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 <title>Kritische Ausgabe Plus - Redaktion</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/taxonomy/term/90/0</link>
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 <language>de</language>
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 <title>»Zwischen zwei Welten« - Neuerkundungen im Werk des Schriftstellers, Reporters und Seefahrers Heinrich Hauser.</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBzwischen-zwei-welten%C2%AB-neuerkundungen-im-werk-des-schriftstellers-reporters-und-seefahrers-0</link>
 <description>&lt;p&gt;Ein erfolgreicher Schriftsteller, dessen scharfe Beobachtungsgabe und humanistische &amp;Uuml;berzeugung ihn ganz selbstverst&amp;auml;ndlich zur offenen Kritik an der Naziherrschaft treiben, mu&amp;szlig; seine Heimat verlassen und in die USA emigrieren. Seine Frau und die beiden Kinder sind bereits in New York. Die Frau arbeitet in einem Warenhaus, er &amp;uuml;bernimmt den Haushalt, kauft aus Geldmangel Schlachtabf&amp;auml;lle, an denen die Familie fast stirbt.&lt;/p&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Heinrich Hauser&quot; src=&quot;/sites/default/files/u89/hauser_4_2.jpg&quot; style=&quot;width: 200px; float: left; height: 256px&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
	Doch das Ganze nimmt eine au&amp;szlig;erordentliche Wendung. Gerade als das Ehepaar bereit ist, den letzten Halt, einander n&amp;auml;mlich, aufzugeben, um vielleicht &amp;uuml;ber neue Beziehungen den Kindern eine Zukunft zu sichern, pr&amp;auml;sentiert das Schicksal einen deus ex machina: einen Verleger, der die d&amp;uuml;steren Texte des gehetzten Europ&amp;auml;ers ver&amp;ouml;ffentlicht. Geld kommt ins Haus, und der intellektuelle Familienvater beschlie&amp;szlig;t etwas Ungeheures ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heinrich Hauser (1901-1955) schrieb Romane, Reiseb&amp;uuml;cher und Firmenschriften. 1938 emigrierte er in die USA, wo er sich als Autor, &amp;Uuml;bersetzer und Farmer durchschlug. Aus dieser Zeit stammen die Ver&amp;ouml;ffentlichungen aus dem Nachla&amp;szlig;, die in &lt;em&gt;Sinn und Form&lt;/em&gt;, der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; und dem Weidle Verlag in diesem Fr&amp;uuml;hjahr erschienen sind. Diesen Texten und dem Werdegang des Autors ist der Abend gewidmet. Seine im Rahmen von Ruhr.2010 wiederaufgelegte Ruhrgebietsreportage &amp;raquo;Schwarzes Revier&amp;laquo; konnte bereits ein breites Publikum f&amp;uuml;r den bis dahin fast vergessenen Autor gewinnen. Die nun erstmalig ver&amp;ouml;ffentlichten Texte zeigen die Breite seines Schaffens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&lt;em&gt;Dienstag, 02. 10. 2012, 20:30 Uhr&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Buchh&amp;auml;ndlerkeller&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;em&gt;Carmerstr.1&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;10623 Berlin-Charlottenburg&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Eintritt 3,-/5,- Euro&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBzwischen-zwei-welten%C2%AB-neuerkundungen-im-werk-des-schriftstellers-reporters-und-seefahrers-0#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 07:39:44 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Das Geld von uns allen</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/das-geld-von-uns-allen</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Der Begriff &amp;raquo;Crowdfunding&amp;laquo; stammt, wie k&amp;ouml;nnte es anders sein, aus den diffusen Weiten des Internets. Pionier des Konzepts war Brian Camelio, der bereits im Jahr 2000 die Internetseite Artistshare.com gr&amp;uuml;ndete. Bekannt wurde Crowdfunding ab 2008 mit dem Unternehmen Kickstarter. Zu etwa dieser Zeit gelangte das Wort ins Deutsche, zuerst holprig als &amp;raquo;Gruppenfinanzierung&amp;laquo; &amp;uuml;bersetzt. Besser trifft es der Begriff &amp;raquo;Schwarmfinanzierung&amp;laquo;, betont dies doch die Dynamik des Internets, die Crowdfunding erst m&amp;ouml;glich macht: Den Schwarm, eine handelnde, anonyme Menge von Menschen, die sich online bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;raquo;Where the fans make it happen&amp;laquo; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;N&amp;uuml;chtern gesehen ist Crowdfunding eine neue Methode der Kapitalbeschaffung. Allein das ist schon bemerkenswert. Etwas weniger n&amp;uuml;chtern gesehen ist Schwarmfinanzierung eine atemberaubende M&amp;ouml;glichkeit f&amp;uuml;r Kreative und Fans gemeinsam Projekte zu realisieren und vielleicht das Beste, das Kunst und Literatur seit der Kommerzialisierung des Kulturbetriebes passieren konnte. Aber worum geht es &amp;uuml;berhaupt? Es geht um die Finanzierung von Projekten abseits des Geldes der Banken. Und das funktioniert so: Ein Projekt stellt sich auf einer einschl&amp;auml;gigen Crowdfunding-Seite (etwa &lt;a href=&quot;http://www.startnext.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;startnext.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;) online vor und wirbt um Kapital. Dabei wird die ben&amp;ouml;tigte Summe gesch&amp;auml;tzt und jedem Nutzer offen gelassen, wie viel Geld er dem Projekt zubringen m&amp;ouml;chte. Oft sind dies nur kleinere Summen von ein paar Euro, doch die Masse, der Schwarm, macht die Finanzierung m&amp;ouml;glich &amp;ndash; genauer gesagt&amp;nbsp; realisiert man erst gemeinsam das Projekt. Der Nutzer, der Rezipient, der Fan wird zum M&amp;auml;zen 2.0, einem oft genannten &amp;raquo;Business Angel&amp;laquo;, gemeinsam mit tausend Weiteren. Doch anders als (ganz ganz) fr&amp;uuml;her bei Walther von der Vogelweide geschieht das neue M&amp;auml;zenentum in der Anonymit&amp;auml;t des Internets, mit Hilfe moderner Online-Bezahlsysteme in wenigen Sekunden und durch ein paar simple Klicks. Ohne das World Wide Web w&amp;auml;re Crowdfunding undenkbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Kommerziell aber nicht kapitalistisch&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Was viele Menschen an Crowdfunding fasziniert, ist die eigene Erm&amp;auml;chtigung, die demokratische Teilhabe. Crowdfunding ist ein direkter Handel zwischen Produzenten und Verbrauchern, K&amp;uuml;nstlern und Rezipienten. Was dem Crowdfunder nicht gef&amp;auml;llt, wird nicht finanziert und also auch nicht produziert. Damit z&amp;auml;hlt die Stimme des einzelnen Fans f&amp;uuml;r genau ein konkretes Projekt. Ein weiterer bestechender Aspekt: Crowdfunding ist kommerziell, aber nicht kapitalistisch. Es geht nicht um den Wert eines Projektes oder einer Ware (zum Wiederverkaufen oder Verdienen) sondern um das Projekt selbst. Der Crowdfunder erwirbt, je nach H&amp;ouml;he des eingebrachten Kapitals, neben dem Produkt besondere, pers&amp;ouml;nliche Vorteile. Diese unterscheiden sich von Angebot zu Angebot: angefangen von Namensnennung, Autogramm, pers&amp;ouml;nlicher Widmung, Mitbestimmung bei der Gestaltung bis hin zu einzigartigen Bonusinhalten wie Original-Kunstwerken oder pers&amp;ouml;nlichem Kontakt zu den Machern des Projekts &amp;ndash; alles, was das wahre Herz eines Fans begehrt. Damit erscheint Crowdfunding zwar nicht als &amp;raquo;Finanzdemokratie&amp;laquo;, wohl aber als demokratische Finanzierung in Zeiten mangelnden Vertrauens gegen&amp;uuml;ber Banken. Gut ist das insbesondere f&amp;uuml;r kleinere Projekten und Nischenprodukte, die kaum Chancen auf klassische Finanzierung h&amp;auml;tten. Kleinere Projekte und Nischenprodukte? Wer da nicht sofort an Kunst und Literatur denkt, hat eventuell die finanzielle Problematik heutiger Kulturschaffender verschlafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Gerade im k&amp;uuml;nstlerischen Bereich, abseites der gro&amp;szlig;en Unterhaltungsindustrie, &amp;uuml;berzeugt Crowdfunding als Chance. Dadurch, dass die Zielgruppe der Investoren deckungsgleich mit der Zielgruppe der Rezipienten ist, muss sich der Inhalt des Endprodukts &amp;ndash; etwa eines Buches oder eines Heftes einer Zeitschrift &amp;ndash; nicht von Investoren oder Verlegern diktierten Auflagen unterwerfen. Aber der Schwarmfinanzierer erh&amp;auml;lt nichts von seinem Geld zur&amp;uuml;ck &amp;ndash; er ist also weniger Investor als selektiver K&amp;auml;ufer und M&amp;auml;zen. Ist dieser Weg eventuell eine Alternative zur vieldiskutierten Kulturflatrate? Zumindest fasziniert das System Crowdfunding immer mehr Projekte und damit die Arbeit der Menschen, die hinter diesen Projekten stehen: Zu Beginn des Jahres 2012 waren es allein auf Kickstarter &amp;uuml;ber 10.000 erfolgreiche Finanzierungen durch den Schwarm. Durch den individuell festlegbaren Preis und die entstehende pers&amp;ouml;nliche Verbindung zum Produkt, wird sogar aktiv Raubkopierern entgegengewirkt. Deren Hauptargument &amp;raquo;Das trifft ja eh nur die Gro&amp;szlig;en&amp;laquo; greift eben nicht mehr, denn der direkte Kontakt mit den Produzenten macht deutlich, dass sich diese gar nicht grundlegend von den Rezipienten unterscheiden, dass sie Menschen wie &amp;raquo;Du und Ich&amp;laquo; sind, die f&amp;uuml;r die Finanzierung ihrer Arbeit ins Rampenlicht der Internet-&amp;Ouml;ffentlichkeit treten &amp;ndash;&amp;nbsp; Menschen wie die Redakteure der Kritischen Ausgabe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Geld f&amp;uuml;r unser Themenheft &amp;raquo;Geld&amp;laquo; &amp;ndash; Ein Selbstversuch&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/K.A.%20Crowdfunding%20Teaser.jpg&quot; style=&quot;margin: 20px; float: right; width: 300px; height: 175px;&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;Im Rahmen des im Oktober erscheinenden, 23. Heftes der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt;, besch&amp;auml;ftigen wir uns ausgiebig mit dem Themenkomplex Geld und Finanzen, mit dem Einfluss des Geldes in und auf die Literatur und den Literaturbetrieb. Sowohl Geld als auch Literatur sind Mittel, die demselben Zweck dienen: dem Austauschen von Inhalten und der Verst&amp;auml;ndigung &amp;uuml;ber bestimmte Werte. Kann man Worte f&amp;uuml;r bare M&amp;uuml;nze nehmen? Zerst&amp;ouml;rt Geld soziale Beziehungen? Kann man einen historischen Roman als Kritik am gegenw&amp;auml;rtigen Finanzkapitalismus lesen? Diese und andere spannende Fragen sollen im kommenden Themenheft gestellt werden. Um diesen Austausch von Inhalten mit unseren Lesern &amp;ndash; also die Produktion des Heftes &amp;ndash; zu realisieren ben&amp;ouml;tigen wir genau das, was wir uns zum Thema auserkoren haben: Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Als verlagsunabh&amp;auml;ngige, ehrenamtlich t&amp;auml;tige Redaktion, die selbst Teil des Literaturbetriebes ist (und ebenfalls kaum Chance auf klassische Finanzierung durch Banken oder Gro&amp;szlig;investoren hat),&amp;nbsp; interessierte uns das Thema Crowdfunding nat&amp;uuml;rlich sehr. Anstatt Schwarmfinanzierung nur zum Gegenstand eines Textes zu machen, entschied die Kritische Ausgabe sich f&amp;uuml;r einen Selbstversuch. Wir&amp;nbsp; machen das kommende Themenheft &amp;raquo;Geld&amp;laquo; zum Gegenstand einer Schwarmfinanzierung. Dabei geht es nat&amp;uuml;rlich nicht nur um die finanzielle Realisierung des n&amp;auml;chstes Heftes: Die gemachten Erfahrungen dienen als Grundlage f&amp;uuml;r einen (wie gewohnt kritischen) Bericht aus erster Hand. Und nun k&amp;ouml;nnen Sie, verehrter Leser, liebe Leserin, als Crowdfunder und M&amp;auml;zen 2.0 auf &lt;a href=&quot;http://www.startnext.de/kritische-ausgabe-23&quot;&gt;&lt;em&gt;startnext.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; an diesem Versuch teilnehmen. Werden Sie zu einem Teil des Schwarms? Wir sind mehr als gespannt.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/das-geld-von-uns-allen#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Sun, 29 Jul 2012 09:14:10 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Ute Friederich</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>TextBauSteine – Literatur und Baukunst</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/textbausteine-%E2%80%93-literatur-und-baukunst</link>
 <description>&lt;p&gt;Das 24. Heft der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; widmet sich dem Themenschwerpunkt &amp;raquo;Architektur&amp;laquo;. Damit wenden wir uns einem Bereich zu, der die Beziehung von Literatur und Architektur problematisiert und in ihren diversen Ber&amp;uuml;hrungspunkten verhandelt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Besch&amp;auml;ftigung mit dem literarischen und architektonischen Raum, sondern auch die Fragen, wie Literatur in der Architektur und Architektur in Textr&amp;auml;umen genauso wie in Raumtexten etabliert, inszeniert und reflektiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Ausgehend davon ergeben sich einerseits Antworten darauf, welche Bedeutung Schreiborte f&amp;uuml;r die Literatur haben, wie Architektur imaginiert oder Literatur beim Bauen rezipiert wird, andererseits l&amp;auml;sst sich aber auch die Kategorie des Raums eingehend beschreiben. Sp&amp;auml;testens seit dem &lt;em&gt;spatial turn&lt;/em&gt; ist dessen Diskussion in den Kultur- und Sozialwissenschaften relevant und findet auf vielf&amp;auml;ltige Weise in Form von Texten aber auch in Ausstellungen, wie zum Beispiel der M&amp;uuml;nchner Ausstellung &amp;raquo;Architektur wie sie im Buche steht. Fiktive Bauten und St&amp;auml;dte in der Literatur&amp;laquo; statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Themenheft der &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt;&amp;nbsp;im kommenden Jahr widmet sich also einem Thema, das Teil aktueller wissenschaftlicher Diskurse ist. Angesichts der F&amp;uuml;lle wissenschaftlicher Publikationen in diesem Bereich bietet es sich geradezu an, bisherige Forschung mit Blick auf das Verh&amp;auml;ltnis von Literatur und Architektur zu reflektieren und die Bedeutung des Ph&amp;auml;nomens &lt;em&gt;Raum&lt;/em&gt; neu zu hinterfragen. In diesem Zusammenhang lassen sich einige interessante Aspekte anf&amp;uuml;hren, deren Behandlung die bisherige Diskussion bereichern und vorantreiben kann:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
			&amp;ndash; Wie werden R&amp;auml;ume in der Literatur funktionalisiert bzw. wie reagieren Architektur und Literatur aufeinander?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			&amp;ndash; Welche Rolle spielen Architekten in der Literatur und Schriftsteller in der Architektur?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			&amp;ndash; Wie gestalten Raumphantasien, Grenz- und Schwellenerfahrungen sowohl Literatur als auch Architektur und wie wirken sie sich auf die jeweilige Gestaltung der R&amp;auml;ume aus?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			&amp;ndash; Wie tragen Literatur und Architektur zur Ordnung und Archivierung von Wissen bei und gestalten auf diese Weise Gedankengeb&amp;auml;ude?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r ihr Themenheft sucht die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; wissenschaftliche Beitr&amp;auml;ge, die sich zum Beispiel diesen Fragestellungen widmen und ferner auch solche, die &amp;uuml;ber den literaturwissenschaftlichen Blickwinkel hinausgehen und die aufgeworfenen Fragen gerade durch kunstwissenschaftliche &amp;Uuml;berlegungen der Architektur, der Bildenden und Darstellenden Kunst oder aber auch der Musik sowie anderer Medien beantworten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir m&amp;ouml;chten Sie zun&amp;auml;chst gerne bitten, Ihr Thema in einem &lt;strong&gt;kurzen Expos&amp;eacute;&lt;/strong&gt; von etwa 3.500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zu skizzieren. Bitte schicken Sie dieses Expos&amp;eacute; bis einschlie&amp;szlig;lich &lt;strong&gt;Mittwoch&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;, den 01.08.2012&lt;/strong&gt; an: &lt;a href=&quot;mailto:heft@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;heft@kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie erhalten bis zum &lt;strong&gt;15.08.2012&lt;/strong&gt; eine &lt;strong&gt;R&amp;uuml;ckmeldung&lt;/strong&gt; zu ihrem Expos&amp;eacute;, in dem wir Sie ggf. um einen ausf&amp;uuml;hrlich formulierten Beitrag bitten. Redaktionsschluss f&amp;uuml;r die Beitr&amp;auml;ge ist &lt;strong&gt;Freitag, der 28.10.2012&lt;/strong&gt;. Der Text sollte einen Umfang von 18.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat) nicht &amp;uuml;berschreiten. Erscheinungstermin des Heftes: M&amp;auml;rz 2013.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns auf Ihre Beitr&amp;auml;ge!&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/textbausteine-%E2%80%93-literatur-und-baukunst#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Tue, 10 Jul 2012 08:06:42 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4831 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>Vom Glück, ein Briefträger zu sein</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/vom-gl%C3%BCck-ein-brieftr%C3%A4ger-zu-sein</link>
