universität Bonn emotionsgeladen her. Das bereits seit zwei Jahren in Diskussion stehende Projekt eines neuen/alten Festspielhauses ließ das Kolloquium »brennpunkt beethovenhalle« zu einem - wie es der Titel schon richtig traf - ›Brennpunkt‹ hitziger Diskussionen und empörter Gemüter werden.

Anlass dieses Kolloquium war der in Diskussion stehende Abriss der Beethovenhalle, die einem neuen Festspielhaus, das zum größten Teil von den Firmen Post, Postbank und Telekom gesponsert wird, weichen soll. Veranstalter war die Initiative Beethovenhalle, die am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn entstand und ein studentisches Projekt ist. Angeregt durch ein Oberseminar bei Prof. Dr. Hiltrud Kier, feiert die Initiative Beethovenhalle mit ihrem Projekt nicht nur das 50jährige Jubiläum der Beethovenhalle, sondern setzt ihren Schwerpunkt gerade auf die aktuelle Diskussion. Aus kunstwissenschaftlicher, städtebaulicher, historischer und denkmalpflegerischer Sicht wurde die Beethovenhalle unter die Lupe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 28. November 2009, ging es im Hörsaal 9 der Universität Bonn emotionsgeladen her. Das bereits seit zwei Jahren in Diskussion stehende Projekt eines neuen/alten Festspielhauses ließ das Kolloquium »brennpunkt beethovenhalle« zu einem &#8211; wie es der Titel schon richtig traf &#8211; ›Brennpunkt‹ hitziger Diskussionen und empörter Gemüter werden.</p>
<p>Anlass dieses Kolloquium war der in Diskussion stehende Abriss der Beethovenhalle, die einem neuen Festspielhaus, das zum größten Teil von den Firmen Post, Postbank und Telekom gesponsert wird, weichen soll. Veranstalter war die <a href="http://www.initiative-beethovenhalle.de/index.html">Initiative Beethovenhalle</a>, die am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn entstand und ein studentisches Projekt ist. Angeregt durch ein Oberseminar bei Prof. Dr. Hiltrud Kier, feiert die Initiative Beethovenhalle mit ihrem Projekt nicht nur das 50jährige Jubiläum der Beethovenhalle, sondern setzt ihren Schwerpunkt gerade auf die aktuelle Diskussion. Aus kunstwissenschaftlicher, städtebaulicher, historischer und denkmalpflegerischer Sicht wurde die Beethovenhalle unter die Lupe genommen.</p>
<dl style="margin: 6px; padding: 6px; width: 300px; float: right;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;"> <img title="Die Bonner Beethovenhalle 1959 (Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans)" src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/Beethovenhalle_1959.jpg" alt="Die Bonner Beethovenhalle 1959 (Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans)" /> </dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Die Bonner Beethovenhalle 1959, dem Jahr ihrer Eröffnung<br />
(Foto: © Schafgans Archiv/Hans Schafgans) </dd>
</dl>
<p>Dem Kolloquium gingen bereits zwei Projekte in Form eines <a href="http://www.initiative-beethovenhalle.de/resources/Offener+Brief.pdf">Offener Briefes</a> an die damalige Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann sowie einer <a href="http://www.initiative-beethovenhalle.de/3.html">Ausstellung</a> über die Geschichte der Beethovenhalle in Fotodokumenten aus dem Hans Schafgans Archiv in den Räumen des Kunsthistorischen Institutes voraus (11.9. bis 8.10.2009).</p>
<p>Das <a href="http://www.initiative-beethovenhalle.de/resources/Einladung+Kolloquium+Beethovenhalle.pdf">öffentliche Kolloquium »brennpunkt beethovenhalle«</a> diente nun dazu »im akademischen Rahmen die ganze Bandbreite der Bedeutung des Baus vorzuführen: als Bautypus, als Architekturkunstwerk, als Bestandteil des Städtebaus, als historischer und gesellschaftlicher Ort sowie unter dem Gesichtspunkt der Rezeption in der Fachpresse.« In diesem Sinne wurde es in vier Sektionen unterteilt: zunächst wurde die Halle an sich vorgestellt (U. Mainzer) und in einen Kontext zu ähnlichen Bauten im Raum Deutschland (J. Rüter) aber auch in der ganzen Welt gebracht (W. Pehnt). Prof. Dr. Udo Mainzer (Landeskonservator Rheinland), der die Beethovenhalle »als Objekt der Denkmalpflege« vorstellte, machte seinen Standpunkt gegen den Abriss von Anfang an deutlich. Er setzt sich voller Elan für das Denkmal Beethovenhalle ein und bezeichnet es als „ein baukünstlerisches Bekenntnis zum demokratischen Bau“.  Außerdem betont er, dass „die Denkmalpflege nicht gegen ein neues Festspielhaus ist, sondern gegen den Abriss eines Denkmals.“ Der wissenschaftliche Hintergrund solcher Stadt- oder auch Mehrzweckhallen wurde so in der ersten Sektion anschaulich vorgestellt. In der zweiten Sektion wurde das Augenmerk in den Vorträgen besonders auf Referenzbauten, wie die Liederhalle in Stuttgart, den Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin und das Stadttheater in Münster gelenkt. Diese Beispiele zeigten wie eine Renovierung bzw. Restaurierung in Teilen den ursprünglichen Bau wieder erstrahlen lassen kann, aber auch &#8211; wie im Falle Münster &#8211; dass dies nicht unbedingt erfolgreich sein muss.</p>
