Inhalt abgleichen

»Die Esten grübeln zu oft über ihre eigene Kleinheit«

Gespräch mit der estnischen Autorin und Filmemacherin Katrin Laur

In der nächsten Runde der Lesereihe Literatour d'Europe. Neue Texte aus Europa liest am 9. November die estnische Autorin und Filmemacherin Katrin Laur aus ihrem demnächst erscheinenden Roman Porta Coeli. Im Interview verrät die Autorin vorab, warum ihr Roman gar nicht so ernst ist, wie es zunächst mit Blick auf die Geschichte scheint, was Deutschland und Estland miteinander verbindet und wie ihre Sicht auf den gegenwärtigen Zustand Europas ist.


Das verheißene Land

Im Gespräch mit dem Schriftsteller Walid Nabhan über Sprache, Heimat und sein Malta

Am 22. März ist wieder Zeit für »Literatour d’Europe. Neue Texte aus Europa« im Literaturhaus Bonn. Passend zum aktuellen Land, das in dieser Jahreshälfte die europäische Ratspräsidentschaft innehat, ist um 19:30 Uhr der Autor Walid Nabhan aus Malta zu Gast. Im Interview spricht er mit uns nicht nur über seine Erfahrung als Geflüchteter, sondern auch über sein besonderes Verhältnis zu seiner neuen Heimat.


»Weil wir viel zu sagen haben«

Interview mit dem Autor und Filmemacher Peter Krištúfek

Damit die europäische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts nicht unvergessen bleibt, hat sie der slowakische Autor und Filmemacher Peter Krištúfek in seinem zuletzt erschienenen Buch einfach aufgeschrieben. Am 8. Dezember ist er damit im Rahmen von »Literatour d'Europe. Neue Texte aus Europa« zu Gast im Literaturhaus Bonn. Im Gespräch mit uns erläutert er nicht nur, wie es zu diesem Werk gekommen ist, sondern zeigt auch auf, dass das kulturelle Leben der Slowakei mehr Aufmerksamkeit verdient.


»Schreiben ist Teil meines Lebens, ohne davon verschlungen zu werden«

Interview mit dem niederländischen Schriftsteller und Journalisten Daan Heerma van Voss

Wenn der europäische Zusammenhalt bröckelt und Politiker darüber nachdenken Ländergrenzen zu schließen, scheint es notwendig über den Staatenbund zu reden. Das Literaturhaus Bonn und die Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn bieten mit ihrer neuen Lesereihe »Literatour d’Europe. Neue Texte aus Europa« Gelegenheit dazu. Zweimal im Jahr sollen neue literarische Stimmen mitten aus Europa zu Wort kommen. Den Anfang macht an diesem Donnerstag der niederländische Autor Daan Heerma van Voss, der in seiner Heimat – nicht nur als Schriftsteller – bereits sehr erfolgreich ist und sich in jüngster Vergangenheit immer wieder der europäischen Geschichte des letzten Jahrhunderts genähert hat.


»Wir wollen etwas produzieren, das Bestand hat«

Interview mit dem Zeitschriftenmacher Peter Wagner

Während das Feuilleton in den Zeitungen immer dünner wird, scheint der Markt der Kulturzeitschriften regelrecht zu boomen. Immer wieder entstehen neue Projekte, die Kultur und Journalismus auf spannende Weise vereinen. Eine Zeitschrift, die dabei gegenwärtig heraussticht und geradezu erfrischend wirkt, ist Das Buch als Magazin. 2014 bei den Lead Awards als Newcomer-Magazin des Jahres gefeiert, trägt es mit seinen zweimal pro Jahr erscheinenden Ausgaben dazu bei, das Klassiker der Literaturgeschichte und ihre Inhalte mit der Sicht von Heute konfrontiert und ergänzt werden. Im aktuellen Heft steht der erste Teil von Goethes Faust im Mittelpunkt. Wir haben mit dem Verleger Peter Wagner gesprochen.


»Die Sprache trägt sich selbst weiter«

Interview mit der Philosophin, Lyrikerin und Romanautorin Julia Trompeter (Teil II)

Julia Trompeter ist eine Autorin, die in ihrem Romandebüt Die Mittlerin weit mehr als nur das Entstehen eines Romans behandelt. Auf ganz besondere Weise setzt sich die Schriftstellerin, die 1980 in Siegburg geboren wurde, nicht nur mit dem Literaturbetrieb auseinander, sondern denkt auch über das Verhältnis von Sprache, Denken und Handeln nach. Im zweiten Teil des Interviews, das wir mit Julia Trompeter vor ein paar Wochen geführt haben, erklärt sie unter anderem, ob sie ein literarisches Vorbild hat und wie sie die Kritik an ihrem Debüt aufgenommen hat.