 <description>&lt;div class=&quot;rtejustify&quot;&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;Wenn die K&amp;ouml;niglich D&amp;auml;nische Botschaft eine junge Autorin vorstellt, dann muss diese schon etwas Besonderes sein. Tats&amp;auml;chlich ist Charlotte Weitze eine herausragende literarische Vertreterin ihrer Heimat, die sich der Wertsch&amp;auml;tzung ihres Landes sicher sein kann.&amp;nbsp;Ihre Kurzgeschichtensammlung &lt;em&gt;Skifting &lt;/em&gt;wurde mit dem Danish Writers Debut Award ausgezeichnet, ihr Roman &lt;em&gt;Vom Gl&amp;uuml;ck ein Brieftr&amp;auml;ger zu sein&lt;/em&gt;&amp;nbsp;mit dem d&amp;auml;nischen Literaturpreis. Die kommende Lesung l&amp;auml;d deutsche Literaturbegeisterte ein, die Texte der jungen Autorin f&amp;uuml;r sich zu entdecken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;https://lh4.googleusercontent.com/-J1i-ERiHXxY/T7Uc5MBqIrI/AAAAAAAAEOo/SPF2dyEtFrE/s800/re.png&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; border-top-width: 1px; border-right-width: 1px; border-bottom-width: 1px; border-left-width: 1px; border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; margin-left: 20px; margin-right: 20px; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px; float: right; width: 275px; height: 75px; &quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;rtejustify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;Die Kritische Ausgabe freut sich, Charlotte Weitze im Rahmen der bekannten Lesereihe&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;&amp;raquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;&lt;strong&gt;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&amp;laquo;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; font-size: 14px; &quot;&gt;&amp;nbsp;ank&amp;uuml;ndigen zu d&amp;uuml;rfen. Diese findet wieder in&amp;nbsp;Partnerschaft mit lab concepts GmbH, meva media und der&amp;nbsp;regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn im LVR-LandesMuseum statt.&amp;nbsp;Schauspieler Dirk Pettenkofer liest aus der deutschen &amp;Uuml;bersetzung von &lt;em&gt;Vom Gl&amp;uuml;ck, ein Brieftr&amp;auml;ger zu sein&lt;/em&gt;. Im Anschluss daran kann mit der Autorin selbst diskutiert werden. Als Moderation f&amp;uuml;hrt Sandra Meyer (lab concepts GmbH) durch den Abend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;rtejustify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Vom Gl&amp;uuml;ck, ein Brieftr&amp;auml;ger zu sein&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;folgt dem Albino Kaspar in den Norden Skandinaviens, wo dieser seinen Traum, Postbote zu werden, verwirklicht. Mit seiner Ankunft kann auch die andauernde Dunkelheit dieser Region nicht l&amp;auml;nger ihren fremden und seltsamen Charakter verbergen. In der Figur Kaspars verbinden sich Leib und Geist zu einem sprachlichen Experimentierfeld und machen eine allein literarisch klare Welt zug&amp;auml;nglich, wo, die Schafzucht als eintr&amp;auml;glichste Wirtschaftsform und Kunstzweck gleicherma&amp;szlig;en ertr&amp;auml;umt wird. Wo anders k&amp;ouml;nnte die vielbeschworene Vorstellung Europas besser erfahrbar sein, als in einem Roman,&amp;nbsp;der Europas Grenzlande literarisch erfahrbar und erreichbar macht? Dabei bezieht die visuelle Metaphorik aus Transparenz, Licht und Schatten auch andere Sinne ein:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;rtejustify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-M4pibLnkN0o/T7Uc5KUTMAI/AAAAAAAAEOs/8LMxFGnVl6c/s800/131313.png&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; border-top-width: 1px; border-right-width: 1px; border-bottom-width: 1px; border-left-width: 1px; border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; margin-left: 20px; margin-right: 20px; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px; float: left; width: 349px; height: 250px; &quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote class=&quot;rtejustify&quot;&gt;&lt;p&gt;
	&amp;raquo;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;(&amp;hellip;) Kaspar geht einkaufen und kocht f&amp;uuml;r Rusk, der den Fleischeintopf genie&amp;szlig;t und erz&amp;auml;hlt, so dass ihm die So&amp;szlig;e aus den Mundwinkeln rinnt: &amp;bdquo;&amp;hellip;also, wei&amp;szlig;t du, Sofies Schaf nennt man Stradivarius-Schaf. Nach dem Geigenbauer. Er fand das beste Holz ganz oben in den Bergen. Je langsamer Holz w&amp;auml;chst, umso dichter werden die Jahresring, und das gibt den Violinen ihren sch&amp;ouml;nen Klang. Bei den Schafen ist das fast genauso. Eines ihrer Geheimnisse, das sich hinter dem feinen Fleisch verbirgt, ist, dass sie hoch oben in den Bergen leben. Das Fleisch ist fest, aber verdammt zart. Sofie hat mir ein St&amp;uuml;ck geschenkt, damals, als wir jung waren. Ansonsten ist es schei&amp;szlig;teuer. (&amp;hellip;)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;&amp;laquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote class=&quot;rtejustify&quot;&gt;&lt;p&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;div class=&quot;rtejustify&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;line-height: 20px; &quot;&gt;Mittwoch, 23. Mai. 2012, 19 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtejustify&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;LVR-LandesMuseum Bonn&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtejustify&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;Colmanstra&amp;szlig;e 14-18&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtejustify&quot; style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;
	&lt;span style=&quot;font-size:14px;&quot;&gt;Der Eintritt ist frei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/vom-gl%C3%BCck-ein-brieftr%C3%A4ger-zu-sein#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 17 May 2012 15:47:39 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Dirk Walbrühl</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4810 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>»Man denkt noch rasch an Geld und solche Dinge«</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBman-denkt-noch-rasch-geld-und-solche-dinge%C2%AB</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Das 23. Heft der &amp;raquo;Kritischen Ausgabe&amp;laquo; (&amp;raquo;K.A.&amp;laquo;) wird sich dem Themenschwerpunkt &amp;raquo;Geld&amp;laquo; widmen. Damit wendet sich die &amp;raquo;K.A.&amp;laquo; einem Begriffsfeld zu, dessen anhaltende Aktualit&amp;auml;t gerade mit Blick auf die finanzpolitischen Entwicklungen in Europa au&amp;szlig;er Frage steht. Aber nicht nur politisch ist dieses Thema immer wieder aktuell und wird es wohl auch im Jahr 2012 bleiben. Auch in Literaturproduktion und -wissenschaft hat es in den letzten Jahren gleicherma&amp;szlig;en verst&amp;auml;rkte Beachtung gefunden.Prominente Beispiele sind Christof Magnussons Roman &lt;em&gt;Das war ich nicht&lt;/em&gt; oder der Essay &lt;em&gt;Das Gespenst des Kapitals&lt;/em&gt; des Berliner Literaturwissenschaftlers Joseph Vogl. &amp;raquo;Geld&amp;laquo; wurde jedoch nicht erst nach der Jahrtausendwende als literarisches Thema entdeckt. Bereits im 18. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem der gro&amp;szlig;en Motive der Literatur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der 1919 gestorbene, &amp;ouml;sterreichische Schriftsteller Peter Altenberg schrieb: &amp;raquo;Geld ist eine vollkommen gleichwertige Kraft zur Erhaltung unseres Organismus wie unsere &amp;uuml;brige Nervenkraft. Es ist ganz ebenso ein Erzeuger, Erhalter, Steigerer unserer Gesamt-Lebens-Energien.&amp;laquo; Geld ist also nicht lediglich ein Thema, das von der Literatur in vielf&amp;auml;ltiger Weise aufgegriffen wird, die Beziehung zwischen beiden ist komplexer, sind doch beide Mittel, die demselben Zweck dienen: dem Austauschen von Inhalten und dem Transport von Werten vermittelt durch bestimmte Zeichen. Und noch etwas wird in den Worten Peter Altenbergs deutlich: die Schnittstelle zwischen Geld und Pers&amp;ouml;nlichkeit bzw. das spannungsreiche Verh&amp;auml;ltnis zwischen Individualit&amp;auml;t und Kapitalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	F&amp;uuml;r ihr n&amp;auml;chstes Themenheft sucht die &amp;raquo;Kritische Ausgabe&amp;laquo; wissenschaftliche Beitr&amp;auml;ge, die sich dem oben skizzierten Thema widmen und es nicht nur aus literaturwissenschaftlichem Blickwinkel beleuchten, sondern sich dem Thema &amp;raquo;Geld&amp;laquo; auch aus der Perspektive anderer wissenschaftlicher Disziplinen n&amp;auml;hern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wir m&amp;ouml;chten Sie zun&amp;auml;chst bitten, Ihr Thema in einem &lt;strong&gt;kurzen Expos&amp;eacute;&lt;/strong&gt; von etwa 3.500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zu skizzieren. Bitte schicken Sie dieses Expos&amp;eacute; bis einschlie&amp;szlig;lich &lt;strong&gt;Mittwoch, den 29.02.2012,&lt;/strong&gt; an: &lt;a href=&quot;mailto:heft@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;heft@kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Sie erhalten dann bis zum &lt;strong&gt;31.03.2012&lt;/strong&gt; eine &lt;strong&gt;R&amp;uuml;ckmeldung &lt;/strong&gt;zu ihrem Expos&amp;eacute;, in der wir Sie ggf. um einen ausf&amp;uuml;hrlich formulierten Beitrag bitten, den Sie bitte sp&amp;auml;testens am &lt;strong&gt;31.05.2012&lt;/strong&gt; einreichen. Der Text sollte einen Umfang von 18.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat) nicht &amp;uuml;berschreiten. Erscheinungstermin des Heftes: Oktober 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Wir freuen uns auf Ihre Beitr&amp;auml;ge!&lt;br /&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBman-denkt-noch-rasch-geld-und-solche-dinge%C2%AB#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Ute Friederich</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4780 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>Die K.A. hat eine neue Homepage</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/die-ka-hat-eine-neue-homepage</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Liebe Leser und Leserinnen,&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
	ich freue mich, Sie heute im Namen der Redaktion der Kritischen Ausgabe auf unserer neuen Internetpr&amp;auml;senz begr&amp;uuml;&amp;szlig;en zu d&amp;uuml;rfen. Bereits ein fl&amp;uuml;chtiger Blick auf die neue Seite d&amp;uuml;rfte deutlich machen, dass wir grundlegende Neuerungen eingef&amp;uuml;hrt haben.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	Was hat sich ver&amp;auml;ndert?&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Men&amp;uuml;-F&amp;uuml;hrung&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtejustify&quot;&gt;
	Auf der alten Webseite gab es eine Men&amp;uuml;leiste mit einer Vielzahl an Rubriken f&amp;uuml;r Artikel im linken Seitenrand. Wir haben diese Men&amp;uuml;leiste vereinfacht. Sie finden nun alle Artikel zugeordnet unter die vier Hauptrubriken &amp;bdquo;Literatur&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Theater&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Musik&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Kontroverse&amp;ldquo;. Wenn Sie mit der Maus &amp;uuml;ber diese Rubriken fahren, &amp;ouml;ffnet sich ein Men&amp;uuml; f&amp;uuml;r Subrubriken (z.B. &amp;bdquo;Kritik&amp;ldquo;; &amp;bdquo;Portrait&amp;amp;Interview&amp;ldquo;). Zu den Rubriken &amp;bdquo;Heft&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Shop&amp;ldquo; kommen wir sp&amp;auml;ter.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtecenter&quot;&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/homepage_neu_01.jpg&quot; style=&quot;width: 350px; height: 57px; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Bildleiste&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	In der Mitte unserer Seite finden Sie eine Bildleiste, welche die Rubriken des Hauptmen&amp;uuml;s zwecks einer vereinfachten Navigation wieder aufgreift. Die Illustrationen der Bildleiste stammen aus dem jeweils aktuellen Heft.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtecenter&quot;&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/homepage_neu_02.jpg&quot; style=&quot;width: 350px; height: 83px; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Boxen f&amp;uuml;r Rubriken&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	Unter der Bildleiste finden Sie vier Boxen f&amp;uuml;r die vier Hauptrubriken &amp;bdquo;Literatur&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Theater&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Musik&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Kontroverse&amp;ldquo;. Der jeweils aktuellste Text ist hier mit einem Teaser zu sehen sowie Kurz-Titel weiter Artikel aus der Rubrik.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtecenter&quot;&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/homepage_neu_03.jpg&quot; style=&quot;width: 350px; height: 192px; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Heft&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;Uuml;ber die Men&amp;uuml;-F&amp;uuml;hrung auf der Startseite oder &amp;uuml;ber die Anzeige am rechten Bildrand kommen Sie zu unserer Heft-Seite. Sie finden hier alle bisher ver&amp;ouml;ffentlichten Hefte. Wenn Sie mit der Maus &amp;uuml;ber die Cover fahren, wird der Titel der Hefte angezeigt. Klicken Sie auf eines der Cover &amp;ouml;ffnet sich eine neue Seite mit detaillierten Informationen wie etwa das Inhaltsverzeichnis und Teaser der Artikel des ausgew&amp;auml;hlten Heftes. Sie k&amp;ouml;nnen dieses Heft erwerben, indem Sie das gew&amp;uuml;nschte Heft in den Warenkorb legen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtecenter&quot;&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/homepage_neu_04.jpg&quot; style=&quot;width: 350px; height: 90px; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&lt;strong&gt;Shop&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	Im Shop k&amp;ouml;nnen Sie unsere Hefte k&amp;auml;uflich erwerben. Im Warenkorb auf der rechten Seite werden automatisch die Kosten f&amp;uuml;r Ihre Bestellung inklusive Porto&amp;amp;Versand angezeigt.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;rtecenter&quot;&gt;
	&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/homepage_neu_05.jpg&quot; style=&quot;width: 350px; height: 62px; &quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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	Ich w&amp;uuml;nsche Ihnen nun viel Freude bei der Erkundung unserer neuen Homepage.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/die-ka-hat-eine-neue-homepage#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Sun, 04 Dec 2011 15:53:02 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Christoph Hartmann</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4757 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>Liebenswürdige Begegnungen voll Witz und leiser Ironie</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/liebensw%C3%BCrdige-begegnungen-voll-witz-und-leiser-ironie</link>