<p>Die vielfachen Möglichkeiten einer Verwendung der Beethovenhalle wurden besonders im Vortrag von Prof. Dr. Heijo Klein deutlich, in dem man erfuhr, dass nicht nur Konzerte, Bälle und die Wahlen des Bundespräsidenten dort stattfanden, sondern dass sie auch für Veranstaltungen wie Rassekatzenausstellungen genutzt wurde. Einen neuen Blick auf die Akustik der Halle erschuf Raoul Mörchen in seinem Vortrag, wobei er die einzig wahre Akustik negierte und den Begriff des optischen Hörens in die Diskussion brachte. Man nimmt Geräusche, Sprache und vor allem Musik anscheinend besser wahr, wenn man einen guten ungestörten Blick auf die Bühne bzw. das Geschehen hat. Sein Beitrag wurde viel diskutiert und insbesondere von den Beethovenhallenbefürwortern willkommen geheißen. Die Akustik der Beethovenhalle war in letzter Zeit in den Medien immer wieder bemängelt worden. Mörchen bescheinigte der Halle jedoch für ihren multifunktionalen Charakter eine völlig ausreichende, ja sogar gute Akustik.</p>
<p>Die vierte und letzte Sektion, die auch die bestbesuchte war (zum Schluss gab es nur noch Stehplätze) enthielt eine kurze Zusammenfassung der Vorträge durch Prof. Dr. Hiltrud Kier und die regelrecht heiß ersehnte Podiumsdiskussion mit sechs Vertretern aus Politik und Kultur. Es nahmen der Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels, der ehemalige Generalmusikdirektor Prof. Volker Wangenheim, der Landeskonservator Prof. Dr. Udo Mainzer, Heinrich Küpper von der Projektleitung Festspielhaus Beethoven als Vertreter für die Sponsoren und der Vorsitzende des Bundes Deutscher Architekten Dipl.-Ing. Joachim Klose teil. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion durch den ehemaligen Leiter der Redaktion Kultur des WDR 5 Jürgen Keimer. Mit seinen gezielten Fragen an die Teilnehmer versuchte er in durchaus provokanter Weise aus ihnen Sichtweisen, Standpunkte und konkrete Antworten herauszulocken. Nicht jeder der Teilnehmer war dabei so kooperativ, auf die gestellte Frage auch direkt zu antworten, sondern verlor sich manchmal in ausschweifenden Erklärungen, die vielmehr Unklarheiten und Missverständnisse schufen als diese zu beseitigen.</p>
<p>In den Diskussionen, auch nach den jeweiligen Sektionen, wurde eines besonders deutlich: dass die Mehrheit der Anwesenden gegen den Abriss der Beethovenhalle ist und außerdem über das bisherige Vorgehen sehr verärgert ist. Durch aufgebrachte Zwischenrufe und Statements wurde dies immer wieder deutlich. Die Emotionen sind aufgeladen und bahnten sich ihren Weg nach draußen. Dass dabei das eigentliche Ziel des Informierens und Diskutierens manchmal auf der Strecke blieb, ist einerseits schade, andererseits aber auch verständlich. Die Organisatoren mussten immer wieder freundlich darauf hinweisen, dass das Kolloquium kein Ort zur sofortigen Gründung einer Bürgerinitiative ist. Informationsgrundlagen anbieten, Kontakte knüpfen, Themen ansprechen und die bereits laufende Diskussion weiter unterstützen und so »im konstruktiven Gespräch zu neuen Erkenntnissen kommen«, das sind die Anliegen der Initiative Beethovenhalle. Dieses konstruktive Gespräch kann aber nicht richtig anlaufen, da sich bereits zu viel Ärger und Unmut aufgestaut haben. Auch gerade während der Fragen aus dem Publikum an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion wurde dies deutlich, die zum größten Teil weniger Fragen darstellten als provokante und eigenwillige Stellungnahmen, die vielmehr die persönlichen Meinungen darlegten.</p>
<p>Joachim Klose bemerkte während der Diskussion ganz richtig, dass dieses Kolloquium eine tolle Möglichkeit und Idee sei, dass es aber auch schon viel früher hätte stattfinden sollen (vor ein bis zwei Jahren) und dann erst weitere Entscheidungen und Diskussionen auf einer sachlichen Informationsgrundlage hätten getroffen und geführt werden dürfen. Jetzt nach zwei Jahren hin und her, einem schon veranstalteten Architekturwettbewerb mit bereits zwei Finalisten (Zaha Hadid, Hermann und Valentiny) und nach dem Ausgeben von bereits einigen Millionen Euro sind die Meinungen und Standpunkte festgefahren. Ein Austausch, ja sogar ein Kompromiss erscheint unmöglich. Und dabei steht noch so vieles in der Schwebe: die Denkmalschutzfrage, die definitive Finanzierung, der Standort, ein Ersatzspielhaus für die Zeit des Neubaus bzw. der Renovierung und die Frage nach der Betriebskostenübernahme für eventuell zwei Häuser. Und vor allem fehlt die sachliche Darlegung der Argumentation dafür, dass Bonn eine neue Beethovenhalle, welche dann besonders auch Auswirkungen auf die Denkmalschutzfrage haben wird, braucht. Da bleibt zum Schluss nur noch ein Kopfschütteln für so ein verqueres Durcheinander und weiterhin die Frage: Beethovenhalle ja oder nein?</p>
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		<title>Der Evel Knievel deutscher Poesie trifft auf einen österreichischen Berliner – und beide machen doch Prosa!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Anna Juchnik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/craussneuner.jpg" align="left" alt="Florian Neuner &#038; Crauss" />Crauss, der selbst bei Wikipedia nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Crauss, der selbst bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crauss">Wikipedia</a> nur unter »Crauss« auftaucht, und Neuner, welcher den »Florian« vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten Küche des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.</p>
