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Crauss.

Das Neueste

Schweine im Weltall

Manfred Poser ist heute mutig und lässt sich vom Trüffelschwein Leonardo durch Umbrien führen

Manfred Poser, 5. Februar 2010, 0:00 Uhr

Detail aus dem Cover der Pink-Floyd-Platte »Animals« (1977)Vergangenen Oktober trafen sich in einer Münchner Gaststätte ein paar Leute, die vor langer Zeit die dortige Journalistenschule absolviert hatten. 10 der 15 Anwesenden aus meiner ehemaligen Klasse waren noch im Journalismus tätig. Ein paar hatten auch Bücher geschrieben, darunter Ulla Hildebrandt, deren Roman »Ein freier Fall« einen schonungslosen Einblick in das Metier gibt. Sie war einmal Chefredakteurin, und auch Wolfgang Zdral hat einmal weit oben in einer Wirtschaftszeitschrift gearbeitet. Ich gab ihm meinen Roman und bekam dafür per Post seinen Krimi …

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Pssst! – Gedenkminute an einen großen Schriftsteller

Raymond Federmans Geschichte einer Kindheit bildet den krönenden Abschluss eines Lebenswerkes

Lena Sundheimer, 2. Februar 2010 :: [Rezensionen]

Raymond Federman (Foto: © Weidle Verlag)Raymond Federman wurde am 15. Mai des Jahres 1928 im beschaulichen Montrouge geboren. Die ersten Jahre seines Lebens jedoch spielten sich weitgehend in der französischen Metropole schlechthin ab. Schon als Kind lebte er mit seinen Eltern in Paris, von wo er aufgrund eines furchtbaren Kriegserlebnisses jedoch bald fliehen sollte.

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»Der Herbst 1989 war wie Woodstock«

Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Jan Kuhlbrodt

Angela Gencarelli, 25. November 2009 :: [20 Jahre Mauerfall, Interviews]

Jan Kuhlbrodt (Foto: Marie-Luise Marchand/Plöttner Verlag, Leipzig)Im Jahr des 20. Jubiläums des Mauerfalls läuft die Erinnerungsindustrie auf Hochtouren. Dutzende Verlage haben den Buchmarkt mit schöner Literatur und einschlägigen Sachbüchern über die friedliche Revolution im Herbst 1989 geradezu überschwemmt. Dass viele Zeitzeugen in Interviews, Memoiren und autobiografischer Literatur über den Zusammenbruch der DDR berichten, ist aber keineswegs nur den Gesetzen des Marktes geschuldet. Oft liegt der schreibenden Erinnerungsarbeit ein ganz persönliches Erinnern-Wollen, ein Durcharbeiten der eigenen Rolle in der Vergangenheit, zu Grunde.

So auch bei dem 1966 in Karl-Marx-Stadt (seit 1. Juni 1990 wieder Chemnitz) geborenen Schriftsteller Jan Kuhlbrodt, für den das Schreiben einen »therapeutischen Effekt« hat, wie er selbst sagt.

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Der große AdventsKAlender 2009

Die K.A. plus auf der Suche nach »der Kultur« – hinter 24 klingenden Türchen

Die Tage werden länger und riechen zunehmend nach Zimt und Gebäck. Gegen (zumindest normalerweise) sinkende Temperaturen helfen wieder Glühwein und Schal. Spätestens bei den Weihnachtseinkäufen wird dann klar: Es dezembert und das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Zeit für einen Rückblick besonderer Art. Dazu verlassen wir in diesem Jahr die wunderbare Welt der Autoren und Texte und wagen den Schritt hinaus auf die Straßen zu den Menschen aus Bonn und Umgebung.

Die Kultur steht dieses Mal im Mittelpunkt des großen AdventsKAlenders. Was aber ist das eigentlich, »Kultur«? Wie wird sie wahrgenommen, wie nimmt der Einzelne daran teil, wie wird das Gesehene, Gehörte oder Gelesene bewertet – und was davon bleibt im Gedächtnis hängen? Alternativ oder ergänzend zur alltäglichen Schokoladendosis finden Sie ab morgen spontane Kurzinterviews zu diesem Thema hinter den – nunmehr »klingenden« – 24 Türchen unseres Kalenders. Reinhören lohnt sich!

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Das aktuelle Heft


  • Originalität gibt es nicht - nur Echtheit - Mit 17 Jahren hat Helene Hegemann das beeindruckende Buch »Axolotl Roadkill« geschrieben: Nun wirft man ihr vor, sie habe von einem anderen Autor abgeschrieben. Sie selbst leugnet das nicht und wirkt dabei recht unbedarft. Ein Kommentar von Felicitas von Lovenberg in der FAZ
  • Keine konkreten Zahlen zum Festspielhaus - Bürgermeister Wolfgang Hürter (SPD) sprach von einer »Eierei« und meinte damit gestern Abend in der ersten Sitzung des Kulturausschusses in der neuen Ratsperiode die ...
  • Die süsse Revanche des Volkes - Das Pariser Satireblatt »Le Canard enchaîné« verkauft jede Woche 600.000 Exemplare. Und lebt ganz ohne Werbung: frei, frech, gescheit. Ein Unikum, weltweit, und das seit fast 100 Jahren! Ein Bericht von Oliver Meiler im »Tagi«
  • «Der Leser muss an erster Stelle stehen» - Brauchen Zeitungen staatliche Unterstützung? Nein, sagt der Autor dieses Beitrags in der NZZ. Wer sich klar auf die Leser ausrichte, werde auch künftig Erfolg haben.
  • Der Zustand der deutschen Literaturkritik - Einige Anmerkungen zum Zustand der hiesigen Literaturkritik von Jörg Sundermeier
  • Der mit der Honigzunge - Auch nach Kurt Kreilers Versuch, Edward de Vere als wahren Autor von Hamlet und Cie. ins Spiel zu bringen, bleibt nur eine Wahrheit: Niemand war Shakespeare außer Shakespeare! Ein Artikel von Alan Posener in der WELT
  • Mit einem Werk zu Weltruhm - Nach »Der Fänger im Roggen« lebte Jerome D. Salinger zurückgezogen, schrieb für sich. Doch sein einziger Erfolgsroman reichte zum Ruhm. Ein Nachruf von David Hugendick in der ZEIT
  • Apple wird der Großverlag der Welt - Das iPad ist da. Der Trubel vor Steve Jobs Auftritt in San Francisco war riesig. Doch die Hoffnungen, die der Flachcomputer schürt, sind berechtigt - wenn Verleger und Reporter wissen, um was es geht, meint Ibrahim Evsan in der FAZ
  • Ein einziger Roman machte ihn berühmt: J.D. Salinger ist tot - Als 1951 der Roman »Der Fänger im Roggen« erschien, wurde sein scheuer Autor J.D. Salinger mit einem Schlag weltberühmt. Generationen von Schülern haben das Buch über den jungen Anti-Helden Holden Caulfield seither verschlungen. Jetzt ist Salinger im Alter von 91 Jahren gestorben.
  • Das Geschäft der Profis - Der Autor Markus Albers hat vor einer Woche auf boersenblatt.net erklärt, warum er sein neues Buch selbst verlegt - als E-Book. Der Berliner Verleger Jörg Sundermeier begründet jetzt in seiner Erwiderung, warum professionelle Verlage notwendig sind.

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