 <description>&lt;p&gt;Ob Katarzyna Sowula die skurrilen Begegnungen selbst so erlebt hat, von denen sie in ihrer Kurzgeschichtensammlung &lt;em&gt;Auftrieb&lt;/em&gt; (polnischer Originaltitel &lt;em&gt;Zero Osiemset&lt;/em&gt;) erz&amp;auml;hlt, bleibt ihr Geheimnis. Skurriles wei&amp;szlig; sie aus einem Polen zu erz&amp;auml;hlen, das sich nicht recht zwischen Tradition und Moderne entscheiden kann. In ihren zehn Kurzgeschichten entf&amp;uuml;hrt sie den Leser in ein Land der gescheiterten Existenzen, tragikomischer Lebensk&amp;uuml;nstler und raren Heiligen. Mit Witz und leiser Ironie entfaltet die Schriftstellerin dabei ein vielschichtiges wie liebensw&amp;uuml;rdiges Bild Polens und seiner Bewohner:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Vorfahren standen immer mit den tr&amp;auml;gen H&amp;uuml;hnern auf, mich weckt die erste Stra&amp;szlig;enbahn, die l&amp;auml;rmt, bimmelt, in den Kurven f&amp;uuml;rchterlich knarrt und beim Bremsen quietscht. Doch das st&amp;ouml;rt mich nicht, denn wo es Stra&amp;szlig;enbahnen und Schienen gibt, kann man einsteigen und losfahren, vielleicht kommt man ja, was wei&amp;szlig; ich, zu einem interessanten Ort.&lt;span style=&quot;font-size: 13px; line-height: 20px; &quot;&gt;&amp;laquo;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ihre Jugend verbrachte die geb&amp;uuml;rtige Polin im S&amp;uuml;dosten des Landes. Nach ihrem Englischstudium am Fremdsprachenkolleg der Jagiellonen-Universit&amp;auml;t in Krakau erhielt sie, als Resonanz auf ihre Texte, Stipendien in Polen und Deutschland. Ihre erste Novelle &lt;em&gt;Fototherapie&lt;/em&gt; ver&amp;ouml;ffentlichte sie im Jahr 2004 zusammen mit Malgorzata Salyga im renommierten Czarne Verlag.&amp;nbsp;Nicht nur das polnische Fernsehen war begeistert von den Kurzgeschichten in &lt;em&gt;Auftrieb&lt;/em&gt;. Durch die &amp;Uuml;bersetzung ins Deutsche finden sich auch hierzulande Leser in der allzu vertrauten Fremde der Kurzgeschichten wieder. Am 22.10. k&amp;ouml;nnen sich Literaturinteressierte im Rahmen der Lesereihe &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; selbst davon &amp;uuml;berzeugen. Die Reihe ist ein Gemeinschaftsprojekt der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Vertretung der Europ&amp;auml;ischen Kommission in Bonn&lt;/a&gt;, des LVR-LandesMuseums und der &lt;a href=&quot;http://www.labconcepts.de/&quot;&gt;Lab Concepts GmbH&lt;/a&gt;, diesmal aktiv unterst&amp;uuml;tzt durch die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt;. In der siebzehnten Lesung leiht Schauspielerin Birte Schrein dem Text ihre Stimme. Im Gespr&amp;auml;ch mit Sandra Mayer (Lab Concepts) und Dominika Solecka (&lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt;) stellt sich Kataryzna Sowula anschlie&amp;szlig;end den Fragen des interessierten Publikums.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Reading Europe mit Katarzyna Sowula findet am &lt;strong&gt;26.10. um 19:00 Uhr&lt;/strong&gt; im &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseum&lt;/a&gt; (Colmantstr. 14&amp;ndash;16) in Bonn&lt;/strong&gt; statt. Die Lesung ist in deutscher, die anschlie&amp;szlig;ende Diskussion in englischer Sprache. Den deutschen Text liest Birte Schrein vom Schauspiel Bonn. &lt;strong&gt;Der Eintritt ist frei&lt;/strong&gt;. Au&amp;szlig;erdem besteht im Rahmen der Veranstaltung die M&amp;ouml;glichkeit, das &lt;strong&gt;neue, druckfrische Heft der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; zu erwerben, in dem wir einen Auszug aus Katarzyna Sowulas&amp;#39; derzeit entstehendem Roman erstmals in deutscher &amp;Uuml;bersetzung pr&amp;auml;sentieren. &amp;ndash; Den Flyer zur Lesung (samt Leseprobe aus &lt;/em&gt;Auftrieb&lt;em&gt;) k&amp;ouml;nnen Sie sich &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/pdf/ReadingEurope2011_KatarzynaSowula_web.pdf&quot;&gt;hier als PDF-Dokument&lt;/a&gt; ansehen und herunterladen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/liebensw%C3%BCrdige-begegnungen-voll-witz-und-leiser-ironie#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Erwünschtes über Unerwünschtes</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/erw%C3%BCnschtes-%C3%BCber-unerw%C3%BCnschtes</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;Das zweiundzwanzigste Heft der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; ist einem Gegenstand gewidmet, der bisher nur selten im Mittelpunkt literatur- oder kulturwissenschaftlicher Analyse stand: Es geht um das Thema »Schund«. Einst als zentraler Begriff in vielfältige Prozesse der Zensur unerwünschter Literatur eingebunden, tritt er heute besonders in den (Massen-)Medien als wertende Beschreibungsformel für zeitgenössische Literaturentwicklungen (oder auch für Filme und Musik) auf: Charakteristisch ist hier die Rede von »Schund«, »Trash« oder »Pulp« sowie von Trivial- und Unterhaltungsliteratur. Als Konstante im Gebrauch des Begriffes lässt sich eine abwertende Haltung gegenüber der so bezeichneten Literatur beobachten, die sich zumeist auf ideologisch bedingte Wertvorstellungen und selten auf ästhetische Kriterien gründet. In bewusster Abkehr von dieser ideologischen und moralistischen Überformung des Begriffes »Schund« möchte das kommende Themenheft der Kritischen Ausgabe diesen Terminus neu vermessen. In diesem Zusammenhang lassen sich eine Reihe grundsätzlicher Fragen aufwerfen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;In welcher Hinsicht kann der Begriff »Schund« für die Analyse literarischer Texte (ferner auch für Filme sowie Musik) fruchtbar gemacht werden?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was ist »Schund«? Welche literaturhistorischen Phänomene lassen sich unter diesem Begriff fassen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie ist es um (zeitgenössische) literarische Texte bestellt, die »Schund« thematisieren bzw. sich bewusst als »Schundliteratur« inszenieren?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie lässt sich dieser Terminus sinnvoll im Spannungsfeld zwischen Hoch- und Populärkultur verorten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Warum stützt sich der Literaturbetrieb immer wieder auf die Semantik dieses Begriffes?&lt;/li&gt;
&lt;p&gt;Für ihr im März 2012 erscheinendes Themenheft sucht die Kritische Ausgabe wissenschaftliche Beiträge, die sich diesen Fragestellungen widmen, und ferner auch solche, die über den literaturwissenschaftlichen Blickwinkel hinausgehen und die aufgeworfenen Fragen auch anhand des Films sowie der Musik thematisieren. Wir möchten Sie zunächst gerne bitten, Ihr Thema in einem kurzen Exposé von etwa 3.500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zu skizzieren. Bitte schicken Sie dieses Exposé bis einschließlich Freitag, den 22.07.2011, an: &lt;a href=&quot;mailto:heft@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;heft@kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt;. Sie erhalten dann bis Freitag, den 26.08.2011, eine Rückmeldung zu ihrem Exposé, in dem wir Sie ggf. um einen ausführlich formulierten Beitrag bitten, den Sie bitte bis Freitag, den 28.10.2011, einreichen. Der Text sollte einen Umfang von 18.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat) nicht überschreiten. Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: heft@kritische-ausgabe.de.&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;h5&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!&lt;/div&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/erw%C3%BCnschtes-%C3%BCber-unerw%C3%BCnschtes#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:00:40 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Der Kommunist von Monte Christo</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/der-kommunist-von-monte-christo</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;Die Pannonische Tiefebene ist ein &amp;auml;u&amp;szlig;erst fruchtbares Gebiet Mitteleuropas &amp;ndash; insbesondere kulturell und literarisch: Nachdem unter anderem Autoren aus Kroatien, der Slowakei und &amp;Ouml;sterreich in Bonn gastierten, vertritt am &lt;strong&gt;29. Juni &lt;a href=&quot;http://www.szecsinoemi.hu/english&quot;&gt;No&amp;eacute;mi Sz&amp;eacute;csi&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; die junge Literatur ihres Heimatlandes Ungarn im Rahmen der Lesereihe &lt;strong&gt;&amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo;&lt;/strong&gt; im &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseum&lt;/a&gt; (Colmantstra&amp;szlig;e 14&amp;ndash;16, Bonn)&lt;/strong&gt;. Mit &lt;em&gt;Communist Monte Cristo&lt;/em&gt; bringt die 1976 in Budapest geborene Autorin einen Roman mit an den Rhein, der gepr&amp;auml;gt ist vom Vokabular des kommunistischen Ungarn in der ersten H&amp;auml;lfte des 20. Jahrhunderts. &lt;img alt=&quot;Noémi Szécsi (Foto: privat)&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;250&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/Noemi_Szecsi.JPG&quot; title=&quot;Noémi Szécsi (Foto: privat)&quot; width=&quot;166&quot; /&gt;Angelehnt an Alexandre Dumas&amp;#39; ber&amp;uuml;hmten Abenteuerroman vom &lt;em&gt;Comte de Monte-Cristo&lt;/em&gt; erz&amp;auml;hlt Sz&amp;eacute;csi die Geschichte des kommunistischen Parteigenossen Sanyi, der im Wien des Jahres 1919 eine Mission im Untergrund erf&amp;uuml;llen soll. Den Leser erwartet jedoch kein Spionagethriller, sondern vielmehr einen Schelmenroman: Dass Sanyi nicht nur gelernter Metzger, sondern zugleich &amp;uuml;berzeugter Vegetarier ist, erweist sich nur als eine wunderliche Eigenheit des Ungarn. Als er an der Kunstschule den Zeichensch&amp;uuml;lern Modell steht, wird er dank seines imposanten K&amp;ouml;rperbaus kurzerhand als Matrose rekrutiert, ohne jedoch je die See zu erblicken &amp;ndash; Sanyi dient den Rednern der revolution&amp;auml;ren Partei als gefragte Dekoration auf ihren Volksversammlungen. Doch als 1919 die kommunistische R&amp;auml;teregierung gest&amp;uuml;rzt wird, bleibt Sanyi von seinem bisherigen Leben nur noch seine Syphillis. W&amp;auml;hrend Alexandre Dumas seinen Graf von Monte Christo Rache &amp;uuml;ben l&amp;auml;sst, scheint Sanyis Geschichte nun aber einen umgekehrten Verlauf zu nehmen. Fr&amp;uuml;her noch Teil des linksradikalen Spiels, wird er vom Schachbrett geholt und fristet sein Dasein als abseits stehender Beobachter, bis ihn schlie&amp;szlig;lich die Staatspolizei abf&amp;uuml;hrt und f&amp;uuml;r Machenschaften im kommunistischen Regime belangt. In den Rahmen der &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo;-Reihe f&amp;uuml;gt sich Sz&amp;eacute;csis Roman jedoch nicht nur geografisch und inhaltlich bestens ein, f&amp;uuml;r &lt;em&gt;Communist Monte Cristo&lt;/em&gt; erhielt die studierte Fennistin und Anglistin auch den &lt;a href=&quot;http://www.euprizeliterature.eu/indexdutch.html&quot;&gt;Literaturpreis der Europ&amp;auml;ischen Union&lt;/a&gt;, den die Europ&amp;auml;ische Kommission (deren &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Bonner Vertretung&lt;/a&gt; Mitausrichter der Veranstaltung ist) 2009 erstmals verlieh, um &amp;raquo;den Reichtum des zeitgen&amp;ouml;ssischen europ&amp;auml;ischen Literaturschaffens in den Blickpunkt der &amp;Ouml;ffentlichkeit zu stellen, die Verbreitung literarischer Werke innerhalb Europas zu f&amp;ouml;rdern und ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Interesse f&amp;uuml;r Literatur au&amp;szlig;erhalb des jeweiligen Herkunftslandes zu wecken&amp;laquo;. Die Lesung beginnt um &lt;strong&gt;19:00 Uhr&lt;/strong&gt; und findet &amp;ndash; wie auch die anschlie&amp;szlig;ende Diskussion mit der Autorin &amp;ndash; in englischer Sprache statt. &lt;strong&gt;Der Eintritt ist frei.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/der-kommunist-von-monte-christo#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 06:00:14 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Bei der K.A. war der Wurm drin</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/bei-der-ka-war-der-wurm-drin</link>
 <description>&lt;p&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;leider mussten wir feststellen, dass in der Bestellmöglichkeit für die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; seit etwa vier Wochen der sprichwörtliche Wurm drin war. Dadurch haben uns Ihre Bestellungen, soweit Sie diese über das &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/bestellen/&quot;&gt;Online-Bestellformular&lt;/a&gt; aufgegeben haben, bedauerlicherweise nicht immer erreicht. Sollten Sie seit Mitte März auf diesem Wege eines oder mehere unserer Hefte bestellt und bislang noch keinerlei Rückmeldung von uns erhalten haben, möchten wir Sie herzlich bitten, sich per E-Mail an &lt;a href=&quot;mailto:redaktion@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;redaktion@kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt; bei uns zu melden; wir werden Ihre Bestellung umgehend bearbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen wurde der technische Fehler im Online-Bestellformular behoben, so dass es Ihnen neben unserem &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/pdf/KA-Bestellformular_neu.pdf&quot;&gt;Bestellformular im PDF-Format&lt;/a&gt; und der Bestellmöglichkeit per E-Mail an die oben genannte Adresse nun wieder zur Verfügung steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und etwaige Lieferverzögerungen zutiefst und hoffen auf Ihr Verständnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Namen der Redaktion und des Vereins der Freunde und Förderer der »Kritischen Ausgabe« e.V.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;color:#777;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Fabian Beer&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;(Stellv. Chefredakteur · Vereinsvorsitzender)&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/bei-der-ka-war-der-wurm-drin#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 06 Apr 2011 21:23:44 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4542 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
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 <title>Theater Bonn ruft zum Protest!</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/theater-bonn-ruft-zum-protest</link>
 <description>&lt;p&gt;Von wegen besinnlich-ruhige Winterzeit – Deutschland streikt! Gegen Stuttgart 21, gegen Castor-Transporte und die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, gegen den ›Ausverkauf der Bildung‹. Die Deutschen entwickeln eine neue Streikkultur und lehnen sich auf gegen politische Obrigkeiten.&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/tb_teaser1-300x189.png&quot; alt=&quot;tb_teaser1&quot; title=&quot;tb_teaser1&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;189&quot; class=&quot;alignright size-medium wp-image-4214&quot; /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch in Bonn gibt es nun Anlass zur Demonstration. Erst 2006 hatte die Stadt eine einschneidende Etatkürzung für das Theater Bonn beschlossen, die nicht nur eine erhebliche Einschmelzung der Spielpläne zur Folge hatte, sondern der zudem gleich die ganze Tanzsparte zum Opfer fiel, die nunmehr durch internationale Gastspiele ersetzt wird. Nur zwei Jahre nach Durchsetzung dieser Kürzungen sieht die aktuelle Haushaltsplanung der Stadt Bonn für das städtische Theater weitere Einsparungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro jährlich vor. Diesmal scheint es vor allem die Opernsparte zu treffen, liegt hier doch das größte Einsparungspotenzial. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Erstaunen ruft jedoch insbesondere die Vorgehensweise der politischen Vertreter der Stadt hervor, die keinerlei Rücksprache mit den Kulturschaffenden selbst halten und die Theaterleitung nicht in eine Lösungsfindung einbinden. Allen voran verblüffte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erst kürzlich die Bonner Kulturszene und den Kölner Kulturdezernenten Georg Quander mit kaum durchdachten und  ebenso wenig qualifizierten Vorschlägen wie der Parole »&lt;a href=&quot;http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;amp;itemid=10003&amp;amp;detailid=814908&quot;&gt;Oper in Köln, Tanz in Bonn&lt;/a&gt;«, mit der er für eine Abschaffung bzw. Verlegung der Opernsparte nach Köln plädierte. Dass die Bonner Tansparte dabei gleichfalls nur aus ›ausgeliehenem‹ und nicht in Bonn verankertem Tanz besteht, ist hier angesichts der Problematik einer solchen ›Aufteilung der Kultur‹ noch das geringste Problem an diesem Vorschlag. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seither scheint es beinahe, als hätte sich eine Schockstarre in den Theaterreihen breitgemacht. In stillem Protest wurden in den Theaterfoyers sowie &lt;a href=&quot;http://jetzt-ist-schluss.theater-bonn.de/unterschriftenaktion&quot;&gt;online &lt;/a&gt; zwar insgesamt bereits 31.000 Unterschriften gegen die Etatkürzungen gesammelt, doch scheint die Kenntnis über die drohenden Einsparungen und ihre verschiedenen möglichen Konsequenzen noch nicht in einer breiteren Öffentlichkeit angekommen zu sein. Dem wird nun Abhilfe geleistet – denn das Theater Bonn wird laut!&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Mitarbeiter des Theaters rufen zur Protestdemonstration auf, die heute, am 16. Dezember um 16 Uhr, am Opernhaus startet und durch die Innenstadt zum Stadthaus zieht, wo die Politik um 18 Uhr in einer Ratssitzung über die Zukunft des Theaters berät.&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Über die Protestaktion sowie die weiteren Entwicklungen in der Entscheidungsfindung werden wir an dieser Stelle berichten. &lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/theater-bonn-ruft-zum-protest#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 23:33:20 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Tine Bücken</dc:creator>
