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Vom Terror und der Suche nach Schönheit

Catherine Meurisse kämpft sich mit ihrem Comic Die Leichtigkeit ins Leben zurück

Das Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo erschütterte nicht nur Frankreich. Weltweit solidarisierten sich Menschen mit dem Spruch »Je suis Charlie«. Jene Mitarbeiter des Magazins, die durch glückliche Umstände zwar überlebt hatten, aber dennoch traumatisiert wurden, blieben dabei außen vor. Eine von ihnen ist Karikaturistin Catherine Meurisse. Ihr Comic Die Leichtigkeit zeigt rührend und hoffnungsvoll, wie es gelingt durch die Kunst und die Suche nach Schönheit das Grauen zu überwinden.


Das Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo erschütterte nicht nur Frankreich. Weltweit solidarisierten sich Menschen mit dem Spruch »Je suis Charlie«. Jene Mitarbeiter des Magazins, die durch glückliche Umstände zwar überlebt hatten, aber dennoch traumatisiert wurden, blieben dabei außen vor. Eine von ihnen ist Karikaturistin Catherine Meurisse. Ihr Comic Die Leichtigkeit zeigt rührend und hoffnungsvoll, wie es gelingt durch die Kunst und die Suche nach Schönheit das Grauen zu überwinden.

Laut und leise, brav und skandalös, konventionell und doch bizarr – kurzum: Eine Aufführung voller Gegensätze. Die Rede ist von Sandra Strunz' Inszenierung der Buddenbrooks nach dem Roman von Thomas Mann, die seit dem 17. November in den Kammerspielen in Bad Godesberg zu sehen ist. Während sich der Verfall der berüchtigten Kaufmannsfamilie im Buch allmählich herauskristallisiert, kommt er in der Bühnenfassung des Theater Bonn als dramatischer Bruch daher, der alle Erwartungen hinter sich lässt.

Die Sängerin Katie Melua wird zurecht immer wieder in einem Atemzug mit anderen großen Nachwuchssängerinnen, wie zum Beispiel Norah Jones und Joss Stone, genannt. Längst ist sie wegen ihrer Stimme weltbekannt. Dass sie trotz ihrer internationalen Karriere immer wieder auch zu ihren georgischen Wurzeln zurückfindet, macht ihr aktuelles Album In Winter deutlich. In der Mischung aus Volksmusik und Blues lässt sich die junge Sängerin ganz neu entdecken.

Dass die Themen Bürgerkrieg und Terrorismus nicht zu trennen sind, legte der italienische Philosoph Giorgio Agamben bereits kurz nach dem 11. September 2001 in zwei Vorträgen an der Universität von Princeton nahe. Nun sind seine Ausführungen in deutscher Übersetzung im Band Stasis. Der Bürgerkrieg als politisches Paradigma erschienen. Sie zeigen den italienischen Philosophen nicht nur als brillanten Essayisten, sondern auch als wichtigen Denker der Gegenwart.