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Call for Interviews: Werkgespräche für Kritische Ausgabe Nr. 37 gesucht!

»Lauf los, Buch! Mal sehen, was die Welt aus dir macht!« So lautet der Titel eines Interviewbandes, der 2020 in der Edition Kritische Ausgabe (Verlag Dreiviertelhaus, Berlin) erschienen ist. Dieser Titel ist zugleich ein Zitat aus einem Werkgespräch, das Studierende mit der Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange für dieses Buch geführt haben.

Inspiriert durch Sammlungen wie diese soll das nächste Heft der Zeitschrift Kritische Ausgabe, das zur Leipziger Buchmesse Ende Mai 2021 erscheinen wird, Werkgespräche mit Autorinnen und Autoren sowie Kunst- und Kulturschaffenden präsentieren.


»Lauf los, Buch! Mal sehen, was die Welt aus dir macht!« So lautet der Titel eines Interviewbandes, der 2020 in der Edition Kritische Ausgabe (Verlag Dreiviertelhaus, Berlin) erschienen ist. Dieser Titel ist zugleich ein Zitat aus einem Werkgespräch, das Studierende mit der Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange für dieses Buch geführt haben.

Inspiriert durch Sammlungen wie diese soll das nächste Heft der Zeitschrift Kritische Ausgabe, das zur Leipziger Buchmesse Ende Mai 2021 erscheinen wird, Werkgespräche mit Autorinnen und Autoren sowie Kunst- und Kulturschaffenden präsentieren.

Im vergangenen Monat inszenierte die Bonner Schauspielgruppe S.U.B.-Kultur die Uraufführung von Chris Noldes Theaterstück Oh Weh Oh Weh, das Abendland. Es stellt den Abschluss einer Trilogie zum Themenkomplex Arbeit dar. Während die beiden früheren Stücke Lohnarbeit und Arbeitslosigkeit beleuchteten, rückte mit dem neuen Stück die Verbindung von Arbeit und Engagement in den Fokus. Die Inszenierung ließ keine Langeweile aufkommen.

Die Sängerin Katie Melua wird zurecht immer wieder in einem Atemzug mit anderen großen Nachwuchssängerinnen, wie zum Beispiel Norah Jones und Joss Stone, genannt. Längst ist sie wegen ihrer Stimme weltbekannt. Dass sie trotz ihrer internationalen Karriere immer wieder auch zu ihren georgischen Wurzeln zurückfindet, macht ihr aktuelles Album In Winter deutlich. In der Mischung aus Volksmusik und Blues lässt sich die junge Sängerin ganz neu entdecken.

St. Gallen, März 2019

Sehr geehrter Herr Reiners,

vor geraumer Zeit haben Sie mir einen eingeschriebenen Brief zustellen lassen. Es geht Ihnen um das bekannte und erfolgreiche Buch Ihres Vaters, Ludwig Reiners, das dieser in den letzten Jahren des sogenannten Dritten Reiches unter dem Titel ›Deutsche Stilkunst‹ in München veröffentlichte. Seit langem steht der Vorwurf im Raum, daß das Buch Ihres Vaters im Verhältnis übergriffiger Abhängigkeit zur ›Deutschen Stilkunst‹ des jüdischen Autors Eduard Engel steht, das von 1911 bis 1931 in 31 Auflagen und 64.000 Stück erschienen ist und das im Verbrecherstaat der Nationalsozialisten verboten war. Auch ich habe mich zu diesem Fall geäußert, z.B. in der germanistischen Zeitschrift Kritische Ausgabe, in der NZZ und im Vorwort zur Neuausgabe der Engelschen ›Deutschen Stilkunst‹, die vor zwei Jahren in der Anderen Bibliothek erschienen ist. Ich habe scharfe Kritik an Ludwig Reiners geübt.