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<item>
 <title>Die Pappbuchstaben der DDR</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/die-pappbuchstaben-der-ddr</link>
 <description>&lt;p&gt;Die Jubiläumsfeiern zur Wende 2009 und 2010 boten einen Rückblick auf die DDR, der die Geschichte dieses Landes meist als einheitlichen Block darstellte. Wir haben die Büchse der Pandora wieder geschlossen und endgültig begraben – so der Tenor in den Medien. Wie wohl viele ehemalige Bewohner der »Black Box DDR« trägt auch der Autor &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ploettner-verlag.de/autoren/jan-kuhlbrodt/&quot;&gt;Jan Kuhlbrodt&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; den Inhalt dieser Büchse nach wie vor mit sich herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/jan-kuhlbrodt.JPG&quot; alt=&quot;Jan Kuhlbrodt (Foto: Marie-Luise Marchand/Plöttner Verlag, Leipzig)&quot; title=&quot;Jan Kuhlbrodt (Foto: Marie-Luise Marchand/Plöttner Verlag, Leipzig)&quot; width=&quot;109&quot; height=&quot;150&quot; class=right /&gt;Kuhlbrodt, 1966 im damaligen Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) geboren, erzählt in seinem neuen Buch &lt;em&gt;Vor der Schrift&lt;/em&gt; autobiografisch von frühen Kindheitserinnerungen – aus einer Zeit, als er selbst weder lesen noch schreiben konnte und die DDR für ihn noch nichts weiter war als drei unverständliche Pappbuchstaben in einem Schaufenster. Er erzählt episodenhaft, nachdenklich, mit feiner Ironie von den Verwandten, den Freunden der Eltern, einer Reise an die Ostsee und ein bißchen auch von der Vertreibung aus dem Kindheitsparadies und vor allem von einem Staat, den seine ehemaligen Bewohner erst im Rückblick als Identitätsstifter sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/Kuhlbrodt_VOR_DER_SCHRIFT.jpg&quot; alt=&quot;Jan Kuhlbrodt: »Vor der Schrift«&quot; title=&quot;Jan Kuhlbrodt: »Vor der Schrift«&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;154&quot; class=left /&gt;&lt;em&gt;Vor der Schrift &lt;/em&gt;ist Jan Kuhlbrodts zweite Veröffentlichung im &lt;a href=&quot;http://www.ploettner-verlag.de/&quot;&gt;Plöttner Verlag&lt;/a&gt;. Daneben veröffentlichte der ehemalige Redakteur der Literaturzeitschrift &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.editonline.de/&quot;&gt;Edit&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; mehrere Gedichtbände. Ein &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2007/&quot;&gt;ausführliches Interview&lt;/a&gt; mit dem Autor veröffentlichte die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; im Rahmen des Schwerpunktes &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/ressort/kaplus/20-jahre-mauerfall/&quot;&gt;»20 Jahre Mauerfall«&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lesung mit Jan Kuhlbrodt findet am Mittwoch, dem &lt;strong&gt;24. November um 20 Uhr im &lt;a href=&quot;http://www.buchladen46.de/&quot;&gt;buchLaden 46&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Kaiserstraße 46) in Bonn statt. &lt;strong&gt;Der Eintritt für Studierende ist frei &lt;/strong&gt;und beträgt für Nicht-Studierende 3 Euro. Eine Veranstaltung der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.asta-bonn.de/&quot;&gt;AStA der Universität Bonn&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;Foto: Marie-Luise Marchand/Plöttner Verlag, Leipzig.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:55:36 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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 <title>Eine intereuropäische Zeitreise oder Pilsner auf goldenem Grund</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/eine-intereurop%C3%A4ische-zeitreise-oder-pilsner-auf-goldenem-grund</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;Zum nunmehr f&amp;uuml;nfzehnten Mal hei&amp;szlig;t es bald wieder &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo; und diesmal wird es mit &lt;a href=&quot;http://www.stephanelambert.com/&quot;&gt;&lt;strong&gt;St&amp;eacute;phane Lambert&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; ein Autor aus dem politischen Herzen Europas sein, der uns mit einer Lesung aus seinem Roman &lt;em&gt;Les Couleurs de la Nuit&lt;/em&gt; (&lt;em&gt;Die Farben der Nacht&lt;/em&gt;) auf eine kunsthistorische Spurensuche der besonderen Art mitnehmen wird. Wer bei &amp;raquo;Kunsthistorische Spurensuche&amp;laquo; jedoch an eine professorale, leicht angestaubte Sprache denkt, die man nur mit dem Fremdw&amp;ouml;rterduden in Griffweite versteht, k&amp;ouml;nnte kaum st&amp;auml;rker daneben liegen. Der 1974 in Br&amp;uuml;ssel geborene Autor, der bereits ein beeindruckendes literarisches und essayistisches &lt;a href=&quot;http://www.stephanelambert.com/bibliographie.htm&quot;&gt;&amp;OElig;uvre&lt;/a&gt; vorzuweisen hat, erz&amp;auml;hlt in seinem 2010 erschienenen Roman die Geschichte eines Belgiers namens Nathaniel Bodler, der nach Prag gereist ist, um dort ein Buch &amp;uuml;ber den florentinischen Renaissance-Maler Bernardo Daddi zu schreiben. Dabei schie&amp;szlig;t er aber gewisserma&amp;szlig;en &amp;uuml;ber das Ziel hinaus: Zwischen Karlsbr&amp;uuml;cke und Pilsner Urquell, im n&amp;auml;chtlichen Neonlicht einer 24/7-Tankstelle entdeckt Nathaniel ungeahnte Bez&amp;uuml;ge zwischen seiner Gegenwart und jener zur&amp;uuml;ckliegenden Epoche, die durch den Goldgrund von Daddis Gem&amp;auml;lden zu ihm hindurchscheint.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:133px; float:right; padding:2px 6px 6px 6px; margin:2px 6px 6px 6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
		&lt;img alt=&quot;Stéphane Lambert (Foto: © Julien Pohl)&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/Stephane-Lambert.jpg&quot; title=&quot;Stéphane Lambert (Foto: © Julien Pohl)&quot; width=&quot;133&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;
		St&amp;eacute;phane Lambert&lt;br /&gt;
		Foto: &amp;copy; Julien Pohl&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Die Sinnsuche eines jungen Belgiers, der einen italienischen Maler in der tschechischen Hauptstadt auf eine neuartige, &amp;uuml;berraschende Weise f&amp;uuml;r sich wiederentdeckt, verspricht, die Ausstellung &amp;raquo;Die Renaissance am Rhein&amp;laquo; im &lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseum Bonn&lt;/a&gt; (16.09.2010&amp;ndash;06.02.2011) literarisch zu bereichern. Dar&amp;uuml;ber hinaus erscheint Lambert und der ausgew&amp;auml;hlte Roman als eine hervorragende Wahl f&amp;uuml;r die Lesung der Reihe &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo;, kann doch der Autor selbst mit seinen vielf&amp;auml;ltigen Aufenthalten im Zuge seiner literarischen T&amp;auml;tigkeit &amp;ndash; als sog. &amp;raquo;writer in residence&amp;laquo; war er bereits in Rom, Paris, Berlin, Vilnius, Winterthur und Lavigny zu Gast &amp;ndash; als ein durch und durch europ&amp;auml;ischer K&amp;uuml;nstler bezeichnet werden, der Grenzen &amp;uuml;berwindet und beispielhaft f&amp;uuml;r ein zusammenwachsendes, sich gegenseitig bereicherndes Europa steht. &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; ist eine Lesereihe der Regionalen Vertretung der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Europ&amp;auml;ischen Kommission&lt;/a&gt; in Bonn, des &lt;a href=&quot;http://www.lvr.de/&quot;&gt;Landschaftsverbandes Rheinland&lt;/a&gt; sowie der &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/&quot;&gt;lab concepts&lt;/a&gt; in Medienpartnerschaft mit der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt;. Kooperationspartner f&amp;uuml;r die Lesung mit St&amp;eacute;phane Lambert ist das &lt;a href=&quot;http://www.diplomatie.be/cologne/&quot;&gt;belgische Konsulat in K&amp;ouml;ln&lt;/a&gt; mit Unterst&amp;uuml;tzung der &amp;Uuml;bersetzerwerkstatt des &lt;a href=&quot;http://www.romanistik.rwth-aachen.de/romanistik_typo3/index.php?id=116&quot;&gt;Belgienzentrums&lt;/a&gt; am Institut f&amp;uuml;r Romanische Philologie der RWTH Aachen. &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo; mit St&amp;eacute;phane Lambert findet &lt;strong&gt;am 3. November um 19:00 Uhr im LVR-LandesMuseum (Colmantstr. 14&amp;ndash;16)&lt;/strong&gt; statt. Die Lesung findet auf Deutsch, die anschlie&amp;szlig;ende Diskussion in englischer Sprache statt. Im Anschluss laden die Veranstalter herzlich zu einem kleinen Empfang im Foyer des LandesMuseums ein. &lt;strong&gt;Der Eintritt ist frei.&lt;/strong&gt; Au&amp;szlig;erdem besteht im Rahmen der Veranstaltung nat&amp;uuml;rlich wieder die M&amp;ouml;glichkeit, das &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/angst/&quot;&gt;aktuelle Heft&lt;/a&gt; der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; zu erwerben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anm. d. Red.:&lt;/strong&gt; Den Flyer mit weiteren Informationen zu Autor und Lesung sowie einem Auszug aus &lt;em&gt;Les Couleurs de la Nuit&lt;/em&gt; in deutscher &amp;Uuml;bersetzung von Frau &lt;a href=&quot;http://www.romanistik.rwth-aachen.de/romanistik_typo3/index.php?id=117&quot;&gt;Prof. Dr. Anne Begenat-Neusch&amp;auml;fer&lt;/a&gt; finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/transport/ReadingEurope_StephaneLambert_web.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; (PDF, ca. 1 MB).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/eine-intereurop%C3%A4ische-zeitreise-oder-pilsner-auf-goldenem-grund#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 05:00:17 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
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<item>
 <title>Auf den Spuren des Gedächtnisses</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/auf-den-spuren-des-ged%C3%A4chtnisses</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;dl style=&quot;width:300px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
		&lt;img alt=&quot;Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/KA_illu_vergessen.jpg&quot; title=&quot;Die »Kritische Ausgabe« auf den Spuren des Gedächtnisses (Illustration: © Johnny Bookjacket/Johanna Neubert, Berlin)&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;
		Die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; auf den Spuren des Ged&amp;auml;chtnisses (Illustration: &amp;copy; &lt;a href=&quot;http://www.johnnybookjacket.de/&quot;&gt;Johnny Bookjacket/Johanna Neubert&lt;/a&gt;, Berlin)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Cicero soll einst gesagt haben: &amp;raquo;Das Ged&amp;auml;chtnis nimmt ab, wenn man es nicht &amp;uuml;bt.&amp;laquo; Auch heute hat das, was der ber&amp;uuml;hmte r&amp;ouml;mische Philosoph vor mehr als 2000 Jahren mit Blick auf das individuelle Ged&amp;auml;chtnis formuliert haben soll, seine G&amp;uuml;ltigkeit: Vergessen und sich (wieder) erinnern geh&amp;ouml;rt zu den menschlichen Grundeigenschaften schlechthin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als zentrales kulturwissenschaftliches Paradigma hat Ged&amp;auml;chtnis &amp;ndash; hier insbesondere das sog. &amp;raquo;kulturelle Ged&amp;auml;chtnis&amp;laquo; als &amp;Uuml;bertragung der Dynamiken des individuellen Ged&amp;auml;chtnisses auf ein Kollektiv (Gruppe, Staat, Nation) &amp;ndash; nicht zuletzt durch den &amp;raquo;cultural turn&amp;laquo; auch in der Literaturwissenschaft vielfache Beachtung gefunden. Literatur ist Bestandteil des &amp;raquo;kulturellen Ged&amp;auml;chtnisses&amp;laquo; und unterliegt insofern den folgenreichen Prozessen des Erinnerns und Vergessens. Diese Perspektive wirft eine Reihe grundlegender Fragen auf wie z.B.:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
			Wie funktionieren die selektiven Prozesse des Erinnerns und Vergessens von literarischen Texten im institutionellen Ged&amp;auml;chtnis des Kanons und der Literaturgeschichtsschreibung?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Welche narrativen Muster und Strukturen weisen Erinnerung, Ged&amp;auml;chtnis und Identit&amp;auml;t in literarischen Texten auf?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Welches Wissen &amp;uuml;ber die Vergangenheit erinnert oder vergisst die Literatur?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Gibt es einen Zusammenhang zwischen spezifischen Erinnerungskulturen und der Literatur als Medium des kollektiven Ged&amp;auml;chtnisses und der Identit&amp;auml;tsbildung?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r ihr n&amp;auml;chstes Themenheft sucht die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; wissenschaftliche Beitr&amp;auml;ge, die sich den oben genannten Fragestellungen widmen und ferner auch solche, die &amp;uuml;ber den germanistischen Blickwinkel hinausgehen, wie beispielsweise kultur-, politik- und sozialwissenschaftliche sowie auch (kognitions-) psychologische Beitr&amp;auml;ge. Wir m&amp;ouml;chten Sie zun&amp;auml;chst gerne bitten, Ihr Thema in einem kurzen &lt;strong&gt;Expos&amp;eacute;&lt;/strong&gt; von etwa &lt;strong&gt;3.500 Zeichen&lt;/strong&gt; (inklusive Leerzeichen) zu skizzieren. Bitte schicken Sie dieses Expos&amp;eacute; bis einschlie&amp;szlig;lich Freitag, den &lt;strong&gt;25.06.2010&lt;/strong&gt; an: &lt;a href=&quot;mailto:heft@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;&lt;em&gt;heft@kritische-ausgabe.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Sie erhalten dann bis Freitag, den &lt;strong&gt;13.08.2010&lt;/strong&gt;, eine &lt;strong&gt;R&amp;uuml;ckmeldung &lt;/strong&gt;zu ihrem Expos&amp;eacute;, in dem wir Sie ggf. um einen ausf&amp;uuml;hrlich formulierten &lt;strong&gt;Beitrag &lt;/strong&gt;bitten, den Sie bitte bis Freitag, den &lt;strong&gt;15.10.2010&lt;/strong&gt; einreichen. Der Text sollte einen Umfang von &lt;strong&gt;18.000 Zeichen&lt;/strong&gt; (inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat) nicht &amp;uuml;berschreiten. Wir freuen uns auf Ihre Heftbeitr&amp;auml;ge! Falls Sie noch Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an: &lt;a href=&quot;mailto:heft@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;&lt;em&gt;heft@kritische-ausgabe.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. &lt;em&gt;Tine B&amp;uuml;cken/Angela Gencarelli Kritische Ausgabe &amp;ndash; Zeitschrift f&amp;uuml;r Germanistik &amp;amp; Literatur Institut f&amp;uuml;r Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universit&amp;auml;t Bonn Am Hof 1d 53113 Bonn &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/&quot;&gt;http://www.kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/auf-den-spuren-des-ged%C3%A4chtnisses#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 05:55:17 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4409 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
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<item>
 <title>Erkundungen des weiten Feldes Familie</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/erkundungen-des-weiten-feldes-familie</link>
 <description>&lt;p&gt;»Familie ist ein weites Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, muß fest vor Augen haben, was er von ihr wissen will, sonst verliert er sich«, stellte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/John_von_D%C3%BCffel&quot;&gt;&lt;strong&gt;John von Düffel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; unlängst in einer seiner Bamberger Poetikvorlesungen fest. Dem weiten Feld der Familie ist auch das &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/familie/&quot;&gt;jüngste Heft&lt;/a&gt; der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; gewidmet. Literarisch und literaturwissenschaftlich erkunden die Beiträge ein Thema, das jeden betrifft. Familie ist, das zeigt sich allerorten, etwas »irgendwie Normales« und in der Vielzahl der möglichen (und unmöglichsten) Konstellationen etwas Besonderes.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:200px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/Marko_Milovanovic.jpg&quot; alt=&quot;Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)&quot; title=&quot;Marko Milovanovic (Foto: © Corinna Northe)&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;198&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Marko Milovanovic&lt;br /&gt;
