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Die stufenweise Ankunft in der schwedischen Kultur

In ihrem zweiten ›Bericht aus Schweden‹ erzählt K.A.-Redakteurin Lina Rieth von einem Besuch auf der Göteborger Buchmesse und ersten Konversationen in denen bara svenska (nur Schwedisch) gesprochen wurde.


Välkommen till Sverige oder eher Welcome in Sweden! – Mina första veckor i Växjö

Erwartungen, Erfahrung und Erlebnisse einer Bonner Studentin in Växjö, Småland

Freitag, 26.08.2011, Ankunft in Växjö, der Stadt, die in ihrem Namen einige der beliebtesten Buchstaben des Schwedischen vereint. Mitten im Herzen Smålands wird K.A.-Redakteurin Lina Rieth ein Semester studieren und von dort aus in alle Himmelsrichtungen herauslaufen und Schweden erkunden. Von ihren Erfahrungen berichtet sie im kommenden halben Jahr regelmäßig an dieser Stelle.


Zwischen Klischee und Realität »sehen« lernen

Auslandserfahrungen unserer Korrespondentin aus Paris

Paris – eine Stadt voller Mythen und Klischees – kann an Frankophilie leidende Abenteurer schnell desillusionieren. Marion Acker berichtet, wie sie dort das richtige »Sehen« erst lernen musste und welche Strategien sie entwickelte, um der Reizüberflutung zwischen Eiffelturm und Sacré-Cœur Herr zu werden.


Von Supermärkten und Superkräften

»Rapport de Genève«

In einer Stadt wie Genf, in der es mehr Millionäre als Obdachlose gibt, fehlt es den Menschen an nichts. Sie haben alles im Überfluss – vor allem Zeit. Nicht, dass ich es für nötig hielte, die vielen Klischees über das Schweizer Zeitgefühl um einen weiteren Text zu bereichern, ich möchte hier nur von meinen ersten Eindrücken von diesem Land berichten – und diese sind geprägt vom Thema Zeit und der Frage, wie die Schweizer zu ihr kamen.


Das neue Babylon, oder: Thank dir beaucoup, Genf/Geneva/Genève!

Eine etwas kryptisch anmutende Überschrift ist das vielleicht, aber darin ist bereits enthalten, was ich in meinem letzten Bericht aus Genf noch sagen wollte. Als ich vor etwa einem Jahr Bescheid bekommen habe, dass mich mein Erasmus-Jahr in diese kleine Großstadt an der südwestlichen Spitze der Schweiz verschlagen würde, hatte ich keine Ahnung davon, was mich erwarten würde. Ich blätterte Touristeninformationen durch und stieß immer wieder auf die Aussage, wie international doch diese Stadt sei. Naja, dachte ich. Gut, da sind die UNO und viele internationale Organisationen – aber was kann man schon von einer Stadt erwarten, die knapp so groß ist wie Bonn? ...


Goodbye, Oxford!

Meine Koffer sind gepackt. In einigen Stunden werde ich von London-Gatwick wieder gen Heimat fliegen. Mein Oxford-Jahr ist vorüber und es gilt nun, Goodbye zu sagen. Einige Tränchen lassen sich nicht vermeiden: das Abschiednehmen fällt mir schwer nach so einer aufregenden und bereichernden Zeit in einer wundervollen Stadt ...


Auf dem Zauberberg…

… war ich noch nicht, obwohl ich ja jetzt schon seit einem halben Jahr hier in der Schweiz verweile und es ja eigentlich meine germanistisch-wissenschaftliche Pflicht wäre, nach Davos zu fahren und ihn einmal zu besteigen. Nicht umsonst klaue ich dieses Mal unserm selig’ Thommy den Titel seines Wälzers, um einen Einstieg für meinen neuen Bericht aus Genf zu haben. Was ist die Zeit, fragt sich da der liebe Hans Castorp, und auch ich frage mich so langsam: Was ist die Zeit und wo vor allem ist sie geblieben?


»It's part of the Oxford experience!«

Inzwischen ist der Sommer in Oxford angekommen: Die Bäume sind grün, die Parks strotzen vor bunter Blumenpracht und in dem Seitenflüsschen der Themse, das durch den Innenhof meines Wohnheims fließt, lernen flauschige Küken gerade schwimmen. Nach Monaten des Frierens in der Bibliothek, der abgestorbenen Finger am Fahrradlenker und schnupfigem Näschen scheinen nicht nur besagte Blumenmeere, sondern auch DozentInnen und StudentInnen regelrecht aufzublühen. Das ist die gute Seite ...


»Germany« – das bin ich?

Eine der ersten Fragen, die man in Oxford (und wohl nicht nur hier) gestellt bekommt, wenn man neue Leute kennenlernt, ist neben Studienfach und -programm: „Where are you from?“ – „Germany“, gebe ich dann zur Antwort, manchmal noch hinzufügend: „Bonn University“. Meist entspinnt sich dann ein Small Talk nach Schema X. Man sei ja auch schon einmal dort gewesen, in Munich, Hamburg, Berlin, Cologne. Deutschland sei ein schönes Land. Alle seien so freundlich. Und das Bier sei lecker! Ich bestätige das, höflich lächelnd, und frage zurück: „Where are you from?“ – „USA“, „Scotland“, „China“, heißt es dann, und das Gespräch nimmt seinen vertrauten Lauf ...


(M)Eine ganz normale Woche

Verzweifelt überlegte ich seit einigen Tagen, über was ich eigentlich meinen aktuellen Bericht aus Oxford schreiben könnte. „Es passiert ja nix“, dachte ich. Obwohl – „nix“, das stimmt ja so nicht ganz. Deshalb habe ich mich entschlossen, alle Welt an einer x-beliebigen Oxforder Studentinnen-Woche teilhaben zu lassen. Bitte sehr ...


 

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