<p>
<div align=center><a href="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg"><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg" height=299 width=450 class="frei" alt="Plakat zur Lesung Crauss/Neuner" title="Plakat zur Lesung Crauss/Neuner"/></a><br /><font size="-1"><em>(Zur<a href="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/11/KA-Lesung_131109.jpg"> vergrößerten Ansicht</a> bitte anklicken)</em></font><br />&nbsp;</div>
</p>
<p>Zum ersten Mal in seiner Schriftstellerkarriere verlässt <a href="http://www.crauss.de/crauss.html" target="_self">Crauss</a> die trüben Gefilde der Lyrik und konvertiert zur Prosa. In <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=21&amp;L=0&amp;tx_ttnews[backPid]=6&amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;tx_ttnews[tt_news]=301&amp;cHash=cf1c0e334f&amp;no_cache=1&amp;sword_list[0]=motorradheld" target="_self"><em>Motorradheld</em> </a>offenbart er seine ersten verslosen Ergüsse verpackt in mehr als nur einer verrückten Story mit Helden wie dem Stuntman Evel Knievel oder James Last, dem Meister des Easy-Swing. Der Autor orientiert sich am greifbaren Leben und zelebriert dessen Vielfalt in einer sprachlichen aus Gesprächsnotizen, erzählenden Kurzgeschichten, fingierten Zeitungsmeldungen, Essays oder Montagen. Gleichzeitig jedoch erzielt er durch seine taktvolle Konzeption eine komponierte Ganzheit. So eröffnet Crauss den künstlerischen Freiraum des Subjekts und trägt seine Obsession für die Beat- und Pop-Generation nach außen. Texte von Hölderlin, Kleist, Winkler, Hubert Fichte oder Brinkmann werden in einer Methode des Remix neu aufgemischt und treiben ihn zu einer »Poesie über explodierenden Krokussen«.</p>
<p>Auch <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;no_cache=1&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=472" target="_self">Florian Neuner</a> konfrontiert den Rezipienten mit einer Struktur aus intermedialen Montagetechniken und konsequenten Autorreflexionen. In seinem neusten Prosaprojekt <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;tx_ttnews[pointer]=15&amp;tx_ttnews[tt_news]=168&amp;cHash=c4a73edd30&amp;no_cache=1&amp;sword_list[0]=zitat&amp;sword_list[1]=ende" target="_self"><em>Zitat Ende</em></a> konstruiert er eine Kollage aus Fundstücken, deren Material er Medien, Literatur, Theorie, Alltagsschutt und seiner eigenen Biographie entzieht. Martin Kubaczek schreibt über Neuners Buch, es läge »in einer Form durchkomponierter Textgestaltung vor, die weitgehend mit Fremdtext arbeitet, assembliert ist an literarische trouvées, die allerdings nicht zufällig sind, sondern programmatisch nach Kriterien, Motiven und Interessen recherchiert, selektiert und angeordnet werden.«</p>
<p>In der <a href="http://www.bar-ludwig-bonn.de/" target="_self">Bar Ludwig</a> werden die beiden Autoren nicht nur in ihrer verschriftlichten Eloquenz den Ton angeben. Nach ihren textlichen Beiträgen wechseln sie kurzerhand das Handwerk und widmen den letzten Teil ihrer Lesung einer musikalischen Darbietung ohnegleichen. Ihrer freihändigen Kreativität wird dann limitlose Entfaltung gewährt, sowohl den Inhalt, als auch die Wahl der Instrumente betreffend. So stückhaft und dennoch harmonisch ihre Texte auf den Leser wirken, so erwartet den Zuhörer eine Musikkomposition höchster Spontanität, bei der eventuell Küchen- oder andere Alltagsgegenstände zweckentfremdet werden könnten. Denn die Bühne ist für Crauss und Neuner Ort der Komposition und gleichzeitigen Performance.</p>
<p><em>Die K.A. lädt ein zur Lesung mit Musik am Freitag, den 11. November, um 20 Uhr in der Bar Ludwig (Rheingasse 26). Der Eintritt beträgt 5 Euro.</em></p>
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		<item>
		<title>Ob die Sprache der Blinden oder die der Taliban – Sprachwissenschaft kennt keine Grenzen!</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1804/</link>
		<comments>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1804/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Anna Juchnik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium &#038; Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kritische-ausgabe.de/?p=1804</guid>
		<description><![CDATA[Vortragsreihen erfreuen sich zur Zeit großer Beliebtheit und finden demnach auch an der Universität Bonn einen weitreichenden Zuspruch. Bereits zum wiederholten Male bieten im Wintersemester 2009/2010 auch junge Sprachwissenschaftler ein »Studentisches Forum Linguistik« (SFL) an. Insbesondere den Studienanfängern, so die Organisatoren des Forums, soll damit die Möglichkeit erschlossen werden, »Einblicke in die kaum zu überschätzende Vielfalt, Vernetzbarkeit und Strahlkraft der Sprachwissenschaft« zu erhalten …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vortragsreihen erfreuen sich zur Zeit großer Beliebtheit und finden demnach auch an der Universität Bonn einen weitreichenden Zuspruch. Bereits zum wiederholten Male bieten im Wintersemester 2009/2010 auch junge Sprachwissenschaftler ein »Studentisches Forum Linguistik« (SFL) an. Insbesondere den Studienanfängern, so die Organisatoren des Forums, soll damit die Möglichkeit erschlossen werden, »Einblicke in die kaum zu überschätzende Vielfalt, Vernetzbarkeit und Strahlkraft der Sprachwissenschaft« zu erhalten.<a href="#footnote-1-1804" id="footnote-link-1-1804" title="Zur Anmerkung"><sup>[1]</sup></a></p>