(Foto: © Corinna Northe)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Das Heft und die Weite des Feldes Familie präsentiert die Redaktion am kommenden &lt;strong&gt;Montag, dem 14. Juni, ab 20 Uhr im &lt;a href=&quot;http://www.kult41.de/&quot;&gt;KULT 41&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; in Bonn mit einer »Release-Party«, einem Mix aus Lesung und »Musik, die zum Thema passt«. Als Lesender eingeladen ist der Berliner Musiker, Autor und ehemalige &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt;-Redaktionskollege &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/marko-milovanovic/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Marko Milovanovic&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, der Auszüge aus seinem noch unveröffentlichten Debütroman &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2695/&quot;&gt;&lt;em&gt;Fernlicht&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; präsentieren wird. Weiterer Gast ist der Bonner Literat, Physiker und Philosoph &lt;a href=&quot;http://www.iphil.uni-bonn.de/mitarbeiter/copy_of_privatdozenten/pd-dr.-dietmar-huebner-1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Dietmar Hübner&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; mit seiner Kurzgeschichte &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/2684/&quot;&gt;&lt;em&gt;Das Kind in Holland&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, in der er für die &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt; ebenfalls Szenen einer (modernen?) Familienkonstellation ausgeleuchtet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer mag, kann sich im Anschluss dann gleich ein Exemplar der neuesten &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; mit den Texten der beiden Autoren sichern und signieren lassen. Alle Hefte werden am Montagabend zum Aktionspreis von 3,– Euro angeboten – und wer drei oder mehr Hefte kauft, bekommt (solange der Vorrat reicht) noch eine &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/989/&quot;&gt;Leseratten-Zugabe&lt;/a&gt; von &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt;-Kolumnist &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/manfred-poser/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Manfred Poser&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; obendrauf.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:200px; float:left; padding:2px 6px 6px 6px; margin:2px 6px 6px 6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/Dietmar_Hübner.JPG&quot; alt=&quot;Dietmar Hübner (Foto: © privat)&quot; title=&quot;Dietmar Hübner (Foto: © privat)&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Dietmar Hübner&lt;br /&gt;
(Foto: © privat)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;

&lt;p&gt;Übrigens: Studierende und alle anderen Interessenten haben bereits im Vorfeld der »Release-Party« über die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; und die ehrenamtliche Arbeit der Redaktion informieren. &lt;strong&gt;Von Dienstag bis Donnerstag, 8. bis 10. Juni,&lt;/strong&gt; stehen Redakteurinnen und Redakteure der &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt; im Vestibül des &lt;a href=&quot;http://www.germanistik.uni-bonn.de&quot;&gt;Instituts für Germanistik, Vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft&lt;/a&gt; (&lt;strong&gt;Universitätshauptgebäude, Südturm, 2. OG&lt;/strong&gt;) jeweils &lt;strong&gt;von 11 bis 12 Uhr&lt;/strong&gt; sowie von &lt;strong&gt;14 bis 16 Uhr&lt;/strong&gt; Rede und Antwort; &lt;strong&gt;am Donnerstag und Montag, 10. und 14. Juni,&lt;/strong&gt; zudem &lt;strong&gt;von 12 bis 14 Uhr&lt;/strong&gt; in der &lt;a href=&quot;http://www.studentenwerk-bonn.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=180&quot;&gt;&lt;strong&gt;Mensa in der Nassestraße 11&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. Und das Beste: Der Sonderpreis für die Hefte gilt schon dort, und Studierende können an diesen Tagen außerdem Karten für die Lesung zum vergünstigen Vorverkaufspreis von 3,50 Euro erwerben. An der Abendkasse kostet der Eintritt dann 5,– Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Release-Party der Kritischen Ausgabe mit Lesung und Musik: Montag, 14. Juni 2010, 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr) im KULT 41, Hochstadenring 41, 53119 Bonn. Eintritt (Abendkasse): 5,– Euro; für KULT-Mitglieder 20% Nachlass.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/erkundungen-des-weiten-feldes-familie#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 06:00:33 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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 <title>Ein märchenhafter Abend im LVR-LandesMuseum</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/ein-m%C3%A4rchenhafter-abend-im-lvr-landesmuseum</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;dl style=&quot;width:300px; float:right; padding:2px 0px 6px 6px; margin:2px 0px 6px 6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
		&lt;img alt=&quot;Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/Mila-Pavicevic.jpg&quot; title=&quot;Mila Pavičević (Foto: © privat/lab concepts)&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;
		Mila Pavičević (Foto: &amp;copy; privat/lab concepts)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;&amp;raquo;I&amp;rsquo;m in love with a fairytale&amp;laquo;, hie&amp;szlig; es im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest in Moskau. Gut m&amp;ouml;glich, dass dieser Satz auch am kommenden Mittwoch in Bonn f&amp;auml;llt, wenn Mila Pavicevic im LVR-LandesMuseum ihren Kurzgeschichtenband &lt;em&gt;Ice Girl and other fairy tales&lt;/em&gt; vorstellt. Denn mit der M&amp;auml;rchenhaftigkeit ihrer Geschichten wird die junge Kroatin, so versprechen es zumindest die Veranstalter, &amp;raquo;Erwachsene und Kinder gleicherma&amp;szlig;en in ihren Bann ziehen und die die Grenzen zwischen Realem und &amp;Uuml;bernat&amp;uuml;rlichem, zwischen M&amp;ouml;glichem und Unm&amp;ouml;glichem verschwimmen lassen&amp;laquo;. Zum Beispiel mit dem M&amp;auml;rchen vom namenlosen wei&amp;szlig;en Clown, der nach einem Schlangenbiss in der W&amp;uuml;ste einsam verstarb und dessen rote Clownsnase heute als Stern am Firmament funkelt, im Sternbild des Gro&amp;szlig;en Spielers, hinten, auf der anderen Seite des Nordens. So m&amp;auml;rchenhaft wie ihre Geschichten liest sich auch der literarische Lebenslauf der Autorin: Bereits mit 14 Jahren ver&amp;ouml;ffentlichte sie 2002 ihre ersten Lyrikb&amp;auml;nde, ein Jahr sp&amp;auml;ter erh&amp;auml;lt sie ihren ersten nationalen Literaturpreis, dem rasch weitere folgen. Mit ihren M&amp;auml;rchen, allen voran ihrer Lieblingsgeschichte vom &amp;raquo;Eism&amp;auml;dchen&amp;laquo;, in der sie auf wahrhaft fantastische Weise vom Erwachsenwerden erz&amp;auml;hlt, gewann die Literatur- und Dramaturgiestudentin im vergangen Jahr dann sogar den &lt;a href=&quot;http://www.euprizeliterature.eu/&quot;&gt;Europ&amp;auml;ischen Literaturpreis&lt;/a&gt; &amp;ndash; als j&amp;uuml;ngste Autorin und erste Preistr&amp;auml;gerin aus einem Nicht-Mitgliedstaat der Europ&amp;auml;ischen Union &amp;uuml;berhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als solche ist Pavičević geradezu pr&amp;auml;destiniert, Gast der Lesungsreihe &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo; zu sein, deren Ziel darin besteht, einem interessierten Publikum neue, junge Literatur aus Europa zu pr&amp;auml;sentieren und den kulturellen Austausch zu f&amp;ouml;rdern. Zum 14. Mal laden die &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Regionale Vertretung der Europ&amp;auml;ischen Kommission in Bonn&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.lvr.de/&quot;&gt;Landschaftsverband Rheinland&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;www.labconcepts.eu/&quot;&gt;lab concepts&lt;/a&gt; am &lt;strong&gt;24. M&amp;auml;rz 2010&lt;/strong&gt; um &lt;strong&gt;19 Uhr&lt;/strong&gt; zu Lesung, Diskussion und anschlie&amp;szlig;endem Empfang ins Bonner &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseum&lt;/a&gt; (Colmantstra&amp;szlig;e 14&amp;ndash;16)&lt;/strong&gt; ein, wie schon im vergangenen Jahr in Medienpartnerschaft mit der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Lesung und Diskussion finden in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/ein-m%C3%A4rchenhafter-abend-im-lvr-landesmuseum#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:00:05 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4393 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
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 <title>Angst und Literatur</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/angst-und-literatur</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Angst! Was ist Angst? Was hat Angst mit Literatur zu tun? Es ist schwer, den Begriff der Angst eindeutig zu definieren. Ist Angst mit der Beschreibung &amp;raquo;Engigkeit in der Brust&amp;laquo; einfach zu erkl&amp;auml;ren? Oder h&amp;auml;lt man es lieber wie die Gebr&amp;uuml;der Grimm: &amp;raquo;angst ist nicht blosz mutlosigkeit, sondern qu&amp;auml;lende sorge, zweifelnder, beengender zustand &amp;uuml;berhaupt.&amp;laquo;? Will man Angst als &amp;raquo;das &amp;auml;lteste und st&amp;auml;rkste Gef&amp;uuml;hl&amp;laquo;, wie es H.P. Lovecraft schreibt, oder laut Johann Georg Hamann etwa als &amp;raquo;einzigen Beweis unserer Heterogenit&amp;auml;t&amp;laquo; sehen? Man kann sich &amp;raquo;Angst&amp;laquo; von vielen verschiedenen Seiten her n&amp;auml;hern und doch scheint es, dass man den Begriff nie ganz genau fassen kann. Es ist das Unbestimmte, das Unbekannte, welches dieses Gef&amp;uuml;hl beherrscht und es so schwer bestimmen l&amp;auml;sst.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:300px; float:right; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
		&lt;img alt=&quot;Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)&quot; height=&quot;225&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/angst_symbolfoto-300x225.jpg&quot; title=&quot;Angst (Symbolfoto) (Foto: © aksel/PIXELIO)&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;
		(Foto: &amp;copy; aksel/&lt;a href=&quot;http://www.pixelio.de/&quot;&gt;PIXELIO&lt;/a&gt;)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Und dennoch ist Angst etwas Grunds&amp;auml;tzliches und geh&amp;ouml;rt zu jedem Leben. Daher verwundert es auch nicht, dass &amp;raquo;Angst&amp;laquo; eines der gro&amp;szlig;en Grundmotive in der Literatur ist, wie etwa auch die &amp;raquo;Liebe&amp;laquo;. Die Angst der Verfolgten wird genauso literarisch verarbeitet, wie die Angst vor der Schreibblockade. Es gibt vielf&amp;auml;ltige Arten von der Angst und mindestens genauso viele unterschiedliche Herangehensweisen und M&amp;ouml;glichkeiten diese &amp;Auml;ngste darzustellen, zu illustrieren, zu entdecken, zu hinterfragen und zu diskutieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r das n&amp;auml;chste Themenheft sucht die Redaktion der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; wissenschaftliche Beitr&amp;auml;ge, die nicht nur den germanistischen Blickwinkel abdecken, sondern auch Texte aus dem Bereich der Philosophie, Psychologie oder Soziologie, die sich im Rahmen des Themas beispielsweise dem strukturellen Textaufbau, der inhaltlichen Themen-, Orts- und Personenwahl, der zeitgen&amp;ouml;ssischen oder wissenschaftlichen Rezeption, der Wirkungsgeschichte im jeweiligen Leserkreis (auch im historischen Kontext) oder den Konjunkturen der ANGSTliteratur widmen. Ebenso k&amp;ouml;nnen Autoren- oder Werkportraits zu bekannten oder vergessenen Schriftstellern des Genres einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieses literarischen Komplexes leisten. Die Texte sollten einen Umfang von 18.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen und Anmerkungsapparat, nicht &amp;uuml;berschreiten. Zun&amp;auml;chst erbitten wir ein Kurzexpos&amp;eacute; von nicht mehr als 3500 Zeichen. F&amp;uuml;r Erich K&amp;auml;stner etwa standen Angst und Phantasie in einem unmittelbaren Zusammenhang: Wenn jemand keine Angst habe, habe er auch keine Phantasie, folgerte er einmal. &amp;ndash; In diesem Sinne freuen wir uns auf ihre Artikelvorschl&amp;auml;ge!&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;
	Redaktionsschluss ist der 17. Mai 2010.&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an: &lt;em&gt;Ute Friederich &lt;/em&gt; Kritische Ausgabe Zeitschrift f&amp;uuml;r Germanistik und Literatur Institut f&amp;uuml;r Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften der Universit&amp;auml;t Bonn Am Hof 1d, 53113 Bonn 0228/3 36 18 18 0171/43 17 809 &lt;a href=&quot;mailto:friederich@kritische-ausgabe.de&quot;&gt;friederich@kritische-ausgabe.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/angst-und-literatur#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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 <title>Lebensgrenzen</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/lebensgrenzen</link>
 <description>&lt;p&gt;Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut &lt;em&gt;Raja / The Border&lt;/em&gt;. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; bietet im LVR-Landesmuseum die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen.Wer in den letzten Jahren die Literaturszene des hohen Nordens aufmerksam verfolgt hat, der ist an dieser jungen Dame nicht vorbeigekommen. 1980 in Tampere geboren, begeisterte Riikka Pulkkinen, Studentin der Literaturwissenschaft und Philosophie, ihre Heimat Finnland im Jahre 2006 mit ihrem Romandebut &lt;em&gt;Raja / The Border&lt;/em&gt;. Seitdem ist sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet und von den Medien gefeiert worden. Die Veranstaltungsreihe &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; bietet im &lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-Landesmuseum&lt;/a&gt; die Gelegenheit sich ein eigenes Bild zu verschaffen. Die Lesung, die in englischer Sprache stattfindet, nimmt schon dadurch das Leitthema des Buches auf: Grenzen. Doch nicht die Grenzen der Sprache sollen hier aufgezeigt werden, vielmehr sind es die Grenzerfahrungen des modernen Subjekts. So werden anhand von vier Einzelcharakteren Situationen geschildert und Probleme verhandelt, in denen Menschen an ihre Grenzen sto&amp;szlig;en und die einen direkten Ansto&amp;szlig; zum Nachdenken geben: Ein sechzehnj&amp;auml;hriges M&amp;auml;dchen f&amp;uuml;gt sich selbst blutende Wunden zu, um an die Realit&amp;auml;t des eigenen Lebens erinnert zu werden. Sie liebt ihren Lehrer, der trotz eigener Familie mit zwei Kindern dem Sex mit Minderj&amp;auml;hrigen nicht abgeneigt scheint. Ein weiteres Schicksal ist das einer Literaturprofessorin, die mit sich selbst hadert. Sie erw&amp;auml;gt die M&amp;ouml;glichkeiten, wie sie ihrem an Alzheimer erkrankten Mann tats&amp;auml;chlich helfen kann. Der Ehemann erwidert die hilflose aber bem&amp;uuml;hte F&amp;uuml;rsorge seiner Frau mit dem hysterischen Verlangen sein Leben zu beenden. Er bittet seine Frau f&amp;uuml;r ihn das zu tun, was er nicht selber kann. Hilflosigkeit kennzeichnet seinen Alltag, jeder Handlungsspielraum ist auf Reaktion reduziert. Er bedarf der Hilfe seiner Frau, um seinen Zustand zu &amp;auml;ndern, um seine Hilflosigkeit zu beenden. Hier wird besonders deutlich, welchen Grenzerfahrungen die Figuren dieses Romans ausgesetzt sind. Der sachlich k&amp;uuml;hle Stil Pulkkinens erzeugt sehr deutliche Bilder, die den Leser dazu veranlassen hinter die Fassaden der vordergr&amp;uuml;ndigen Szenerie zu schauen. Gerade dadurch, dass keine Musterl&amp;ouml;sung pr&amp;auml;sentiert oder Gedanken vorweg genommen werden, ist jeder aufgefordert sich in die Situationen hinein zu versetzen und nach zu empfinden. Die Entscheidungsm&amp;ouml;glichkeiten changieren irgendwo zwischen Kopf und Herz. Weder die pure Vernunft, noch das reine Gef&amp;uuml;hl sind zuverl&amp;auml;ssige Wegweiser durch diese Ausweglosigkeiten. Irgendwo st&amp;ouml;&amp;szlig;t man immer an eine Grenze. Die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; engagiert sich passend zum Thema des &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;aktuellen Heftes&lt;/a&gt; als Medienpartner der Lesereihe &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn&lt;/a&gt;, des LVR-LandesMuseums Bonn sowie der &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/&quot;&gt;lab concepts&lt;/a&gt;. Im Anschluss an Lesung besteht die M&amp;ouml;glichkeit, das Heft vor Ort (Colmanstra&amp;szlig;e 14&amp;ndash;16) zu erwerben. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Riikka Pulkkinen&lt;/strong&gt; liest am 09.Dezember um 19:00 Uhr im &lt;strong&gt;LVR-Landesmuseum&lt;/strong&gt;. Der Eintritt ist frei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/lebensgrenzen#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 03 Dec 2009 23:01:46 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Christian Raubach</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4316 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
