Wenn das Glück, am Leben geblieben zu sein, zur Hölle wird
»Krieg tötet. Immer. Er besteht darin, zu töten und getötet zu werden. Das Problem der Überlebenden wiederum liegt darin, dass sie getötet haben. Aber nicht getötet worden sind.« Mit barmherzig-milder Stimme, aber merkwürdiger Sachlichkeit schildert Ordensschwester »Mama« Zara (Zoé Kovacs) das grausame Dilemma der Patienten in dem von ihr geleiteten Hospiz Sainte Jeanne. Kriegsversehrte Kreuzritter sollen hier ihre Traumata aufarbeiten. Mit der Unterstützung der Kranken- und Mitschwestern Klara (Katja Wiefel) und Violetta (Viola Streicher) zieht die Ordensmutter mit ihren sechs zerrütteten Patienten durch die Lande, um Geld für ihr Hospiz zu sammeln, und gewährt den Spendern dafür Einblick in die neuesten Therapiemethoden. Das Ziel der barmherzigen Schwestern besteht darin, die kriegsversehrten Männer zu heilen und ihren Glauben zu stärken, so dass sie wieder als Gotteskrieger losziehen können – in einen neuen Kreuzzug ...