<p>Die einzelnen Vorträge dienen dabei sowohl der allgemeinen Orientierung innerhalb der Linguistik, als auch einem Austausch des Fachwissens innerhalb der im Anschluss angestrebten Diskussionsrunden. Dabei werden Abschlussarbeiten von Bonner Studierenden, Promovenden oder Habilitanden unterschiedlicher sprachwissenschaftlicher Disziplinen zur Veranschaulichung herangezogen, die die Zuhörer auch im Hinblick auf eigene Arbeiten anregen sollen. Dementsprechend können und sollen gerne explizite Fragen an die Vortragenden gerichtet werden, um in einer offenen Diskussion in einen institutsübergreifenden Dialog zu kommen.</p>
<p>Das SFL will mehrere Bereiche und methodische Ansätze der Linguistik vorstellen, unter anderem aus der Germanistik, der Phonetik und Kommunikationsforschung und der Vergleichenden Sprachwissenschaft. Für kommende Semester ist auch eine Vernetzung mit der Keltologie und der Anglistik geplant.</p>
<p>Das Themenspektrum der sechs Vorträge des diessemestrigen Forums reicht von den Bedürfnissen blinder und sehbehinderter Mitmenschen in der »Unit-Selection-Sprachsynthese« bis hin zu den Taliban-Sprachen Afghanistans. Sina Drinks Vortrag am 4. November 2009 präsentiert beispielsweise die im Zuge einer germanistischen Bachelorarbeit gewonnenen Erkenntnisse zur »Metakommunikation in einer politischen Gesprächsrunde«. Es erfolgte dabei eine aufs aktuelle Geschehen bezogene Untersuchung, inwieweit und zu welchen Zwecken metakommunikative Äußerungen von Seiten der Moderation oder der Politiker selbst eingesetzt werden.</p>
<p>Die Vorträge des Forums finden in einem 14-täglichen Turnus <strong>jeweils mittwochs von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr</strong> im Universitätshauptgebäude, <strong>Übungsraum 5 des Verfügungszentrums,</strong> statt. Den Eröffnungsvortrag hält am 21. Oktober Silvia Ulivi zu einem Vergleich der deutschen mit den italienischen Modalpartikeln: »Dann muss man das eben halt einfach mal lernen«. – Das vollständige Vortragsprogramm des SFL finden Sie <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/pdf/SFL_Aushang.pdf">hier</a>,<a href="#footnote-2-1804" id="footnote-link-2-1804" title="Zur Anmerkung"><sup>[2]</sup></a> der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 class="anmerkungen">Anmerkungen</h4><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-1804"><strong>Anm. d. Red.:</strong> Das Spektrum der (germanistischen) Sprachwissenschaft auszuleuchten ist auch das Ziel der Beitragsreihe »In der Tat: Linguistik«, die die <em>K.A.</em>-Redaktion im <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/abenteuer/">»Abenteuer«-Heft</a> initiiert hat. Neben den dort veröffentlichten Aufsätzen von <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1231/">Markus Tönjes</a> und <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1232/">Tobias Vogelfänger</a> zu Psycholinguistik und Flurnamenforschung erschien im <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heft</a> ein Beitrag <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1446/">Jan Seiferts</a> über »linguistische Detektivarbeit – Aufgaben, Methoden und Problemen der forensisch-linguistischen Autorschaftsanalyse«. Im kommenden Heft wird Bernhard Fisseni die Computerlinguistik vorstellen und unsere Reihe fortsetzen.  [<a href="#footnote-link-1-1804">zurück</a>]</li><li id="footnote-2-1804"><strong>Addendum:</strong> Nach Erscheinen unseres Artikels wurde das Programm des SFL noch erweitert, außerdem ergaben sich – unter anderem durch die Einbindung des des Forums in das Vortragsprogramm des <a href="http://www3.uni-bonn.de/studium/studium-universale/dies-academicus">Dies Academicus</a> – einige Terminänderungen. Ein aktualisiertes Programm des SFL stellen wir Ihnen <a href="http://www.kritische-ausgabe.de/pdf/SFL-Programm_NEU.pdf">hier</a> zur Verfügung.  [<a href="#footnote-link-2-1804">zurück</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>»Wo das Wasser für die Zehnermühle abzweigt, ist das Rauschen«</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 06:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Monreal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Überm Rauschen</em> lautet der Titel des neuen Werkes von Norbert Scheuer, aus dem der Eifeler Schriftsteller am 11. September um 20 Uhr im buchLaden 46 in der Bonner Südstadt lesen wird. Für einen Auszug aus seinem kurzen Roman erhielt Scheuer 2006 den 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt, in Gänze ist er nun nominiert für den Deutschen Buchpreis 2009 ...