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 <title>Der Evel Knievel deutscher Poesie trifft auf einen österreichischen Berliner – und beide machen doch Prosa!</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/der-evel-knievel-deutscher-poesie-trifft-auf-einen-%C3%B6sterreichischen-berliner-%E2%80%93-und-beide-mac</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Crauss, der selbst bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Crauss&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; nur unter &amp;raquo;Crauss&amp;laquo; auftaucht, und Neuner, welcher den &amp;raquo;Florian&amp;laquo; vor seinem Nachnamen noch nicht leugnet, geben am kommenden Freitag eine Vorstellung ganz eigener Art. Zwischen den Kacheln der alten K&amp;uuml;che des Hotels Beethoven in Bonn erwartet die Zuschauer ab 20 Uhr eine Mischung aus verschiedenen Mixturen zweier Autoren, die sogar bereit sind zur Suppenkelle zu greifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;a href=&quot;/sites/default/files/images/KA-Lesung_131109.jpg&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Plakat zur Lesung Crauss/Neuner&quot; class=&quot;frei&quot; height=&quot;299&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/KA-Lesung_131109.jpg&quot; title=&quot;Plakat zur Lesung Crauss/Neuner&quot; width=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;&lt;em&gt;(Zur&lt;a href=&quot;/sites/default/files/images/KA-Lesung_131109.jpg&quot;&gt; vergr&amp;ouml;&amp;szlig;erten Ansicht&lt;/a&gt; bitte anklicken)&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum ersten Mal in seiner Schriftstellerkarriere verl&amp;auml;sst &lt;a href=&quot;http://www.crauss.de/crauss.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Crauss&lt;/a&gt; die tr&amp;uuml;ben Gefilde der Lyrik und konvertiert zur Prosa. In &lt;a href=&quot;http://www.ritterbooks.com/index.php?id=21&amp;amp;L=0&amp;amp;tx_ttnews[backPid]=6&amp;amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=301&amp;amp;cHash=cf1c0e334f&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;sword_list[0]=motorradheld&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;em&gt;Motorradheld&lt;/em&gt; &lt;/a&gt;offenbart er seine ersten verslosen Erg&amp;uuml;sse verpackt in mehr als nur einer verr&amp;uuml;ckten Story mit Helden wie dem Stuntman Evel Knievel oder James Last, dem Meister des Easy-Swing. Der Autor orientiert sich am greifbaren Leben und zelebriert dessen Vielfalt in einer sprachlichen aus Gespr&amp;auml;chsnotizen, erz&amp;auml;hlenden Kurzgeschichten, fingierten Zeitungsmeldungen, Essays oder Montagen. Gleichzeitig jedoch erzielt er durch seine taktvolle Konzeption eine komponierte Ganzheit. So er&amp;ouml;ffnet Crauss den k&amp;uuml;nstlerischen Freiraum des Subjekts und tr&amp;auml;gt seine Obsession f&amp;uuml;r die Beat- und Pop-Generation nach au&amp;szlig;en. Texte von H&amp;ouml;lderlin, Kleist, Winkler, Hubert Fichte oder Brinkmann werden in einer Methode des Remix neu aufgemischt und treiben ihn zu einer &amp;raquo;Poesie &amp;uuml;ber explodierenden Krokussen&amp;laquo;. Auch &lt;a href=&quot;http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2&amp;amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=472&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Florian Neuner&lt;/a&gt; konfrontiert den Rezipienten mit einer Struktur aus intermedialen Montagetechniken und konsequenten Autorreflexionen. In seinem neusten Prosaprojekt &lt;a href=&quot;http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;amp;tx_ttnews[pointer]=15&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=168&amp;amp;cHash=c4a73edd30&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;sword_list[0]=zitat&amp;amp;sword_list[1]=ende&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;em&gt;Zitat Ende&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; konstruiert er eine Kollage aus Fundst&amp;uuml;cken, deren Material er Medien, Literatur, Theorie, Alltagsschutt und seiner eigenen Biographie entzieht. Martin Kubaczek schreibt &amp;uuml;ber Neuners Buch, es l&amp;auml;ge &amp;raquo;in einer Form durchkomponierter Textgestaltung vor, die weitgehend mit Fremdtext arbeitet, assembliert ist an literarische trouv&amp;eacute;es, die allerdings nicht zuf&amp;auml;llig sind, sondern programmatisch nach Kriterien, Motiven und Interessen recherchiert, selektiert und angeordnet werden.&amp;laquo; In der &lt;a href=&quot;http://www.bar-ludwig-bonn.de/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Bar Ludwig&lt;/a&gt; werden die beiden Autoren nicht nur in ihrer verschriftlichten Eloquenz den Ton angeben. Nach ihren textlichen Beitr&amp;auml;gen wechseln sie kurzerhand das Handwerk und widmen den letzten Teil ihrer Lesung einer musikalischen Darbietung ohnegleichen. Ihrer freih&amp;auml;ndigen Kreativit&amp;auml;t wird dann limitlose Entfaltung gew&amp;auml;hrt, sowohl den Inhalt, als auch die Wahl der Instrumente betreffend. So st&amp;uuml;ckhaft und dennoch harmonisch ihre Texte auf den Leser wirken, so erwartet den Zuh&amp;ouml;rer eine Musikkomposition h&amp;ouml;chster Spontanit&amp;auml;t, bei der eventuell K&amp;uuml;chen- oder andere Alltagsgegenst&amp;auml;nde zweckentfremdet werden k&amp;ouml;nnten. Denn die B&amp;uuml;hne ist f&amp;uuml;r Crauss und Neuner Ort der Komposition und gleichzeitigen Performance. &lt;em&gt;Die K.A. l&amp;auml;dt ein zur Lesung mit Musik am Freitag, den 11. November, um 20 Uhr in der Bar Ludwig (Rheingasse 26). Der Eintritt betr&amp;auml;gt 5 Euro.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/der-evel-knievel-deutscher-poesie-trifft-auf-einen-%C3%B6sterreichischen-berliner-%E2%80%93-und-beide-mac#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:27:51 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Karolina Anna Juchnik</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4301 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
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 <title>E wie Europa</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/e-wie-europa</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Javier Salinas: »E« (Cover)&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/salinas_e.jpg&quot; style=&quot;float: left; width: 111px; height: 190px;&quot; /&gt;&lt;em&gt;E&lt;/em&gt; &amp;ndash; so lautet der &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/523376/&quot;&gt;vielfach interpretierbare Titel&lt;/a&gt; des Werkes, aus dem der Spanier &lt;strong&gt;Javier Salinas&lt;/strong&gt; am 2. September ab 19 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn lesen wird. E &amp;ndash; das ist der auch Name der monologisierenden Hauptfigur: Ein einsamer Europ&amp;auml;er, dem seine pers&amp;ouml;nliche Geschichte ebenso fehlt, wie die restlichen Buchstaben seines Names. Auf einer Reise durch 43 L&amp;auml;nder Europas hat seine Mutter irgendwo seinen Vater getroffen &amp;ndash; und zur&amp;uuml;ckgelassen. Aus der Not seiner Unwissenheit heraus beginnt E, sich seine eigene Herkunftsgeschichte zu erfinden. Denn: &amp;raquo;Wenn man nicht wei&amp;szlig;, wer man ist, kennt man seine Geschichte nicht, und dann kann deine Geschichte jede beliebige sein, nur nicht die eigene.&amp;laquo; In seiner Vorstellung durchwandert er verschiedene Berufe und soziale Schichten, Zeiten und L&amp;auml;nder Europas. Er ist russischer Komponist, &amp;ouml;sterreichischer Soldat und ungarischer Alkoholiker; er erlebt den Ersten und Zweiten Weltkrieg und durchlebt den Kalten Krieg. Die Person E wird Europa. &lt;img alt=&quot;Javier Salinas&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/salinas.jpg&quot; width=&quot;117&quot; /&gt;Im mehrfachen Sinne also wird Salinas am kommenden Mittwoch &amp;raquo;Europa (er-)lesen&amp;laquo;, ganz im Sinne der Lesereihe &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp&quot;&gt;&amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo;&lt;/a&gt;, als deren zw&amp;ouml;lfter Gast er an- und auftritt. Salinas wurde 1972 in Bilbao geboren und studierte Spanische Philologie, Jura sowie vergleichende Spanische Literaturwissenschaften in Madrid. Heute lebt und arbeitet er abwechselnd dort und in K&amp;ouml;ln als Schriftsteller und &amp;Uuml;bersetzer und Lehrbeauftragter an verschiedenen Universit&amp;auml;ten in Spanien und Italien. Zwei Gedichtb&amp;auml;nde und f&amp;uuml;nf Romane hat er bislang in seiner Muttersprache ver&amp;ouml;ffentlicht, &lt;a href=&quot;http://www.fischerverlage.de/buch/E/9783596176984&quot;&gt;&lt;em&gt;E&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.fischerverlage.de/buch/Die_Kinder_der_Massai/9783596169580&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Kinder der Massai&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; erschienen 2006 bzw. 2004 auch in deutscher &amp;Uuml;bersetzung. Der neueste Roman des mit dem K&amp;ouml;lner &lt;a href=&quot;http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/00434/&quot;&gt;Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r Literatur und einem Stipendium der&lt;a href=&quot;http://www.kunststiftungnrw.de&quot;&gt; Kunststiftung NRW&lt;/a&gt; D&amp;uuml;sseldorf ausgezeichneten Autors soll im kommenden Jahr unter dem Titel &lt;em&gt;Das geheime Tagebuch von Hans&lt;/em&gt; erscheinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; engagiert sich passend zum Thema des &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;aktuellen Heftes&lt;/a&gt; als Medienpartner der Lesereihe &amp;raquo;Reading Europe: Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn&lt;/a&gt;, des &lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseums Bonn&lt;/a&gt; sowie der &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/&quot;&gt;lab concepts&lt;/a&gt;. Im Anschluss an Lesung besteht die M&amp;ouml;glichkeit, das Heft vor Ort (Colmanstra&amp;szlig;e 14&amp;ndash;16) zu erwerben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo; mit Javier Salinas findet am &lt;strong&gt;2. September um 19 Uhr im LVR-LandesMuseum&lt;/strong&gt; statt. Die Lesung ist auf Deutsch, der Eintritt ist frei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 26 Aug 2009 06:47:10 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Katrin Uelpenich</dc:creator>
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 <title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/die-kritische-ausgabe-pr%C3%A4sentiert-europa-0</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Die »Kritische Ausgabe« präsentiert Europa&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/signale/files/europa.jpg&quot; /&gt;Die literarische Tour d’Europe der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn &lt;strong&gt;Alban Lefranc&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Michael Stavarič&lt;/strong&gt; im buchLaden 46 aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches …&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:134px; float:right; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Michael Stavarič (Foto: Lukas Beck)&quot; height=&quot;150&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/michaelstavaric.jpg&quot; width=&quot;134&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Michael Stavarič (Foto: &lt;a href=&quot;http://www.lukasbeck.com/&quot;&gt;Lukas Beck&lt;/a&gt;)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Die literarische Tour d’Europe der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; geht weiter – und das gleich im Doppelpack: Paris meets Wien in Bonn, heißt es am kommenden Mittwochabend, wenn &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Lefranc&quot;&gt;Alban Lefranc&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stavari%C4%8D&quot;&gt;Michael Stavarič&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.buchladen46.de/&quot;&gt;buchLaden 46&lt;/a&gt; aus ihren aktuellen Werken lesen. Dabei sind unsere beiden Gäste in gewissem Sinne selbst eine Verkörperung des europäischen Kulturaustausches: Lefranc, der gebürtige Franzose, der seit mehreren Jahren abwechselnd in Berlin und Paris lebt und als Übersetzer und Mitherausgeber der deutsch-französischen Literaturzeitschrift &lt;a href=&quot;http://www.lamergelee.com/&quot;&gt;&lt;em&gt;La mer gelée&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; regelmäßig darum bemüht ist, »Texte behutsam über die Sprachgrenze zu tragen«, wie es in einer bekannten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/La_mer_gel%C3%A9e&quot;&gt;Online-Enzyklopädie&lt;/a&gt; heißt. Und Stavarič, der gebürtige Tscheche, der seit nunmehr dreißig Jahren in Wien lebt, ebenfalls als Übersetzer tätig ist und auch schon zum Team des amtierenden Präsidenten des &lt;a href=&quot;http://www.internationalpen.org.uk/&quot;&gt;Internationalen PEN-Clubs&lt;/a&gt; gehörte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit ihnen werden die &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt;-Redakteure &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/benedikt-viertelhaus/&quot;&gt;Benedikt Viertelhaus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/andreas-juengling/&quot;&gt;Andreas Jüngling&lt;/a&gt; unter anderem auch über einige Fragen diskutieren, die im &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;aktuellen Heft&lt;/a&gt; der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; aufgeworfen werden – etwa, inwieweit die Übersetzung als &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1425/&quot;&gt;»literarisches Fundament Europas«&lt;/a&gt; gelten kann.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:150px; float:left; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Alban Lefranc (Foto: Rebecca Fanuele)&quot; height=&quot;146&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/albanlefranc.jpg&quot; width=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Alban Lefranc (Foto: Rebecca Fanuele)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Zuvor aber werden beide Gäste aus ihren jüngsten Romanen lesen. Michael Stavarič präsentiert seinen vierten, im Januar dieses Jahres erschienenen Roman &lt;a href=&quot;http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=25673&quot;&gt;&lt;em&gt;Böse Spiele&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (mit dessen &lt;a href=&quot;http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Stavaric_Michael.pdf&quot;&gt;Urversion&lt;/a&gt; er übrigens &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1488/&quot;&gt;unserem letzten Gast&lt;/a&gt; Jan Böttcher im Rennen um den Klagenfurter Ernst-Willner-Preis 2007 denkbarst knapp unterlag). Alban Lefranc bringt neben &lt;a href=&quot;http://www.blumenbar.de/buch.php?id=26&quot;&gt;&lt;em&gt;Angriffe&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, seinen drei biografischen Kurzromanen über den Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, den Schriftsteller Bernward Vesper und die Sängerin Nico auch seinen »in Entstehung begriffenen Roman« &lt;em&gt;Jimmy, chair de ma chair&lt;/em&gt; (&lt;em&gt;Jimmy, Fleisch meines Fleisches&lt;/em&gt;) mit, der &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1451/&quot;&gt;auszugsweise bereits in der »Europa«-Ausgabe&lt;/a&gt; der &lt;em&gt;K.A.&lt;/em&gt; erschienen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Doppel-Lesung mit anschließender Diskussion beginnt am Mittwoch, den 24. Juni, um 20 Uhr im buchLaden 46 (Kaiserstraße 46). Der Eintritt ist frei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;Fotos: © &lt;a href=&quot;http://www.lukasbeck.com/&quot;&gt;Lukas Beck&lt;/a&gt; (1); Rebecca Fanuele (1).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 18 Jun 2009 22:45:23 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
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 <title>Die Kritische Ausgabe präsentiert Europa</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/die-kritische-ausgabe-pr%C3%A4sentiert-europa</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;