»Ich wollte nicht bewusst gegen Konventionen verstoßen«

Interview mit der Philosophin, Lyrikerin und Romanautorin Julia Trompeter (Teil I)

Julia Trompeter fühlt sich in Prosa und Lyrik gleichermaßen zuhause. Mit ihrem Debütroman Die Mittlerin aus dem vergangenen Jahr hat sie ein vielschichtiges Werk vorgelegt, in dem es nicht nur um das Entstehen eines Romans geht. Julia Trompeter entspannt auch ein Netz aus vielen klugen Verweisen, bei denen gerade der griechische Philosoph Aristoteles eine wichtige Rolle spielt. Vor ein paar Wochen hat sie uns dazu Rede und Antwort gestanden und ein längeres Interview gegeben, das wir in zwei Teilen präsentieren. Im ersten Teil erklärt sie, wie es zu diesem Debüt gekommen ist und welchen Stellenwert die Lyrik in ihrem Schreiben hat.


Dem Mythos auf der Spur

Ein Gespräch mit der Kuratorin Susanne Kleine zur Rolle Anselm Kiefers in der deutschen Gegenwartskunst

Anlässlich von Ausstellungen wie »Nur Hier« in der Bonner Bundeskunsthalle, die bundesweite Ankäufe deutscher Gegenwartskunst zeigte, rücken Themen und Bildsprache der gegenwärtigen Kunstszene gebündelt in den Vordergrund. Dabei ist wiederholt der Bezug auf die Nationalgeschichte auffällig. Die Nazis, die DDR, die Mauer. Ein Künstler, dessen Werk eine intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit darstellt, ist Anselm Kiefer. Nicht als Geschichtslehrer, sondern als Spurensucher arbeitet er sich am Mythos ab und bezieht sich dabei immer wieder auch auf literarische Texte.


»Wir konzentrieren uns nun auf Literatur, weil wir inzwischen damit umgehen können«

Ein Interview mit dem Salisverleger André Gstettenhofer über das Crowdfundingprojekt für die »édition bibliophile«

Crowdfunding für Kulturprojekte hat sich bereits für viele Bereiche etabliert. Zum Beispiel im Musikbusiness ist diese Form der Vorfinanzierung von Projekten weiterhin auf dem Vormarsch. Für den Buchbereich konnten im Vergleich eher wenige Projekte auf diese Weise finanziert werden. Mit der »édition bibliophile« startet nun der Zürcher Salis Verlag ein Crowdfunding-Projekt, das ansonsten ganz von der Digitalen Welt wegweist. Alle belletristischen Titel sollen ab dem Frühjahrsprogramm 2013 auch in einer kleinen Auflage von 250 Exemplaren in besonders sorgfältiger Ausstattung vorgelegt werden. Mit André Gstettenhofer, dem Verleger des kleinen Schweizer Verlags, sprach K.A.-Chefredakteur Benedikt Viertelhaus.


»Mit Sizilien wird der Ausnahmezustand gewissermaßen von Anfang an gesetzt«

Florian Scheibe im Gespräch über seinen Debütroman Weiße Stunde

Im Frühjahr legte der 1971 in München geborene Schriftsteller Florian Scheibe mit Weiße Stunde seinen ersten Roman vor. Der studierte Kulturwissenschaftler und Historiker zeigt einmal mehr, dass es neben dem klassischen Krimi Spannungsromane gibt, die mit Sprachwitz und einer gewissen Lust zum Experiment den Leser zu fesseln wissen. Mit K.A.-Chefredakteur Benedikt Viertelhaus hat er über die Inspirationen zu seinem Debüt und die Schwierigkeiten bei der Arbeit am zweiten Roman gesprochen.


 

Spendenaufruf

Die »Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Literatur im Dialog« sowie das Online-Magazin wird von einer jungen, ehrenamtlichen Redaktion betreut. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, mit unserer Arbeit weiterzumachen.

Detaillierte Hinweise für Spenden finden Sie im Impressum.

Wenn Sie mögen, können Sie uns auch ganz einfach unterstützen, während Sie online einkaufen, einen Flug oder Ihren nächsten Urlaub buchen – ohne, dass es Sie mehr als ein paar zusätzliche Mausklicks kostet. Wenn Sie vor dem Einkauf bzw. der Buchung über nachstehenden Button zu einem Online-Shop gehen und dort dann wie gewohnt einkaufen, bekommt die »Kritische Ausgabe« automatisch eine kleine Spende von etwa fünf Prozent des Einkaufswertes gutgeschrieben. Ihnen entstehen dadurch garantiert keine Mehrkosten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!