<p><div align=center><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/09/groppe.jpg" width=150 height=54 class="frei" alt="Groppe (Cottus gobio)" title="Groppe (Cottus gobio)"/></div></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Überm Rauschen</em> lautet der Titel des neuen Werkes von Norbert Scheuer, aus dem der Eifeler Schriftsteller am kommenden Freitag um 20 Uhr im <a href="http://www.buchladen46.de/">buchLaden 46</a> in der Bonner Südstadt lesen wird. Für einen Auszug aus seinem kurzen Roman erhielt Scheuer 2006 den <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/texte/stories/118052/">3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs</a> in Klagenfurt, in Gänze ist er nun nominiert für den <a href="http://www.boersenverein.de/de/296796">Deutschen Buchpreis 2009</a>.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Romans steht ein Mittvierziger namens Leo Arimond, der nach vielen Jahren in das kleine Provinznest seiner Kindheit und Jugend zurückkehrt. Obwohl er sich in erster Linie um seinen jüngeren Bruder Hermann kümmern will, der nach dem mysteriösen Tod seiner holländischen Gelegenheitsgeliebten wahnsinnig zu werden droht, kreisen seine Gedanken vielmehr um alte Kindheitserlebnisse und Familiengeschichten, die er nie richtig aufgearbeitet zu haben scheint. Der alkoholabhängige und zur Gewalt neigende Vater, die promiskuitive Mutter oder das allabendliche Treiben in der elterlichen Gastwirtschaft. Eben diese Themen bestimmen seine Gedanken, wenn er im Fluss seiner großen Passion, dem Fliegenfischen, nachgeht. Dieses Gewässer hat dem Roman auch seinen Namen gegeben: »Die Urft fließt direkt unter dem Küchenfenster unseres Elternhauses vorbei. Flußabwärts, wo das Wasser für die Zehnermühle abzweigt, ist das Rauschen. So nennen die Leute in der Gegend das Wehr, weil der Fluß dort zwei Meter in die Tiefe stürzt.« <em>Überm Rauschen</em> ist ein facettenreicher Text, der vor allem durch seine detaillierten Schilderungen glänzt, die auch den kleinen Dingen des Lebens einen Stellenwert einräumen.</p>
<p>Norbert Scheuer wurde am 16. Dezember 1951 in Prüm geboren und lebt heute mit seiner Familie in Keldenich, einem Ortsteil der Gemeinde Kall in der Eifel. Der studierte Techniker und Philosoph ist Systemprogrammierer bei einem Bonner Telekommunikationsunternehmen und veröffentlichte 1994 seine erste Erzählung mit dem Titel »Der Hahnenkönig«, der nicht nur eine weitere Erzählung und ein Gedichtband, sondern auch drei Romane folgten. Doch eines haben die Texte des Gewinners des Georg-K.-Glaser-Preises 2006 alle gemeinsam: Die Eifel, ihre Bewohner und Traditionen spielen stets eine ganz besondere Rolle. Und vielleicht verrät der Autor im literarischen Gespräch im Anschluss an die Lesung ja das ein oder andere Geheimnis aus seiner (literarischen) Eifel-Welt. Zum Beispiel, was es mit dem hier abgebildeten Exemplar einer Groppe auf sich hat …</p>
<p>
<div align=center><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/09/groppe.jpg" class="frei" alt="Groppe (Cottus gobio)" title="Groppe (Cottus gobio)"/><br />
<font size="-1">Eine Groppe <em>(Cottus gobio)</em></font></div>
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Lesung mit anschließendem literarischen Gespräch von und mit Norbert Scheuer beginnt am <strong>Freitag, 11. September 2009,</strong> um <strong>20 Uhr</strong> im <strong>buchLaden 46 (Kaiserstraße 46)</strong>. Karten gibt es für  8,– Euro (ermäßigt 5,– Euro) im Vorverkauf im buchLaden 46, Restkarten auch an der Abendkasse. Brot, Wasser und Wein sind wie immer inklusive.</em></p>
<p><strong>[Anm. d. Red.:]</strong> Eine Besprechung von Norbert Scheuers Roman <em>Flussabwärts</em> ist in <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/industrie/">K.A. 2/2003</a> erschienen (<a href="http://www.kritische-ausgabe.de/hefte/industrie/klee.pdf">hier als PDF-Dokument</a>).</p>
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		<title>E wie Europa</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 06:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Uelpenich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas_e.jpg" height="150" width="88" alt="Javier Salinas: »E« (Cover)" /><em>E</em> – so lautet der vielfach interpretierbare Titel des Werkes, aus dem der Spanier <strong>Javier Salinas</strong> am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur. Im mehrfachen Sinne wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe »Reading Europe«, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas_e.jpg" height="190" width="111" alt="Javier Salinas: »E« (Cover)" /><em>E</em> – so lautet der <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/523376/">vielfach interpretierbare Titel</a> des Werkes, aus dem der Spanier <strong>Javier Salinas</strong> am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E – das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur: Ein einsamer Europäer, dem seine persönliche Geschichte ebenso fehlt, wie die restlichen Buchstaben seines Names. Auf einer Reise durch 43 Länder Europas hat seine Mutter irgendwo seinen Vater getroffen – und zurückgelassen. Aus der Not seiner Unwissenheit heraus beginnt E, sich seine eigene Herkunftsgeschichte zu erfinden. Denn: »Wenn man nicht weiß, wer man ist, kennt man seine Geschichte nicht, und dann kann deine Geschichte jede beliebige sein, nur nicht die eigene.« In seiner Vorstellung durchwandert er verschiedene Berufe und soziale Schichten, Zeiten und Länder Europas. Er ist russischer Komponist, österreichischer Soldat und ungarischer Alkoholiker; er erlebt den Ersten und Zweiten Weltkrieg und durchlebt den Kalten Krieg. Die Person E wird Europa.</p>