&lt;p&gt;»Europa« hat sich die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; in der ersten Jahreshälfte auf die Fahnen (und das &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;aktuelle Heft&lt;/a&gt;) geschrieben. Denn das kulturelle Europa ist überaus lebendig und vielfältig. Und wer wäre zum Beweis dessen besser geeignet als einer, der in zwei europäischen Hauptstädten studierte, neben deutschen Literaturstipendien bereits einen österreichischen Literaturpreis erhalten hat und zudem zum Kader der &lt;a href=&quot;http://www.autonama.de/&quot;&gt;AUTONAMA&lt;/a&gt; zählt, der deutschen Nationalmannschaft kickender Autoren? Noch dazu, wenn derjenige nicht nur Schwedisch, schreiben und stürmen kann, sondern auch noch singen?&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:200px; float:right; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Jan Böttcher (Foto: Timm Kölln)&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/janboettcher.jpg&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Jan Böttcher (Foto: &lt;a href=&quot;http://www.timmkoelln.com/&quot;&gt;Timm Kölln&lt;/a&gt;)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_B%C3%B6ttcher&quot;&gt;Jan Böttcher&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; aus Berlin ist das und kann das. Am kommenden &lt;strong&gt;Donnerstag, dem 18. Juni&lt;/strong&gt;, ist er im Bonner &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.das-nyx.de/&quot;&gt;Nyx&lt;/a&gt; (Vorgebirgsstraße 19)&lt;/strong&gt; unser Gast und liest aus seinem aktuellen Roman &lt;a href=&quot;http://www.rowohlt.de/buch/Jan_Boettcher_Nachgluehen.28052009.2446472.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Nachglühen&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, für dessen &lt;a href=&quot;http://your.orf.at/ktnwebcam/downloads/2007/Boettcher_Jan.pdf&quot;&gt;erstes Kapitel&lt;/a&gt; er 2007 den &lt;a href=&quot;http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/stories/110198/&quot;&gt;Ernst-Willner-Preis&lt;/a&gt; beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb bekam. Im Mikrokosmos eines niedersächsischen Dorfes im ehemals deutsch-deutschen Grenzgebiet der Elbauen spielend, entspinnt sich eine Geschichte um Freundschaft und Verrat, Nähe und Entfremdung, Schuld und Scham, Nähe und Ferne. Themenkomplexe, die auch im Makrokosmos Europa durchaus aktuell sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den musikalischen Rahmen sorgt der Autor höchstselbst. Neben seinem Roman, verriet er uns, wird Böttcher auch seine Gitarre im Gepäck haben und mit dieser »drei oder vier, vielleicht auch fünf« Songs seines Solo-Albums &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1290/&quot;&gt;&lt;em&gt;Vom anderen Ende des Flures&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; intonieren (musikalische Kostproben gibt es vorab bereits &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/janboettcher&quot;&gt;auf seiner Myspaceseite&lt;/a&gt;). &lt;em&gt;Das K.A.-Lesekonzert mit Jan Böttcher beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), der Eintritt kostet 5,– bzw. ermäßigt 3,– Euro.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;Foto: © &lt;a href=&quot;http://www.timmkoelln.com/&quot;&gt;Timm Kölln&lt;/a&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:00:40 +0000</pubDate>
 <dc:creator>N. N.</dc:creator>
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 <title>Darf&#039;s ein bisschen bunt sein?</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/darfs-ein-bisschen-bunt-sein</link>
 <description>&lt;p&gt;Viel ist seit der Gründung der &lt;em&gt;Kritischen Ausgabe&lt;/em&gt; im Jahr 1997 passiert – personell, inhaltlich, medial. Als aus dem einstigen Online-Supplement unserer Zeitschrift im Jahr 2004 das Online-Magazin &lt;em&gt;K.A. plus&lt;/em&gt; in seinem heutigen Format entstand, hatten wir die Hoffnung, dass auch dieses von einer stetig wachsenden Leserschaft begleitet würde. Eine Hoffnung, die sich bald sogar über Gebühr erfüllte. Auch, wenn wir es uns angesichts des eingetretenen Erfolgs nun bequem machen könnten: Wir wären nicht wir, wenn wir uns nicht auch immer wieder selbstkritisch fragen würden, ob nicht irgendetwas doch ein kleines bisschen besser geht. Eine der uns umtreibenden Fragen ist die, wie wir Ihnen unsere Inhalte angenehmer und attraktiver präsentieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/KATestbild.jpg&quot; width=&quot;254&quot; height=&quot;190&quot; class=right alt=&quot;K.A. plus-Testbild&quot; title=&quot;K.A. plus-Testbild&quot; /&gt;Die Titelseiten vieler regionaler und überregionaler Zeitungen sind in den letzten Jahren bunter geworden, setzen vermehrt auf den vermittelnden Effekt von Bildern. Auch unsere Printausgabe hüllt sich inzwischen wieder in einen farbigen Mantel. Einzig von der Titelseite der &lt;em&gt;K.A. plus&lt;/em&gt; verschwanden nach und nach beinahe alle Illustrationen. Doch war diese Entwicklung entgegen dem all überall zu beobachtenden Trend zu mehr Farbe und Fotografie die richtige Entscheidung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun möchten wir Neues wagen und wieder mehr Farbe auf unsere Startseite bringen. Die Entscheidung darüber, ob diese Neuerung von Dauer sein wird, möchten wir jedoch nicht in den Hinterzimmern unserer Redaktion beschließen, sondern gemeinsam mit denen entscheiden, die es ebenso viel angeht: unseren Lesern, Ihnen! Zwei Wochen lang, von heute bis zum 21. April, machen wir den Test  – und möchten wir wahrend dieser Zeit von Ihnen wissen, wie Ihnen die (leicht) veränderte Gestaltung der &lt;em&gt;K.A. plus&lt;/em&gt; gefällt. Zu diesem Zweck haben wir hier eine kleine Umfrage eingerichtet, mit der Sie uns – neben der Kommentarfunktion in jedem unserer Beiträge – offen, schnell und einfach mitteilen können, was Sie von unserem Drang nach Farbigkeit halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/darfs-ein-bisschen-bunt-sein#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:02:07 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
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 <title>Zwischen den Grenzen des neuen Europa</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/zwischen-den-grenzen-des-neuen-europa</link>
 <description>&lt;p&gt;Erstmals in diesem Jahr hei&amp;szlig;t es in der kommenden Woche wieder: &amp;raquo;Europa in der Literatur &amp;ndash; Literatur in Europa&amp;laquo;. Im Rahmen der Lesereihe &amp;raquo;Reading Europe &amp;ndash; Neue Autoren aus Europa&amp;laquo; stellt der slowakische Autor &lt;strong&gt;Michal Hvoreck&amp;yacute;&lt;/strong&gt; vor wenigen Wochen neu erschienenen Roman &lt;em&gt;ESKORTA&lt;/em&gt; vor, der Verlagsank&amp;uuml;ndigung zufolge &amp;raquo;der Roman zum neuen Europa: politisch, sexy und exzessiv&amp;laquo;. Er beschreibt die unglaubliche Geschichte von der Karriere eines Callboys an der Grenze zwischen Osten und Westen, zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen Himmel und H&amp;ouml;lle der Gesellschaft ...Erstmals in diesem Jahr hei&amp;szlig;t es in der kommenden Woche wieder: &amp;raquo;Europa in der Literatur &amp;ndash; Literatur in Europa&amp;laquo;. Im Rahmen der Lesereihe &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp&quot;&gt;&amp;raquo;Reading Europe &amp;ndash; Neue Autoren aus Europa&amp;laquo;&lt;/a&gt; stellt der slowakische Autor &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.de.hvorecky.com/&quot;&gt;Michal Hvoreck&amp;yacute;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; vor wenigen Wochen neu erschienenen Roman &lt;a href=&quot;http://www.klett-cotta.de/tropen_literatur.html?&amp;amp;tt_products=2260&quot;&gt;&lt;em&gt;ESKORTA&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; vor, der Verlagsank&amp;uuml;ndigung zufolge &amp;raquo;der Roman zum neuen Europa: politisch, sexy und exzessiv&amp;laquo;. Er beschreibt die unglaubliche Geschichte von der Karriere eines Callboys an der Grenze zwischen Osten und Westen, zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen Himmel und H&amp;ouml;lle der Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:242px; float:left; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
		&lt;img alt=&quot;Michal Hvorecký auf der Leipziger Buchmesse 2009 (Foto: © Dr. Heiner Wittmann/http://blog.klett-cotta.de, 2009)&quot; height=&quot;182&quot; src=&quot;/sites/default/files/images/hvorecky.jpg&quot; title=&quot;Michal Hvorecký auf der Leipziger Buchmesse 2009 (Foto: © Dr. Heiner Wittmann/http://blog.klett-cotta.de, 2009)&quot; width=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;
		Michal Hvoreck&amp;yacute; auf der Leipziger Buchmesse&lt;br /&gt;
		(Foto: &amp;copy; Dr. Heiner Wittmann/&lt;br /&gt;
		&lt;a href=&quot;http://blog.klett-cotta.de/&quot;&gt;http://blog.klett-cotta.de&lt;/a&gt;, 2009)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Sein Autor, Jahrgang 1976, lebt als freier Schriftsteller in Bratislava und gilt als der erfolgreichste slowakische Autor seiner Generation. Hvoreck&amp;yacute; war unter anderem Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin und wurde f&amp;uuml;r sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bisher ver&amp;ouml;ffentlichte der studierte Kunsthistoriker drei mehrfach &amp;uuml;bersetzte Romane und Erz&amp;auml;hlb&amp;auml;nde, daneben zahlreiche Essays und Geschichten in namhaften deutschsprachigen Zeitungen und Literaturmagazinen wie der &lt;em&gt;F.A.Z.&lt;/em&gt;, der &lt;em&gt;Zeit&lt;/em&gt; und im &lt;em&gt;VOLLTEXT&lt;/em&gt;. Sein Romandeb&amp;uuml;t &lt;a href=&quot;http://www.klett-cotta.de/tropen_literatur.html?&amp;amp;tt_products=2188&quot;&gt;&lt;em&gt;CITY: Der unwahrscheinlichste aller Orte&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; erschien 2006 erstmals in deutscher &amp;Uuml;bersetzung und wurde am Schauspiel Hannover f&amp;uuml;r die B&amp;uuml;hne adaptiert. Sein erstes auf Deutsch geschriebenes Theaterst&amp;uuml;ck &lt;a href=&quot;http://hvorecky.wordpress.com/2009/03/18/urauffuhrung-im-theater-forum/&quot;&gt;&lt;em&gt;Slowakisches Institut. Eine Satire&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; wurde Mitte M&amp;auml;rz im &amp;ouml;sterreichischen Schwechat uraufgef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passend zum &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;Themenschwerpunkt &amp;raquo;Europa&amp;laquo; unseres neusten Heftes&lt;/a&gt; beteiligt sich die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; 2009 als Medienpartner an der von der &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/deutschland/commission/offices/bonn/index_de.htm&quot;&gt;Regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn&lt;/a&gt;, dem &lt;a href=&quot;http://www.rlmb.lvr.de/&quot;&gt;LVR-LandesMuseum Bonn&lt;/a&gt; sowie &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/&quot;&gt;lab concepts&lt;/a&gt; pr&amp;auml;sentierten &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo;-Reihe. Die Lesung mit Michal Hvoreck&amp;yacute; beginnt am &lt;strong&gt;Mittwoch, den 1. April,&lt;/strong&gt; um &lt;strong&gt;19 Uhr&lt;/strong&gt; im &lt;strong&gt;LVR-LandesMuseum Bonn (Colmantstra&amp;szlig;e 14&amp;ndash;16)&lt;/strong&gt;, der Eintritt ist frei. &amp;Uuml;brigens: Wer bis dahin nicht mehr warten will, sollte einmal einen Blick in unser neues Heft werfen, in dem neben zahlreichem anderen Lesenswerten auch ein &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1450/&quot;&gt;Auszug aus &lt;em&gt;ESKORTA&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; zu finden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;(Foto: &amp;copy; Dr. Heiner Wittmann/&lt;a href=&quot;http://blog.klett-cotta.de/&quot;&gt;http://blog.klett-cotta.de&lt;/a&gt;, 2009)&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/zwischen-den-grenzen-des-neuen-europa#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Wed, 25 Mar 2009 13:00:45 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Anja Levien</dc:creator>
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 <title>»... ein Lehrstück ohne Lehre vom Umgang der Verschiedenen miteinander«</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BB-ein-lehrst%C3%BCck-ohne-lehre-vom-umgang-der-verschiedenen-miteinander%C2%AB</link>
 <description>&lt;p&gt;Drei Jahre ist es etwa her, daß wir die Idee hatten, ein Heft dem Thema »Europa« zu widmen. Die Franzosen hatten per Volksabstimmung gerade den Verfassungsentwurf für die EU abgelehnt. Für die als Verträge von Lissabon bezeichnete veränderte Wiedervorlage gleicher Ideen fand sich kürzlich in Irland keine Mehrheit. Das Denken der Völker, das zeigte sich daran, ist in vielem national geprägt. So war in Frankreich beispielsweise die Unzufriedenheit mit dem damaligen Staatspräsidenten Jacques Chirac Mitauslöser für die Ablehnung. Bemerkenswert dabei ist, daß über eine Verfassung für alle EU-Staaten unterschiedlich abgestimmt wird: In einigen Staaten entscheiden nur Volksvertreter, in anderen das Volk direkt. An diesen Fragen hat sich seither nicht viel geändert. Zwar sollte die Verfassung durch die Stärkung des Parlaments demokratischer werden, Volksabstimmungen für die gesamte EU sind jedoch nicht vorgesehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;zentriert&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/KAEuropaUmschlag.jpg&quot; class=&quot;frei&quot; alt=&quot;Umschlag der Kritischen Ausgabe zum Thema Europa&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Umschlag der neuen K.A. zum Thema »Europa«:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Titelbild stammt von Martin Gapa (&lt;a href=&quot;http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;amp;user_id=134949&quot;&gt;pixelio.de&lt;/a&gt;), das Foto auf der Rückseite wie auch&lt;br /&gt;
die Abbildungen im Thementeil von &lt;a href=&quot;http://www.marvellous-photos.de/&quot;&gt;marvellous&lt;/a&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es wäre auch vermessen, von europäischem Volk zu sprechen. Europa besticht durch seine Vielfalt, und eine einheitliche Identität würde die Dynamik, die in diesem Vielvölkergebilde steckt, zerstören. Doch all das sind politische Fragen. Die Erfahrung, die wir bei der Erarbeitung dieses Heftes gemacht haben, zeigt, daß die Assoziation, die der Begriff Europa auslöst, meist eng mit dem Gebilde verknüpft ist, das sich EU nennt. Sie greift in unser Leben ein, mal skurril, wie beispielsweise im Falle der Gurkenverordnung, mal befreiend, wie etwa beim Schengener Abkommen oder der Gemeinschaftswährung. An was denken Sie, wenn Sie jemanden von Europa sprechen hören? An das politische Konstrukt der EU oder an einen geographisch festgelegten Kontinent? Sind es z. B. abendländische Tradition und christliche Werte, die die Grenzen bestimmen, oder ist es die Aufklärung mit ihrer Forderung nach Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit und vernunftgeleitetem Denken? Oder hat Europa, wie Adolf Muschg schreibt, keine Kultur, ist aber »ein Kulturprojekt, ein Lehrstück ohne Lehre vom Umgang der Verschiedenen miteinander«?&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:300px; float:right; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/ka_leipzig2009.jpg&quot; alt=&quot;Leipziger Buchmesse 2009 (Foto: Benedikt Viertelhaus)&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kaum erschienen, schon öffentlich ausgestellt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die neue K.A. zum Thema »Europa« bei der &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1415/&quot;&gt;Leipziger Buchmesse 2009&lt;/a&gt;, flankiert von Michael Fischer (&lt;a href=&quot;http://www.da-ve.de/&quot;&gt;dahlemer verlagsanstalt&lt;/a&gt;, li.) und &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/author/fabian-beer/&quot;&gt;Fabian Beer&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(Foto: Benedikt Viertelhaus)&lt;br /&gt;