<p><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/wp-content/uploads/2009/08/salinas.jpg" height="180" width="117" alt="Javier Salinas" class="right" />Im mehrfachen Sinne also wird Salinas am kommenden Mittwoch »Europa (er-)lesen«, ganz im Sinne der Lesereihe <a href="http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp">»Reading Europe«</a>, als deren zwölfter Gast er an- und auftritt. Salinas wurde 1972 in Bilbao geboren und studierte Spanische Philologie, Jura sowie vergleichende Spanische Literaturwissenschaften in Madrid. Heute lebt und arbeitet er abwechselnd dort und in Köln als Schriftsteller und Übersetzer und Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten in Spanien und Italien. Zwei Gedichtbände und fünf Romane hat er bislang in seiner Muttersprache veröffentlicht, <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/E/9783596176984"><em>E</em></a> und <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/Die_Kinder_der_Massai/9783596169580"><em>Die Kinder der Massai</em></a> erschienen 2006 bzw. 2004 auch in deutscher Übersetzung. Der neueste Roman des mit dem Kölner <a href="http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/00434/">Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium</a> für Literatur und einem Stipendium der<a href="http://www.kunststiftungnrw.de"> Kunststiftung NRW</a> Düsseldorf ausgezeichneten Autors soll im kommenden Jahr unter dem Titel <em>Das geheime Tagebuch von Hans</em> erscheinen.</p>
<p>Die <em>Kritische Ausgabe</em> engagiert sich passend zum Thema des <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heftes</a> als Medienpartner der Lesereihe »Reading Europe: Neue Autoren aus Europa« der <a href="http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm">Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn</a>, des <a href="http://www.rlmb.lvr.de/">LVR-LandesMuseums Bonn</a> sowie der <a href="http://www.lab-concepts.de/">lab concepts</a>. Im Anschluss an Lesung besteht die Möglichkeit, das Heft vor Ort (Colmanstraße 14–16) zu erwerben.</p>
<p><em>»Reading Europe« mit Javier Salinas findet am <strong>2. September um 19 Uhr im LVR-LandesMuseum</strong> statt. Die Lesung ist auf Deutsch, der Eintritt ist frei.</em></p>
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		<title>Germanisten, die es geschafft haben</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Beer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Germanisten im Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/"><img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/giblogo.jpg" class=right alt="»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)" title="»Germanisten im Beruf« (Logo der »K.A. plus«-Rubrik)" /></a>»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Warum einer wurde, was er wurde – und wie: Das ist immer interessant«, meinte Fritz J. Raddatz einmal. Das gilt nicht nur für prominente Germanisten wie Peter Wapnewski, auf dessen Autobiographie sich Raddatz’ Aussage bezog, sondern auch für andere Studienabsolventen. Zumal, wenn sich aus den individuellen Erfahrungen eines »Germanisten im Beruf« mehr gewinnen lässt als launige Anekdoten – eine berufliche Orientierungshilfe für Sprach- oder Literaturwissenschaftler zum Beispiel.</p>
<p>Als eine ebensolche Orientierungshilfe versteht sich auch das gemeinsam vom <a href="http://www3.uni-bonn.de/einrichtungen/alumni">Alumni-Netzwerk der Universität Bonn</a> und <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/content/lehrende/dozenten?doz_id=71">Professor Helmut J. Schneider</a> vom dortigen <a href="http://www.germanistik.uni-bonn.de/">Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft</a> organisierte »Forum B(eruf): Germanistik«, das bereits seit mehren Jahren regelmäßig Studenten und im Beruf stehende Absolventen des Fachs zusammenbringt. So auch am kommenden Freitag, den 10. Juli. Um 18 Uhr (natürlich mit dem üblichen akademischen Viertel) stellen sich mit <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E8A3808B6A2F64319BE94FEF4DAE865AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Swantje Karich</strong></a>, <a href="http://www.wolfgangbender.com/"><strong>Wolfgang Bender</strong></a> und <strong>Jan Valk</strong> erneut drei Bonner Alumni der Frage, warum und wie sie wurden, was sie sind: Redakteurin des »Kunstmarktes« der <em>F.A.Z.</em>, <em>WDR</em>-Hörfunker oder Lektor und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift <a href="http://www.sprachgebunden.de/"><em>sprachgebunden</em></a> – die übrigens <a href="http://www.sprachgebunden.de/sg5.html">einen Tag zuvor</a> in Köln ihre druckfrische Ausgabe zur arabischen Literatur und Kunst präsentiert. Möglichkeit zum Austausch mit den drei Gästen bietet auch der abschließende kleine Umtrunk im Vestibül der germanistischen Institutsbibliothek, zu dem die Veranstalter ebenfalls herzlich einladen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort in eigener Sache: Gute Tradition ist es inzwischen, dass die Gäste des »Forums B(eruf): Germanistik« im Vorfeld der Veranstaltung auch <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/">unsere zwölf Fragen</a> beantworten, die wir seit fast auf den Tag genau dreieinhalb Jahren an Germanisten richten, »die es geschafft haben«. Den Anfang macht heute die – wie er selbst sagt – schon zu Schulzeiten notorische Quasselstrippe <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1494/">Wolfgang Bender</a>, die Antworten von Swantje Karich und Jan Valk folgen in Kürze. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das »Forum (B)eruf: Germanistik« mit Swantje Karich, Wolfgang Bender und Jan Valk beginnt <strong>am Freitag, den 10. Juli 2009, um 18:15 Uhr</strong> im Übungsraum im 3. Obergeschoss des Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (im Südturm des Universitäts-Hauptgebäudes). Die inzwischen über dreißig </em>K.A. plus<em>-Fragebögen für »Germanisten, die es geschafft haben«, finden Sie <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/germanistinnen-im-beruf/">hier</a>. Eintritt und Lektüre sind selbstverständlich frei.</em></p>
<p><font size="-1"><strong>Addendum (13. Juli 2009): </strong>Die Antworten von <em>F.A.Z.</em>-Redakteurin Swantje Karich sind nunmehr <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1496/">hier</a> nachzulesen, diejenigen von Jan Valk präsentieren wir Ihnen <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1497/">dort</a>.</font></p>
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		<title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 22:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/europa.jpg" class=right alt="Die »Kritische Ausgabe« präsentiert Europa" />Die literarische Tour d’Europe der <em>Kritischen Ausgabe</em> geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn <strong>Alban Lefranc</strong> und <strong>Michael Stavarič</strong>  im buchLaden 46 aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl style="width:134px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/michaelstavaric.jpg" height=150 width=134 alt="Michael Stavarič (Foto: Lukas Beck)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Michael Stavarič<br />
(Foto: <a href="http://www.lukasbeck.com/">Lukas Beck</a>)
</dd>
</dl>
<p>Die literarische Tour d’Europe der <em>Kritischen Ausgabe</em> geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Lefranc">Alban Lefranc</a></strong> und <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stavari%C4%8D">Michael Stavarič</a></strong>  im <a href="http://www.buchladen46.de/">buchLaden 46</a> aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches: Lefranc, der gebürtige Franzose, der seit mehreren Jahren abwechselnd in Berlin und Paris lebt und als Übersetzer und Mitherausgeber der deutsch-französischen Literaturzeitschrift <a href="http://www.lamergelee.com/"><em>La mer gelée</em></a> regelmäßig darum bemüht ist, »Texte behutsam über die Sprachgrenze zu tragen«, wie es in einer bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_mer_gel%C3%A9e">Online-Enzyklopädie</a> heißt. Und Stavarič, der gebürtige Tscheche, der seit nunmehr dreißig Jahren in Wien lebt, ebenfalls als Übersetzer tätig ist und auch schon zum Team des amtierenden Präsidenten des <a href="http://www.internationalpen.org.uk/">Internationalen PEN-Clubs</a> gehörte.</p>
<p>Mit ihnen werden die <em>K.A.</em>-Redakteure <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/benedikt-viertelhaus/">Benedikt Viertelhaus</a> und <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/andreas-juengling/">Andreas Jüngling</a> unter anderem auch über einige Fragen diskutieren, die im <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuellen Heft</a> der <em>Kritischen Ausgabe</em> aufgeworfen werden – etwa, inwieweit die Übersetzung als <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1425/">»literarisches Fundament Europas«</a> gelten kann.</p>
<dl style="width:150px; float:left; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/albanlefranc.jpg" width=150 height=146 alt="Alban Lefranc (Foto: Rebecca Fanuele)" />
</dt>
<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Alban Lefranc<br />
(Foto: Rebecca Fanuele)
</dd>
</dl>