&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Vom »gemeinsamen Haus Europa« haben im Laufe der Geschichte viele Politiker und Intellektuelle gesprochen, so auch Michail Gorbatschow, dessen untergegangener Staat, die Sowjetunion, im sogenannten Westen als Hauptgegner eines vereinten Europas galt. An einem gemeinschaftlichen Fundament fehlt es allerdings auch heute, zwanzig Jahre nach Ende des Kalten Krieges, noch. Daß Europa ein komplexes, in sich oft widersprüchliches Gebilde ist, zeigen die Beiträge dieses Heftes. So plädiert &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1425/&quot;&gt;Peter Hanenberg&lt;/a&gt; für die Übersetzung als kulturelles Fundament Europas und findet gerade in der kulturellen Vielfalt eine mögliche gemeinsame Identität begründet. Diese zeigt sich bereits, wie &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1428/&quot;&gt;Martin Lowsky&lt;/a&gt; ausführt, in Karl Mays Europabild, das auch verdeutlicht, wie eine Abgrenzung anderen Kulturen gegenüber möglich ist, ohne diese gleich ausschließen zu müssen. Mit diesem Thema befaßt sich auch &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1433/&quot;&gt;Kai Löser&lt;/a&gt; in seiner Auseinandersetzung mit Peter Schneiders Gedanken zur »Kultur des Zweifels« und unterstreicht dabei die Offenheit, die ein Gebilde wie Europa in jeglicher Hinsicht benötigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Beschäftigung mit Fragen nach der Identität und den Möglichkeiten einer Gestaltung Europas begeben sich unsere Autoren auch auf Spurensuche. So portraitiert &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1432/&quot;&gt;Michaela Schröder&lt;/a&gt; mit Yvan Goll einen Autor, der in zwei Sprachen zu Hause war, und &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1434/&quot;&gt;Pia Helfferich&lt;/a&gt; führt uns in die Geschichte des europäischen Poetry Slams ein. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Literaturteil, der dankenswerterweise vom Deutschen Literaturfonds gefördert wurde, versammelt Texte europäischer Autoren in ihrer jeweiligen Muttersprache und in deutscher Übersetzung. Mit einem Portrait erinnert &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1447/&quot;&gt;Stephanie Müller&lt;/a&gt; an Hermann Essig, einen weiteren vergessenen Autor des 20. Jahrhunderts. Außerdem finden Sie auch in diesem Heft wieder Beiträge aus der germanistischen Forschung und Rezensionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Ihnen einen Einblick zu geben, präsentieren wir Ihnen auch dieses Mal wieder Auszüge aus allen Artikeln, auf die Sie über &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/hefte/europa/&quot;&gt;das Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt; zugreifen können. Dort finden Sie auch eine Auswahl vollständiger Texte, die Sie sicherlich auf die gesamte Ausgabe neugierig machen werden. Bestellen können Sie das neue Heft ganz bequem zum Preis von 5,– Euro (zuzüglich Versandkosten) &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/bestellen/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BB-ein-lehrst%C3%BCck-ohne-lehre-vom-umgang-der-verschiedenen-miteinander%C2%AB#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:30:03 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Benedikt Viertelhaus</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4235 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>Wir planen eine »Familie«</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/wir-planen-eine-%C2%BBfamilie%C2%AB</link>
 <description>&lt;dl style=&quot;width:250px; float:left; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/Familienbild2.jpg&quot; alt=&quot;Graphik: benM (pixelio.de)&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:left; font-size:65%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Graphik: benM (pixelio.de)&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Von Adam und Eva bis zur Volksgemeinschaft, von Kronos und Zeus bis zum Holocaust – weit reichen die positiven wie negativen Interpretationen und Bilder menschlicher Sozialität. Der spannende, facettenreiche Begriff »Familie« erlebte seit jeher vielzählige und vielartige Deutungen und Auslegungen. Jene Interpretationen und Festlegungen basierten kaum allein auf den religiösen, sozialen, politischen und mentalen Veränderungen der Moderne. In ihnen waren immer zugleich die Verständnisse, Idealisierungen, Mythisierungen der Geschichte von den mehr und mehr erforschten Urgründen der Menschheit bis in die jeweils jüngste Vergangenheit eingewoben. Für das christliche Abendland manifestierten sich die Familienbilder frühzeitig in den biblischen Überlieferungen, besonders konzentriert in der Heiligen Familie (Gott), Maria, Josef und Jesus. Im Gegensatz dazu stand eine antike bis ins Mittelalter reichende Familienauffassung, nach der neben den eigentlich Verwandten auch das Gesinde bzw. das gesamte Eigentum einzubeziehen war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswerterweise kennen die meisten europäischen Sprachen kaum Synonyme für das dem Latein entlehnte Wort »Familie«, das ebenso die Enge eines blutsverwandtschaftlichen Nukleus ausdrücken könnte wie die Weite aller möglichen Abstammungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere seit dem 20. Jahrhundert scheinen jedoch die inneren Beziehungsbänder der Familie zum Zerreißen gespannt oder gar bereits zerrissen. Mit dem Anbruch der sogenannten Moderne, der Massengesellschaft spiegelt die Familienbande offensichtlich eine Antinomie von Kollektiv und Individuum wider. Nicht zuletzt im Nationalsozialismus erreicht ihre Deutung und Umdeutung, um die diversen Rasse- und Geschichtsbegriff erweitert, einen neuen Höhepunkt des Widersprüchlichen, der im deutschen demokratischen Sozialismus überwunden und aufgehoben werden sollte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit allen Gender- und Emanzipationsdiskursen bilden sich heute in der Literatur wie in einer Parallelmontage die Veränderungen ab, in denen die Wertigkeiten dessen, was das Konkrete und Indifferente in der Familie bezeichnet, aufgegriffen werden. Nichts scheint deplazierter und doch zutreffender zu sein, als den Tod der Familie zu verkünden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Lebenspartnerschaft nur eine begriffliche Variation eines alten Themas? Seitensprung, Scheidung, Vereinsamung, Morde und »Ehrenmord«, Inzest oder Schutzmantel und Kitsch – ist die Apostrophierung des Niedergangs lediglich eine leichtfertige Auffassung der Moderne? Welche Funktionen und mit welchen narrativen und stilistischen Mitteln wurden und werden mit dem Komplex der Verwandtschaft verknüpft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die seit über zehn Jahren regelmäßig erscheinende Zeitschrift »Kritische Ausgabe« plant ein neues Themenheft. Nach den letzten Veröffentlichungen zu »Abenteuer« und »Europa« soll nun das Phänomen der Familie in der Literatur im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Hierzu suchen wir wissenschaftliche Beiträge nicht nur germanistischer Provenienz, die im Rahmen des Themas beispielsweise Beiträge zum strukturellen Textaufbau, zur inhaltlichen Themen-, Orts- und Personenwahl, zur zeitgenössischen oder wissenschaftlichen Rezeption, zur Wirkungsgeschichte im jeweiligen Leserkreis (auch im historischen Kontext) oder die Konjunkturen der Familienliteratur behandeln. Ebenso können Autoren- oder Werkportraits zu bekannten oder vergessenen Schriftstellern des Genres einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieser literarischen Gattung liefern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eingereichten Texte sollten 18.000 Zeichen, inklusive Anmerkungsapparat, nicht überschreiten. Das Korrektorat übernimmt die Redaktion der »Kritischen Ausgabe«.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Redaktionsschluß: 15.06.2009&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Angaben und Informationen finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://kritische-ausgabe.de/index.php/service/hinweise-fuer-autoren/&quot;&gt;Hinweise für Autoren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Interesse oder Nachfragen wenden Sie sich bitte an:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Andreas Jüngling, M.A.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;strong&gt;juengling[ät]kritische-ausgabe.de&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/wir-planen-eine-%C2%BBfamilie%C2%AB#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Mon, 02 Mar 2009 18:43:53 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Andreas Jüngling</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4220 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
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 <title>Vom neuen Europa und einer Reise in andere Erdzeitalter</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/vom-neuen-europa-und-einer-reise-andere-erdzeitalter</link>
 <description>&lt;!--break--&gt;&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Das Rheinische Landesmuseum l&amp;auml;dt zu einer neuen literarischen Reise durch Europa ein. Im Rahmen der Lesereihe &lt;a href=&quot;http://www.lab-concepts.de/Lesungen/index.asp&quot;&gt;&amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo;&lt;/a&gt; stellt der &amp;ouml;sterreichisch-tschechische Autor Michael Stavaric seinen neuen Roman &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.residenzverlag.at/?m=30&amp;amp;o=2&amp;amp;search_titles=magma&amp;amp;id_title=1132&quot;&gt;Magma&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; vor und liest aus seinem Essay &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kookbooks.de/buecher.php&quot;&gt;Europa. Eine Litanei&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Mit seinem Prosadeb&amp;uuml;t &lt;em&gt;Europa. Eine Litanei&lt;/em&gt; wurde Michael Stavaric 2005 zum Shootingstar der &amp;ouml;sterreichischen Literaturszene. Mit Witz und Ironie zeichnet er in seinem Werk ein schillerndes Bild eines sich immer wieder erneuernden Europas und zieht durch seinen pr&amp;auml;zisen und rhythmisch rasanten Stil die Leser in seinen Bann. Sein neuer Roman &lt;em&gt;Magma&lt;/em&gt; ist der Abschluss einer Art Triologie, die mit den Romanen &lt;em&gt;Stillborn&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Terminifera&lt;/em&gt; begann. Letzterer handelt von einem Zooh&amp;auml;ndler, der &amp;uuml;berall und nirgends zu Hause ist, sich von Menschen fernh&amp;auml;lt und doch Attentate und Naturkatastrophen miterlebt. Michael Stavaric reist mit dem Leser durch die Jahrhunderte, landet in anderen Erdzeitaltern und bringt Kunde, Trost und Warnung: Alles flie&amp;szlig;t, selbst die Steine &amp;ndash; aber auch der Teufel schl&amp;auml;ft nicht. 1972 in der Tschechoslowakei geboren, emigrierte Michael Stavaric 1979 mit seinen Eltern nach &amp;Ouml;sterreich. An der Universit&amp;auml;t Wien studierte er Bohemistik und Publizistik und war unter anderem Executive Coordinator des Pr&amp;auml;sidenten des Internationalen &lt;a href=&quot;http://www.pen-deutschland.de/&quot;&gt;P.E.N.-Clubs&lt;/a&gt;. Der Schriftsteller, &amp;Uuml;bersetzer und Ghostwriter lebt in Wien und gewann 2002 die International Poetry Competition in Dublin sowie den Literaturpreis der Akademie Graz im folgenden Jahr und noch einmal 2006. Am &lt;strong&gt;Donnerstag, den 4. Dezember&lt;/strong&gt; stellt sich Michael Stavaric als neuer Autor aus Europa im Rheinischen Landesmuseum vor. Die zehnte Veranstaltung der Lesereihe &amp;raquo;Reading Europe&amp;laquo; beginnt um &lt;strong&gt;19 Uhr&lt;/strong&gt;. Der Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/vom-neuen-europa-und-einer-reise-andere-erdzeitalter#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Tue, 02 Dec 2008 17:11:04 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Anja Levien</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4144 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>»Das volle Programm: Schreiben, Drucken, Lesen«</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBdas-volle-programm-schreiben-drucken-lesen%C2%AB</link>
 <description>&lt;p class=&quot;zentriert&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/KA-SDL-Logo.jpg&quot; class=&quot;frei&quot; alt=&quot;Das volle Programm: Schreiben – Drucken – Lesen&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Prozess des »Bücher-Machens« – von der ersten Idee bis zum fertigen Buch – ist komplex und aufwendig, da viele Personen auf verschiedenen Ebenen daran beteiligt sind. Einen Blick hinter die Kulissen eines solchen Arbeitsablaufs bietet sich dem Leser am kommenden Dienstagabend. Die &lt;em&gt;Kritische Ausgabe&lt;/em&gt; lädt ein zu einer besonderen Veranstaltung: Die Berliner Autorin &lt;a href=&quot;http://www.onkelundonkel.com/freunde-familie/schirdewahn-susanne/&quot;&gt;Susanne Schirdewahn&lt;/a&gt; liest aus ihrem ersten Buch &lt;a href=&quot;http://www.onkelundonkel.com/verlagsprogramm/schlafende-hunde/&quot;&gt;&lt;em&gt;Schlafende Hunde&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und berichtet anschließend gemeinsam mit ihrem Lektor und Verleger Volker Oppmann von der Arbeit an diesem Debüt-Roman. Literaturinteressierte und Buchbegeisterte bekommen so nicht nur einen Einblick in den Schreibprozess, sondern zudem die Gelegenheit, mehr über die umfangreiche Verlagsarbeit zu erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;dl style=&quot;width:250px; float:right; padding:6px; margin:6px;&quot;&gt;
&lt;dt style=&quot;text-align:center; margin:0px; padding:0px;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/schirdewahn.jpg&quot; alt=&quot;Susanne Schirdewahn – Foto: © turtleboy/Verlag Onkel &amp;amp; Onkel&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/dt&gt;
&lt;dd style=&quot;text-align:center; font-size:75%; margin:3px; padding:3px;&quot;&gt;Susanne Schirdewahn&lt;br /&gt;
(Foto: © turtleboy/Verlag Onkel &amp;amp; Onkel)&lt;br /&gt;
&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Teil des Abends setzt die gelernte Regisseurin Schirdewahn ihren Roman zunächst mit einer Lesung in Szene. Im Verlagsprogramm heißt es, die heute als &lt;a href=&quot;http://www.susanne-schirdewahn.de/&quot;&gt;freischaffende Künstlerin&lt;/a&gt; tätige Autorin trage – ähnlich einer Restauratorin – »Schicht um Schicht« ab, um »unter der Oberfläche zum eigentlichen Kern der Geschichte vorzustoßen«. Der Roman erzählt vom Scheitern einer Familie mit vielen biographischen Eckpunkten und ist gleichzeitig der Versuch, die bildende Kunst auf die Literatur auszuweiten und literarisch zu verarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss trifft Susanne Schirdewahn dann auf &lt;a href=&quot;http://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1289/&quot;&gt;Volker Oppmann&lt;/a&gt;, ihren Verleger und Lektor. In Personalunion repräsentiert der Germanist und Skandinavist seinen 2007 gegründeten Verlag &lt;a href=&quot;http://www.onkelundonkel.com/&quot;&gt;Onkel &amp;amp; Onkel&lt;/a&gt;, mit dem er schon eine glückliche Hand mit &lt;a href=&quot;http://www.onkelundonkel.com/aktuelles/auflage-02/&quot;&gt;Schwarzen Petern&lt;/a&gt; oder – weniger skandalös – mit &lt;a href=&quot;http://www.onkelundonkel.com/verlagsprogramm/natural-born-grillers/&quot;&gt;Freunden gepflegten Grillguts&lt;/a&gt; bewies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam stellen sich Autorin und Verleger den Fragen des Publikums und versuchen so, den Lesern die Entwicklung vom Manuskript bis zum fertigen Produkt im Buchladen um die Ecke näher zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das »volle Programm« beginnt am &lt;strong&gt;18. November 2008&lt;/strong&gt; um &lt;strong&gt;20:00 Uhr&lt;/strong&gt; in &lt;strong&gt;Übungsraum 5 (Verfügungszentrum)&lt;/strong&gt; des Bonner Uni-Hauptgebäudes. Der Eintritt zu dieser vom &lt;a href=&quot;http://www.germanistik.uni-bonn.de&quot;&gt;Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft&lt;/a&gt; unterstützten Veranstaltung ist frei.&lt;/p&gt;
</description>
 <comments>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/%C2%BBdas-volle-programm-schreiben-drucken-lesen%C2%AB#comments</comments>
 <category domain="http://www.kritische-ausgabe.de/kategorie/gesamt/redaktion">Redaktion</category>
 <pubDate>Thu, 13 Nov 2008 22:59:28 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mariola Szumilas</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4131 at http://www.kritische-ausgabe.de</guid>
</item>
<item>
 <title>Junge Magazine auf dem Weg zu guter alter Tradition</title>
 <link>http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/junge-magazine-auf-dem-weg-zu-guter-alter-tradition</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/sites/default/files/images/TJMLogo08.jpg&quot; alt=&quot;Logo des »Treffens Junger Magazine« 2008&quot; title=&quot;Logo des »Treffens Junger Magazine« 2008&quot; class=&quot;right&quot; /&gt;Das &lt;strong&gt;»Treffen Junger Magazine«&lt;/strong&gt; findet nun schon zum zweiten Mal statt und wird der Logik des Rheinländers zufolge somit spätestens beim nächsten Mal als gute alte Tradition betitelt. Nicht umsonst schließlich traf man sich 2007 das erste Mal in Köln. Dieses Mal allerdings verschlägt es die Macher der Zeitschriften &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bellatriste.de/&quot;&gt;BELLA triste&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sprachgebunden.de/&quot;&