<p>Zuvor aber werden beide Gäste aus ihren jüngsten Romanen lesen. Michael Stavarič präsentiert seinen vierten, im Januar dieses Jahres erschienenen Roman <a href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=25673"><em>Böse Spiele</em></a> (mit dessen <a href="http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Stavaric_Michael.pdf">Urversion</a> er übrigens <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1488/">unserem letzten Gast</a> Jan Böttcher im Rennen um den Klagenfurter Ernst-Willner-Preis 2007 denkbarst knapp unterlag). Alban Lefranc bringt neben <a href="http://www.blumenbar.de/buch.php?id=26"><em>Angriffe</em></a>, seinen drei biografischen Kurzromanen über den Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, den Schriftsteller Bernward Vesper und die Sängerin Nico auch seinen »in Entstehung begriffenen Roman« <em>Jimmy, chair de ma chair</em> (<em>Jimmy, Fleisch meines Fleisches</em>) mit, der <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1451/">auszugsweise bereits in der »Europa«-Ausgabe</a> der <em>K.A.</em> erschienen ist.</p>
<p><em>Die Doppel-Lesung mit anschließender Diskussion beginnt am Mittwoch, den 24. Juni, um 20 Uhr im buchLaden 46 (Kaiserstraße 46). Der Eintritt ist frei.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="-1">Fotos: © <a href="http://www.lukasbeck.com/">Lukas Beck</a> (1); Rebecca Fanuele (1).</font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
		<link>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1488/</link>
		<comments>http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1488/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>N. N.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kritische-ausgabe.de/?p=1488</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/janboettcher.jpg" width=150 height=128 class=right alt="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" title="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" />»Europa« hat sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das aktuelle Heft) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen  Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der AUTONAMA zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen? 

<strong>Jan Böttcher</strong> aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden <strong>Donnerstag, dem 18. Juni</strong>, ist er um <strong>20 Uhr</strong> im Bonner <strong>Nyx</strong> (<strong>Vorgebirgsstraße 19</strong>) unser Gast …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Europa« hat sich die <em>Kritische Ausgabe</em> in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/">aktuelle Heft</a>) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen  Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der <a href="http://www.autonama.de/">AUTONAMA</a> zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen?</p>
<dl style="width:200px; float:right; padding:6px; margin:6px;">
<dt style="text-align:center; margin:0px; padding:0px;">
<img src="http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/janboettcher.jpg" alt="Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)" />
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<dd style="text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;">Jan Böttcher<br />
(Foto: <a href="http://www.timmkoelln.com/">Timm Kölln</a>)
</dd>
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<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_B%C3%B6ttcher">Jan Böttcher</a></strong> aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden <strong>Donnerstag, dem 18. Juni</strong>, ist er im Bonner <strong><a href="http://www.das-nyx.de/">Nyx</a> (Vorgebirgsstraße 19)</strong> unser Gast und liest aus seinem aktuellen Roman <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Jan_Boettcher_Nachgluehen.28052009.2446472.html"><em>Nachglühen</em></a>, für dessen <a href="http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Boettcher_Jan.pdf">erstes Kapitel</a> er 2007 den <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/stories/110198/">Ernst-Willner-Preis</a> beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb bekam. Im Mikrokosmos eines niedersächsischen Dorfes im ehemals deutsch-deutschen Grenzgebiet der Elbauen spielend, entspinnt sich eine Geschichte um Freundschaft und Verrat, Nähe und Entfremdung, Schuld und Scham, Nähe und Ferne. Themenkomplexe, die auch im Makrokosmos Europa durchaus aktuell sind.</p>
<p>Für den musikalischen Rahmen sorgt der Autor höchstselbst. Neben seinem Roman, verriet er uns, wird Böttcher auch seine Gitarre im Gepäck haben und mit dieser »drei oder vier, vielleicht auch fünf« Songs seines Solo-Albums <a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1290/"><em>Vom anderen Ende des Flures</em></a> intonieren (musikalische Kostproben gibt es vorab bereits <a href="http://www.myspace.com/janboettcher">auf seiner Myspaceseite</a>).</p>
<p><em>Das K.A.-Lesekonzert mit Jan Böttcher beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), der Eintritt kostet 5,– bzw. ermäßigt 3,– Euro.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="-1">Foto: © <a href="http://www.timmkoelln.com/">Timm Kölln</a>.</font></p>
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